Lampronia luzella: Unterschied zwischen den Versionen

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*Kurz, M. A., M. E. Kurz & H. C. Zeller-Lukashort 2000–2010. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 26 April 2010].
 
*Kurz, M. A., M. E. Kurz & H. C. Zeller-Lukashort 2000–2010. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 26 April 2010].

Aktuelle Version vom 8. Mai 2024, 21:29 Uhr

Salzburg, Lungau, Hintermuhr, Rotgüldenseehütte, 2009.07.26

Lampronia luzella (Tinea luzella Hübner, [1817]) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Incurvariidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

L. luzella wurde in Salzburg aus allen Landesteilen mit Ausnahme der Kalkalpen bereits nachgewiesen, die beiden Funde aus der Stadt Salzburg sind allerdings bereits mehr als 100 Jahre alt (Embacher et al., Mitterberger 1909). Auch die vertikale Verbreitung deckt mit rund 400 bis fast 1800 m einen weiten Bereich ab. Über den Lebensraum der Art ist bisher nur wenig bekannt, sie wurde allerdings sowohl in naturnahen Biotopen (lichter Nadel-Gebirgswald mit Sträuchern und Hochstauden) als auch in Gärten gefunden. Die Flugzeit der Imagines erstreckt sich von Juni bis Anfang August.

Biologie und Gefährdung

L. luzella gehört zu jenen Vertretern der Familie, von denen mehrere Funde aus fast allen Landesteilen, verschiedenen Höhenstufen und Lebensräumen vorliegen. Da ihre Raupen zudem in den Trieben der nahezu überall vorkommenden Rubus-Arten (Himbeere, Brombeere, Kratzbeere) leben sollen, kann die Art in Salzburg sicherlich als ungefährdet angesehen werden. Die trotz allem geringe Anzahl der bisher gefundenen Individuen hängt auch mit der versteckten Lebensweise der Tiere zusammen.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen