Schüttgut: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:Schüttgut2016.jpg|thumb|Das Schüttgut mit der Hauskapelle, 2016]]Das '''Schüttgut''' ist ein Gutshof im Stadtteil [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg]] der [[Pinzgau]]er Bezirkshauptstadt [[Zell am See]].  
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[[File:Schüttgut2016.jpg|thumb|Das Schüttgut mit der Hauskapelle, 2016]]
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[[Datei:Schmittentunnel Südportal Schüttgut Porsche Ausschnitt.jpg|thumb|Gesamtansicht des Schüttguts mit Hauskapelle im Frühjahr 2024.]]
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Das '''Schüttgut''' ist ein Gutshof in der Ortschaft [[Bruckberg (Zell am See)|Bruckberg]] der [[Pinzgau]]er [[Bezirkshauptmannschaft Zell am See|Bezirkshauptstadt]] [[Zell am See]].  
  
== Beschreibung ==
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== Geschichte ==
Das auf einem Abhang gelegene, mehr als 600 Jahre alte Anwesen wurde [[1941]] von [[Ferdinand Porsche]] erworben, nachdem sein Sohn [[Ferry Porsche]] es in den [[1930er]]-Jahren auf einer seiner ausgedehnten Autotouren zufällig entdeckt hatte. Auf dem Schüttgut brachten die Familien [[Porsche und Piëch]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ihre Kinder in Sicherheit.  
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Das auf einem Abhang des Südostfußes der [[Schmittenhöhe]] gelegene, mehr als 600 Jahre alte Anwesen, wurde [[1941]] von [[Ferdinand Porsche]] erworben, nachdem sein Sohn [[Ferry Porsche]] es in den [[1930er]]-Jahren auf einer seiner ausgedehnten Autotouren zufällig entdeckt hatte. Auf dem Schüttgut brachten die Familien [[Porsche und Piëch]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ihre Kinder in Sicherheit.  
  
 
Das Schüttgut wird heute als Landwirtschaft mit 200 Rindern geführt. Zwei große Wirtschaftsgebäude und eine kleine, weiß getünchte [[Hauskapelle Schüttgut|Hauskapelle]] gruppieren sich um einen Pinzgauer Bauernhof mit einem aus Stein gemauerten Erdgeschoß und hölzernem Obergeschoß.  
 
Das Schüttgut wird heute als Landwirtschaft mit 200 Rindern geführt. Zwei große Wirtschaftsgebäude und eine kleine, weiß getünchte [[Hauskapelle Schüttgut|Hauskapelle]] gruppieren sich um einen Pinzgauer Bauernhof mit einem aus Stein gemauerten Erdgeschoß und hölzernem Obergeschoß.  
  
Neben dem Haupthaus gibt es auf dem Areal auch eine Hauskapelle, in der die Urnen mehrerer Familienmitglieder bestattet sind. So ruhen hier Ferdinand Porsche und seine Frau Aloisia, ihre Tochter Louise und deren Ehemann Anton Piëch, Ferry Porsche und dessen Frau Dorothea sowie ihr Sohn Ferdinand Alexander.
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Das Schüttgut ist bis heute der Stammsitz der Familien Porsche und Piëch.
  
Das Schüttgut ist bis heute der Stammsitz der Familien Porsche und Piëch.
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==== Geschichtliche Notizen ====
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Am Sonntag, den [[22. September]] [[1940]] fand um 14 Uhr Sommerzeit auf dem Schüttgut des Bauern [[Hilzensauer]] eine Vor­führung von Bodenbearbeitungsmaschinen für Gespann- und Motorzug statt. Dabei wurde der Wiesen- und Egartumbruch sowie das Kartoffel-Vorratsroden praktisch gezeigt. Es standen mehrere Schlepper, darunter eine Raupe, verschiedene Gespannpflüge, sowie eine Reihe interessanter Geräte und Maschinen zur Verfügung.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lbw&datum=19400921&query=%22Sch%c3%bcttgut%22&ref=anno-search&seite=14 ANNO], "[[Wochenblatt der Bauernschaft für Salzburg]]", Ausgabe vom 21. September 1940, Seite 14</ref>
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* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.3020&mlon=12.7883#map=15/47.3020/12.7883 www.openstreetmap.org]
  
 
== Quelle ==
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]

Aktuelle Version vom 3. Mai 2024, 13:28 Uhr

Das Schüttgut mit der Hauskapelle, 2016
Gesamtansicht des Schüttguts mit Hauskapelle im Frühjahr 2024.

Das Schüttgut ist ein Gutshof in der Ortschaft Bruckberg der Pinzgauer Bezirkshauptstadt Zell am See.

Geschichte

Das auf einem Abhang des Südostfußes der Schmittenhöhe gelegene, mehr als 600 Jahre alte Anwesen, wurde 1941 von Ferdinand Porsche erworben, nachdem sein Sohn Ferry Porsche es in den 1930er-Jahren auf einer seiner ausgedehnten Autotouren zufällig entdeckt hatte. Auf dem Schüttgut brachten die Familien Porsche und Piëch während des Zweiten Weltkriegs ihre Kinder in Sicherheit.

Das Schüttgut wird heute als Landwirtschaft mit 200 Rindern geführt. Zwei große Wirtschaftsgebäude und eine kleine, weiß getünchte Hauskapelle gruppieren sich um einen Pinzgauer Bauernhof mit einem aus Stein gemauerten Erdgeschoß und hölzernem Obergeschoß.

Das Schüttgut ist bis heute der Stammsitz der Familien Porsche und Piëch.

Geschichtliche Notizen

Am Sonntag, den 22. September 1940 fand um 14 Uhr Sommerzeit auf dem Schüttgut des Bauern Hilzensauer eine Vor­führung von Bodenbearbeitungsmaschinen für Gespann- und Motorzug statt. Dabei wurde der Wiesen- und Egartumbruch sowie das Kartoffel-Vorratsroden praktisch gezeigt. Es standen mehrere Schlepper, darunter eine Raupe, verschiedene Gespannpflüge, sowie eine Reihe interessanter Geräte und Maschinen zur Verfügung.[1]

Weblink

Quelle

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Schüttgut"

Einzelnachweis

  1. ANNO, "Wochenblatt der Bauernschaft für Salzburg", Ausgabe vom 21. September 1940, Seite 14