Ferdinand Anton Ernst Porsche: Unterschied zwischen den Versionen

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Als Sohn von [[Ferdinand Porsche]] und Aloysia, geborene Kaes, trat er schon [[1931]] in das väterliche Konstruktionsbüro in Stuttgart, Deutschland, ein. Nach dem Krieg musste zunächst er sich um den nach [[Gmünd]], Kärnten, ausgelagerten Betrieb zusammen mit seiner Schwester [[Louise Piech]] kümmern, da sein Vater in Frankreich ungerechtfertigter Weise interniert war. In Gmünd entwickelte er als sein erstes eigenes Auto den ''Porsche 356''. Sein Vater meinte dazu nach seiner Rückkehr aus der Internierung, er hätte es nicht besser machen können.
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Als Sohn von [[Ferdinand Porsche]] und Aloysia, geborene Kaes, trat er schon [[1931]] in das väterliche Konstruktionsbüro in Stuttgart, Deutschland, ein. Nach dem Krieg musste zunächst er sich um den nach [[Gmünd]], Kärnten, ausgelagerten Betrieb zusammen mit seiner Schwester [[Louise Piëch]] kümmern, da sein Vater in Frankreich ungerechtfertigter Weise interniert war. In Gmünd entwickelte er als sein erstes eigenes Auto den ''Porsche 356''. Sein Vater meinte dazu nach seiner Rückkehr aus der Internierung, er hätte es nicht besser machen können.
  
 
Als [[1950]] die Produktion wieder nach Stuttgart verlegt wurde, zog auch Ferry wieder dorthin. Seine Schwester Louise hingegen, blieb in Österreich und baute das Unternehmen von der [[Porsche Alpenstraße]] in [[Salzburg]] aus.  
 
Als [[1950]] die Produktion wieder nach Stuttgart verlegt wurde, zog auch Ferry wieder dorthin. Seine Schwester Louise hingegen, blieb in Österreich und baute das Unternehmen von der [[Porsche Alpenstraße]] in [[Salzburg]] aus.  

Version vom 28. Dezember 2011, 11:45 Uhr

Prof. Dr. h. c. Dipl.-Ing. Ferry Porsche, Anton Ernst Porsche (* 19. September 1909 in Wiener Neustadt, † 27. März 1998 in Zell am See), war Unternehmer und Ingenieur.

Leben

Als Sohn von Ferdinand Porsche und Aloysia, geborene Kaes, trat er schon 1931 in das väterliche Konstruktionsbüro in Stuttgart, Deutschland, ein. Nach dem Krieg musste zunächst er sich um den nach Gmünd, Kärnten, ausgelagerten Betrieb zusammen mit seiner Schwester Louise Piëch kümmern, da sein Vater in Frankreich ungerechtfertigter Weise interniert war. In Gmünd entwickelte er als sein erstes eigenes Auto den Porsche 356. Sein Vater meinte dazu nach seiner Rückkehr aus der Internierung, er hätte es nicht besser machen können.

Als 1950 die Produktion wieder nach Stuttgart verlegt wurde, zog auch Ferry wieder dorthin. Seine Schwester Louise hingegen, blieb in Österreich und baute das Unternehmen von der Porsche Alpenstraße in Salzburg aus.

Neben dem sehr erfolgreichen Aufbau des Porsche-Sportwagenwerks in Stuttgart-Zuffenhausen hat Ferry aber auch um 1970/71 die Familien- und Firmenstatuten erarbeitet. Diese regelten den reibungslosen Übergang der Porsche-Unternehmen in die dritte und vierte Generation.

Sein ältester Sohn Ferdinand Alexander Porsche, genannt Butzi, schuf 1960 eine neu Karosserie für den F2-Porsche und 1964 einen offenen Porsche mit Überrollbügel, den 911 Targa. Er gründete auch 1971 das Porsche Design Center, das jetzt in Zell am See zu Hause ist.

Siehe auch

Quelle

  • Die Auto-Österreicher, Wegbereiter der Mobilität, Martin Pfundner, 2006, A & W Verlag GmbH Klosterneuburg, ISBN 3-200-00517-3