Perittia herrichiella: Unterschied zwischen den Versionen

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Der erste und bisher einzige imaginale Nachweis der Art in Salzburg gelang Hannes Pohla am 22.6.2014 in [[Parsch]], in der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Zwei Minen wurden dann am 14.8.2016 nahe Schönberg bei [[Anthering]] am Rand eines kleinen Wäldchens an ''[[Lonicera xylosteum]]'' gefunden (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]). Die beiden Fundorte liegen in 430, bzw. 500 m Höhe, weitere Informationen zum Lebensraum oder zur Generationsfolge liegen aus Salzburg zur Zeit nicht vor (Kurz & Kurz 2022).
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Der erste und bisher einzige imaginale Nachweis der Art in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] gelang [[Hannes Pohla]] am 22.6.2014 in [[Parsch]], in der [[Stadt Salzburg]] (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Zwei Minen wurden dann am 14.8.2016 nahe Schönberg bei [[Anthering]] am Rand eines kleinen Wäldchens an ''[[Lonicera xylosteum]]'', der Roten Heckenkirsche, gefunden (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]). Die beiden Fundorte liegen in 430, bzw. 500 m Höhe, weitere Informationen zum Lebensraum oder zur Generationsfolge liegen aus Salzburg zur Zeit nicht vor (Kurz & Kurz 2022).
  
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
  
Die Biologie der Imagines ist in Salzburg nicht belegt. Wie oben erwähnt, fressen die Raupen in auffälligen Platzminen an ''[[Lonicera xylosteum]]'', die leicht mit den mehr zusammen gezogenen Minen von ''[[Phyllonorycter emberizaepenella]]'' verwechselt werden können. Es können mehrere Minen von ''P. herrichiella'' an demselben Strauch der Nahrungspflanze vorkommen. Wegen unzureichender Daten zu Lebensraum und Lebensweise kann zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art im Land erfolgen.
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Die Biologie der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines ist in Salzburg nicht belegt. Wie oben erwähnt, fressen die Raupen in auffälligen Platzminen an ''[[Lonicera]] xylosteum'', die leicht mit den mehr zusammengezogenen Minen von ''[[Phyllonorycter emberizaepenella]]'' verwechselt werden können. Es können mehrere Minen von ''P. herrichiella'' an demselben Strauch der Nahrungspflanze vorkommen. Wegen unzureichender Daten zu Lebensraum und Lebensweise kann zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art im Land erfolgen.
  
 
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==

Version vom 16. Januar 2022, 15:31 Uhr

Perittia herrichiella (Tinagma herrichiella Herrich-Schäffer, [1855]) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Elachistidae (Grasminiermotten).

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

Der erste und bisher einzige imaginale Nachweis der Art in Salzburg gelang Hannes Pohla am 22.6.2014 in Parsch, in der Stadt Salzburg (Zone Ia nach Embacher et al. 2011). Zwei Minen wurden dann am 14.8.2016 nahe Schönberg bei Anthering am Rand eines kleinen Wäldchens an Lonicera xylosteum, der Roten Heckenkirsche, gefunden (Zone I, Alpenvorland und Flyschzone). Die beiden Fundorte liegen in 430, bzw. 500 m Höhe, weitere Informationen zum Lebensraum oder zur Generationsfolge liegen aus Salzburg zur Zeit nicht vor (Kurz & Kurz 2022).

Biologie und Gefährdung

Die Biologie der Imagines ist in Salzburg nicht belegt. Wie oben erwähnt, fressen die Raupen in auffälligen Platzminen an Lonicera xylosteum, die leicht mit den mehr zusammengezogenen Minen von Phyllonorycter emberizaepenella verwechselt werden können. Es können mehrere Minen von P. herrichiella an demselben Strauch der Nahrungspflanze vorkommen. Wegen unzureichender Daten zu Lebensraum und Lebensweise kann zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art im Land erfolgen.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

Logo nkis.jpg

Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Weitere Bilder

 Perittia herrichiella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen