Pfarrkirche zum hl. Sigismund: Unterschied zwischen den Versionen
K (T schaible verschob die Seite Pfarrkirche St. Sigismund nach Pfarrkirche zum hl. Sigismund: Schreibweise wie bei anderen Pfarrkirchen) |
Remora (Diskussion | Beiträge) (Abgleich mit neuem Artikel "Pfarre Strobl") |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | [[Datei:Pfarrkirche Strobl; Außenansicht.jpg|miniatur|Pfarrkirche zum hl. Sigismund]] | + | [[Datei:Pfarrkirche Strobl; Außenansicht.jpg|miniatur|Pfarrkirche zum hl. Sigismund]] |
[[Datei:Pfarrkirche Strobl, Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht]] | [[Datei:Pfarrkirche Strobl, Innenansicht.jpg|thumb|Innenansicht]] | ||
| − | [[Datei:Empore und Chor der Pfarrkirche Strobl am Wolfgangsee.jpg|thumb|Empore und Chor der Pfarrkirche Strobl am Wolfgangsee]] | + | [[Datei:Empore und Chor der Pfarrkirche Strobl am Wolfgangsee.jpg|thumb|Empore und Chor der Pfarrkirche]] |
| + | [[Datei:Kirchenkrippe von Strobl am Wolfgangsee.jpg|miniatur|Kirchenkrippe]] | ||
Die '''Pfarrkirche zum hl. Sigismund''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Strobl]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Strobl am Wolfgangsee]]. Sie ist [[Denkmalgeschützte Objekte in Strobl am Wolfgangsee|denkmalgeschützt]]. | Die '''Pfarrkirche zum hl. Sigismund''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Strobl]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Strobl am Wolfgangsee]]. Sie ist [[Denkmalgeschützte Objekte in Strobl am Wolfgangsee|denkmalgeschützt]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
| − | Seit der Vikariatserhebung | + | Seit der Vikariatserhebung von St. Gilgen um [[1570]] wurde Strobl vom [[Pfarre St. Gilgen|Vikariat St. Gilgen ]] mitbetreut. Im März [[1757]] stellten zwei Bauern einen Antrag an den [[Erzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]], eine eigene Kirche errichten zu dürfen. Erzbischof Sigismund gab [[1758]] die Einwilligung und weihte am [[3. Mai]] [[1761]] die Kirche zum hl. Sigismund selbst ein; Strobl war nun Vikariat. Durch die Erhebung Strobls zur Pfarre wurde die Kirche zum hl. Sigismund [[1857]] Pfarrkirche. |
==Ausstattung== | ==Ausstattung== | ||
| − | Die kunsthistorische Bedeutung der Kirche beruht auf der einheitlichen und fast vollständig erhaltenen spät[[barock]]en Ausstattung | + | Die kunsthistorische Bedeutung der Kirche beruht auf der einheitlichen und fast vollständig erhaltenen spät[[barock]]en Ausstattung. |
===Hochaltar=== | ===Hochaltar=== | ||
| Zeile 18: | Zeile 19: | ||
===Orgel=== | ===Orgel=== | ||
Bei der Einweihung der Kirche war schon eine Orgel vorhanden, die 300 [[Gulden]] gekostet hatte. Diese Orgel wurde Ende Oktober [[1882]] durch eine Orgel von [[Matthäus Mauracher II.|Matthäus Mauracher]] ersetzt. [[2003]] wurde das Instrument durch Maria und Paul Werhahn von Orgelbau Felsberg durch ein neues ersetzt. | Bei der Einweihung der Kirche war schon eine Orgel vorhanden, die 300 [[Gulden]] gekostet hatte. Diese Orgel wurde Ende Oktober [[1882]] durch eine Orgel von [[Matthäus Mauracher II.|Matthäus Mauracher]] ersetzt. [[2003]] wurde das Instrument durch Maria und Paul Werhahn von Orgelbau Felsberg durch ein neues ersetzt. | ||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Version vom 12. Dezember 2020, 18:29 Uhr
Die Pfarrkirche zum hl. Sigismund ist die Pfarrkirche der Pfarre Strobl in der Flachgauer Gemeinde Strobl am Wolfgangsee. Sie ist denkmalgeschützt.
Geschichte
Seit der Vikariatserhebung von St. Gilgen um 1570 wurde Strobl vom Vikariat St. Gilgen mitbetreut. Im März 1757 stellten zwei Bauern einen Antrag an den Erzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach, eine eigene Kirche errichten zu dürfen. Erzbischof Sigismund gab 1758 die Einwilligung und weihte am 3. Mai 1761 die Kirche zum hl. Sigismund selbst ein; Strobl war nun Vikariat. Durch die Erhebung Strobls zur Pfarre wurde die Kirche zum hl. Sigismund 1857 Pfarrkirche.
Ausstattung
Die kunsthistorische Bedeutung der Kirche beruht auf der einheitlichen und fast vollständig erhaltenen spätbarocken Ausstattung.
Hochaltar
Der Hochaltar hat einen Tabernakel in der Mitte, der von fünf Engelspaaren umgeben ist. Die Tabernakelwand fertigte Bildhauer Lorenz Hörmbler an. Das Hochaltarbild malte Benedikt Werkstätter. Es stellt den Burgunderkönig Sigismund dar, der am Grab des hl. Mauritius als Büßer kniet, über den die Dreifaltigkeit schwebt. Der Altar wird von den Figuren des hl. Josef und des hl. Christophorus flankiert, die beide das Jesukind tragen.
Seitenaltäre
Der linke Seitenaltar zeigt das Bild "Maria vom Guten Rate". Es zeigt die Mutter Gottes mit dem Kind, das sich zärtlich an ihre Wange schmiegt, mit der linken Hand an ihrem Kleid festhält und die rechte um ihren Hals gelegt. Es entwickelte sich eine große Verehrung um diese Bild und von weitum kamen Pilger bis ins 20. Jahrhundert hinein. Am rechten Seitenaltar ist das große Gemälde von Peter Anton Lorenzoni, es stellt den hl. Franz von Sales in seiner Studierstube dar.
Orgel
Bei der Einweihung der Kirche war schon eine Orgel vorhanden, die 300 Gulden gekostet hatte. Diese Orgel wurde Ende Oktober 1882 durch eine Orgel von Matthäus Mauracher ersetzt. 2003 wurde das Instrument durch Maria und Paul Werhahn von Orgelbau Felsberg durch ein neues ersetzt.
Quellen
- Pfarre Strobl
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Pfarrkirche zum hl. Sigismund"