Grand Hotel St. Wolfgang: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Grand Hotel St. Wolfgang''' war ein Beherbergungsunternehmen auf der [[Rösslwiese]] in der [[oberösterreich]]ischen Marktgemeinde [[St. Wolfgang im Salzkammergut]].
  
 
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[[1893]] wurde das Hotel vom Großvater des Helmut Peter (Besitzer des Hotels ''Weißes Rößl'' in St. Wolfgang) das Hotel als ''Villa Schafberg''. Er erweitete [[1905]] die Villa zu einem 100-Zimmer-Grand Hotel. Das Hotel erlebte seine Blütezeit bis [[1919]]. Dann beendete eine Einreisesperre ins [[Salzkammergut]] diese Zeit. Es fehlte auch an Essen.
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[[1893]] wurde das Hotel vom Großvater des Helmut Peter (Alt-Besitzer des Hotels ''[[Weißes Rössl am Wolfgangsee|Weißes Rössl]]'' in St. Wolfgang) als ''Villa Schafberg'' erbaut. Er erweiterte die Villa [[1905]] zu einem 100-Zimmer-Grand Hotel. Das Hotel erlebte seine Blütezeit bis [[1919]]. Dann beendete eine Einreisesperre, mit der das [[Salzkammergut]] belegt wurde, diese Zeit.  
  
In den [[1920er]]-Jahren kam es nochmals zu einer Hochzeit des Hotels. Neben Frühstück und dreigängigem Mittagessen gab es auch einen Fünf-Uhr-Tee, bei dem die Gesellschaft tanzte. Das Grand Hotel war Treffpunkt der Reichen gewesen, die aus ganz Europa kamen. Der berühmteste Gast seinerzeit war Leo Perutz, einer der ganz großen Literaten. St. Wolfgang hatte ihm ein Denkmal gesetzt.  
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In den [[1920er]]-Jahren kam es nochmals zu einer Hochzeit des Hotels. Neben Frühstück und dreigängigem Mittagessen gab es auch einen Fünf-Uhr-Tee, bei dem die Gesellschaft tanzte. Das Grand Hotel war Treffpunkt der Reichen gewesen, die aus ganz Europa kamen. Der berühmteste Gast seinerzeit war Leo Perutz, einer der ganz großen Literaten. St. Wolfgang hat ihm ein Denkmal gesetzt. 1923 übernahm das [[Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft|Österreichische Verkehrsbüro]] das Hotel als Eigentümer.  
  
[[1933]] bescherte die [[1000-Mark-Sperre]] einen ersten Einbruch, zum völligen Erliegen des Hotelbetriebs führte dann der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. [[1941]] wurde aus dem Luxushotel ein Lazarett, [[1945]] brannte das Dach komplett ab. Peters Vater begann dann [[1947]] mit dem Wiederaufbau und nutzte dazu Gelder des [[Marshall-Plan]]s.  
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[[1933]] bescherte die [[1000-Mark-Sperre]] einen ersten Einbruch, zum völligen Erliegen des Hotelbetriebs führte dann der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]]. [[1938]] kaufte die Familie Peter das Hotel wieder in den Familienbesitz zurück. [[1941]] wurde aus dem Luxushotel ein Lazarett, [[1945]] brannte das Dach komplett ab. Peters Vater begann dann [[1947]] mit dem Wiederaufbau und nutzte dazu Gelder des [[Marshall-Plan]]s.  
  
Die [[1950er]]-Jahren waren wirtschaftlich schwierig und so entschied sich Peter [[1961]] das Grand Hotel zu schließen und abtragen zu lassen. Bis [[2007]] behielt sich die Familie Peter noch das Grundstück, dann verkaufte sie es.
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Die [[1950er]]-Jahre waren wirtschaftlich schwierig und so entschied sich Peters Mutter [[1961]], das Grand Hotel zu schließen und abtragen zu lassen. Bis [[2007]] behielt sich die Familie Peter noch das Grundstück, dann verkaufte sie es.
  
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Aktuelle Version vom 18. Dezember 2023, 19:09 Uhr

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In den 1950er- oder 1960er-Jahren.
Der Schafbergbahnhof links, Bildmitte das Grand Hotel.

Das Grand Hotel St. Wolfgang war ein Beherbergungsunternehmen auf der Rösslwiese in der oberösterreichischen Marktgemeinde St. Wolfgang im Salzkammergut.

Geschichte

1893 wurde das Hotel vom Großvater des Helmut Peter (Alt-Besitzer des Hotels Weißes Rössl in St. Wolfgang) als Villa Schafberg erbaut. Er erweiterte die Villa 1905 zu einem 100-Zimmer-Grand Hotel. Das Hotel erlebte seine Blütezeit bis 1919. Dann beendete eine Einreisesperre, mit der das Salzkammergut belegt wurde, diese Zeit.

In den 1920er-Jahren kam es nochmals zu einer Hochzeit des Hotels. Neben Frühstück und dreigängigem Mittagessen gab es auch einen Fünf-Uhr-Tee, bei dem die Gesellschaft tanzte. Das Grand Hotel war Treffpunkt der Reichen gewesen, die aus ganz Europa kamen. Der berühmteste Gast seinerzeit war Leo Perutz, einer der ganz großen Literaten. St. Wolfgang hat ihm ein Denkmal gesetzt. 1923 übernahm das Österreichische Verkehrsbüro das Hotel als Eigentümer.

1933 bescherte die 1000-Mark-Sperre einen ersten Einbruch, zum völligen Erliegen des Hotelbetriebs führte dann der Zweite Weltkrieg. 1938 kaufte die Familie Peter das Hotel wieder in den Familienbesitz zurück. 1941 wurde aus dem Luxushotel ein Lazarett, 1945 brannte das Dach komplett ab. Peters Vater begann dann 1947 mit dem Wiederaufbau und nutzte dazu Gelder des Marshall-Plans.

Die 1950er-Jahre waren wirtschaftlich schwierig und so entschied sich Peters Mutter 1961, das Grand Hotel zu schließen und abtragen zu lassen. Bis 2007 behielt sich die Familie Peter noch das Grundstück, dann verkaufte sie es.

Bilder

  Grand Hotel St. Wolfgang – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle