Etiella zinckenella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Etiella zinckenella''' (''Phycis zinckenella'' Treitschke, 1832) ist eine Art aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], Familie [[Pyralidae]] (Zünsler).
  
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
  
''E. zinckenella'' gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: Gernot Embacher fing am 28.6.2000 in [[Sinning]] bei [[Leogang]] ein Exemplar (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum  liegen keine Angaben aus Salzburg vor (Kurz & Kurz 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995).
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''E. zinckenella'' gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: [[Gernot Embacher]] fing am 28.6.2000 in [[Sinning]] bei [[Leogang]] ein Exemplar (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum  liegen keine Angaben aus Salzburg vor ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995).
  
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
  
Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae, wie ''Colutea'' (Blasenstrauch), ''Cytisus'' (Besenginster), ''Phaseolus'' (Bohne), ''Pisum'' (Erbse), ''Lupinus'' (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden.
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Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae (Hülsenfrüchtler), wie ''Colutea'' (Blasenstrauch), ''Cytisus'' (Besenginster), ''Phaseolus'' (Bohne), ''Pisum'' (Erbse), ''Lupinus'' (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden.
  
 
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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 14 Mai 2018].
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*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 14 Mai 2018].
*Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen - verbreitung - Fluggebiet - Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.
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*Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.
  
 
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:53 Uhr

Etiella zinckenella (Phycis zinckenella Treitschke, 1832) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Pyralidae (Zünsler).

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

E. zinckenella gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: Gernot Embacher fing am 28.6.2000 in Sinning bei Leogang ein Exemplar (Zone II, Nördliche Kalkalpen, nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum liegen keine Angaben aus Salzburg vor (Kurz & Kurz 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995).

Biologie und Gefährdung

Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae (Hülsenfrüchtler), wie Colutea (Blasenstrauch), Cytisus (Besenginster), Phaseolus (Bohne), Pisum (Erbse), Lupinus (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Etiella zinckenella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A.; Kurz, M. E. 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 14 Mai 2018].
  • Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet – Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.