Etiella zinckenella: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | + | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''E. zinckenella'' gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: Gernot Embacher fing am 28.6.2000 in [[Sinning]] bei [[Leogang]] ein Exemplar (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum liegen keine Angaben aus Salzburg vor (Kurz & Kurz 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995). | + | ''E. zinckenella'' gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: [[Gernot Embacher]] fing am 28.6.2000 in [[Sinning]] bei [[Leogang]] ein Exemplar (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]], nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum liegen keine Angaben aus Salzburg vor ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995). |
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
| − | Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae, wie ''Colutea'' (Blasenstrauch), ''Cytisus'' (Besenginster), ''Phaseolus'' (Bohne), ''Pisum'' (Erbse), ''Lupinus'' (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden. | + | Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae (Hülsenfrüchtler), wie ''Colutea'' (Blasenstrauch), ''Cytisus'' (Besenginster), ''Phaseolus'' (Bohne), ''Pisum'' (Erbse), ''Lupinus'' (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden. |
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| − | *Kurz, M. A. | + | *[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 14 Mai 2018]. |
| − | *Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen | + | *Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet – Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf. |
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:53 Uhr
Etiella zinckenella (Phycis zinckenella Treitschke, 1832) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Pyralidae (Zünsler).
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
E. zinckenella gilt in Mitteleuropa als seltener Einwanderer aus dem Süden (Slamka 1995) und wurde in Salzburg erst ein einziges Mal nachgewiesen: Gernot Embacher fing am 28.6.2000 in Sinning bei Leogang ein Exemplar (Zone II, Nördliche Kalkalpen, nach Embacher et al. 2011). Der Fundort liegt in rund 810 m Höhe, über den Lebensraum liegen keine Angaben aus Salzburg vor (Kurz & Kurz 2018). Die Art kommt in Südeuropa in mehreren Generationen im Jahr von April bis September vor und bewohnt kräuterreiche und buschige Stellen der offenen Landschaft (Slamka 1995).
Biologie und Gefährdung
Die Raupe lebt nach Slamka (1995) in den Hülsen verschiedener Fabaceae (Hülsenfrüchtler), wie Colutea (Blasenstrauch), Cytisus (Besenginster), Phaseolus (Bohne), Pisum (Erbse), Lupinus (Lupinie) und anderen. Entsprechende Daten aus Salzburg sind nicht bekannt. Da es sich um einen Wanderfalter handelt und keine Daten zu Lebenweise und Lebensraum vorliegen, kann auch keine Aussage zu einer Gefährdung in Salzburg getroffen werden.
Weiterführende Informationen
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Bilder
Etiella zinckenella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A.; Kurz, M. E. 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 14 Mai 2018].
- Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet – Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.
- ↑ siehe Phänologie