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Der '''Große Brachvogel''' (''Numenius arquata'') ist ein Watvogel (Limikole) aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Schnepfenvögel (''Scolopacidae'') in der großen und vielgestaltigen Ordnung der [[Watvögel, Möwenvögel, Alkenvögel]]. Er ist in Salzburg vom Aussterben bedroht.
 
Der '''Große Brachvogel''' (''Numenius arquata'') ist ein Watvogel (Limikole) aus der [[Glossar Biologie#F|Familie]] der Schnepfenvögel (''Scolopacidae'') in der großen und vielgestaltigen Ordnung der [[Watvögel, Möwenvögel, Alkenvögel]]. Er ist in Salzburg vom Aussterben bedroht.
  
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Der Große Brachvogel ist im [[Bundesland Salzburg]] nördlich des [[Pass Lueg]] in geringer Zahl als [[Brutvogel]] anzutreffen. Erste Brutnachweise gelangen am [[Wallersee]] im Jahr 1955. Gegenwärtige Hauptbrutgebiete sind das [[Naturschutzgebiet Oichtenriede]] und das Wallerseegebiet. Aber auch am [[Obertrumer See]] und am [[Grabensee]] ist eine kleinere Population festzustellen. Der höchste Brutplatz liegt am [[Fuschlsee]], wo – wie auch im [[Weidmoos]] – einzelne Brutpaare zu finden sind.
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Der Große Brachvogel ist im [[Bundesland Salzburg]] nördlich des [[Pass Lueg]] in geringer Zahl als [[Brutvogel]] anzutreffen. Erste Brutnachweise gelangen am [[Wallersee]] im Jahr 1955, wo er auch noch heute im [[Wenger Moor|Wenger]] und [[Zeller Moor]] anzutreffen ist. Gegenwärtige Hauptbrutgebiete sind das [[Naturschutzgebiet Oichtenriede]] und das Wallerseegebiet. Aber auch am [[Obertrumer See]] und am [[Grabensee]] ist eine kleinere Population festzustellen. Der höchste Brutplatz liegt am [[Fuschlsee]], wo – wie auch im [[Weidmoos]] – einzelne Brutpaare zu finden sind.
  
 
Die Anzahl der Brutpaare liegt aber nur zwischen 11 und 100 und so gilt der Große Brachvogel auf Salzburger Gebiet als hochgefährdet. Die Bedrohung liegt in der geringen Anzahl der Brutpaare, im Lebensraumverlust durch die Intensivierung der [[Landwirtschaft]] – wie beispielsweise im [[Unzinger Moos]] und bei den [[Egelseen]] nahe [[Schleedorf]] – , die Vernachlässigung der Streuwiesenmahd in Schutzgebieten, Störungen durch Erholungssuchende und Missachtung des Wegegebotes in den Schutzgebieten.
 
Die Anzahl der Brutpaare liegt aber nur zwischen 11 und 100 und so gilt der Große Brachvogel auf Salzburger Gebiet als hochgefährdet. Die Bedrohung liegt in der geringen Anzahl der Brutpaare, im Lebensraumverlust durch die Intensivierung der [[Landwirtschaft]] – wie beispielsweise im [[Unzinger Moos]] und bei den [[Egelseen]] nahe [[Schleedorf]] – , die Vernachlässigung der Streuwiesenmahd in Schutzgebieten, Störungen durch Erholungssuchende und Missachtung des Wegegebotes in den Schutzgebieten.
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*Hakan Delin, Lars Svensson, ''Der große BLV-Vogelführer für unterwegs'', BLV-Buchverlag GmbH & Co. KG München, 2008
 
*Hakan Delin, Lars Svensson, ''Der große BLV-Vogelführer für unterwegs'', BLV-Buchverlag GmbH & Co. KG München, 2008
 
* [[Leopold Slotta-Bachmayr|Slotta-Bachmayr, Leopold]], [[Christine Medicus|Medicus, Christine]], [[Susanne Stadler|Stadler, Susanne]]: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, HG [[Amt der Salzburger Landesregierung]], [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 13: Naturschutz|Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst]], Salzburg 2012, S. 83
 
* [[Leopold Slotta-Bachmayr|Slotta-Bachmayr, Leopold]], [[Christine Medicus|Medicus, Christine]], [[Susanne Stadler|Stadler, Susanne]]: ''Rote Liste der gefährdeten Brutvögel des Bundeslandes Salzburg'', Naturschutzbeiträge 38/12, HG [[Amt der Salzburger Landesregierung]], [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 13: Naturschutz|Referat 13/02 – Naturschutzfachdienst]], Salzburg 2012, S. 83
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[[Kategorie:Watvogel]]
 
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[[Kategorie:Naturschutz]]
 
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Aktuelle Version vom 13. Juli 2023, 15:06 Uhr

Großer Brachvogel beim Feldern im Bereich des Ibmer Moors
Eine Gruppe Großer Brachvögel beim Flug über die Lange Lacke im Burgenland
Zwei Große Brachvögel im Wenger Moor im Frühling in Neumarkt am Wallersee.

Der Große Brachvogel (Numenius arquata) ist ein Watvogel (Limikole) aus der Familie der Schnepfenvögel (Scolopacidae) in der großen und vielgestaltigen Ordnung der Watvögel, Möwenvögel, Alkenvögel. Er ist in Salzburg vom Aussterben bedroht.

Beschreibung

Der Große Brachvogel fällt durch die Länge seines gleichmäßig abwärts gebogenen Schnabels ins Auge. Von der Gesamtlänge des Vogels, die zwischen 48 und 57 cm beträgt, nimmt allein der Schnabel 9 bis 15 cm ein.

Lebensraum

Der Große Brachvogel brütet in Mooren, auf Feuchtwiesen und in offenen Flussniederungen. Er rastet während des Vogelzuges im Frühjahr (März - April) und im Herbst (Juni – Oktober) an Küsten und auf Wiesen.

Salzburgbezug

Der Große Brachvogel ist im Bundesland Salzburg nördlich des Pass Lueg in geringer Zahl als Brutvogel anzutreffen. Erste Brutnachweise gelangen am Wallersee im Jahr 1955, wo er auch noch heute im Wenger und Zeller Moor anzutreffen ist. Gegenwärtige Hauptbrutgebiete sind das Naturschutzgebiet Oichtenriede und das Wallerseegebiet. Aber auch am Obertrumer See und am Grabensee ist eine kleinere Population festzustellen. Der höchste Brutplatz liegt am Fuschlsee, wo – wie auch im Weidmoos – einzelne Brutpaare zu finden sind.

Die Anzahl der Brutpaare liegt aber nur zwischen 11 und 100 und so gilt der Große Brachvogel auf Salzburger Gebiet als hochgefährdet. Die Bedrohung liegt in der geringen Anzahl der Brutpaare, im Lebensraumverlust durch die Intensivierung der Landwirtschaft – wie beispielsweise im Unzinger Moos und bei den Egelseen nahe Schleedorf – , die Vernachlässigung der Streuwiesenmahd in Schutzgebieten, Störungen durch Erholungssuchende und Missachtung des Wegegebotes in den Schutzgebieten.

Zum Schutz seiner Lebensräume wird von den Ornithologen Schutzgebietspflege wie Mahd von Streuwiesen, Entbuschung und Vernässung erwähnt. Darüber hinaus sind eine wirksame Besucherlenkung, sowie die Schaffung von Pufferzonen notwendig.

Zugzeit und Winter

Im Bundesland Salzburg sind einzelne Überwinterungsversuche des Großen Brachvogels bekannt. Seine Frühjahrszugszeit beginnt ab Mitte Februar und erstreckt sich bis Ende April. Sein Abzug aus den heimischen Brutgebieten beginnt ab Juli, der Herbstdurchzug findet in wenigen Exemplaren von August bis November statt.

Ringmeldung

Es macht Sinn, beim Beobachten von Vögeln oder bei der Auffindung von toten Vögeln auch einen Blick auf eine eventuelle Beringung zu werfen. Ringfunde können jederzeit nach Radolfzell[1] gemeldet werden und sind ein aktiver Beitrag zur wissenschaftlichen Erfassung und zum Schutz der Vögel Europas. Wer einen Ringfund meldet, erhält nachfolgend einen Lebenslauf des betreffenden Vogels, was sehr interessant sein kann. }

Quellen

Einzelnachweis