Pfarrkirche zur hl. Anna: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die '''Pfarrkirche zur hl. Anna''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Annaberg]]. Sie steht auf einer Anhöhe im Ortszentrum von [[Annaberg im Lammertal]], dem Hauptort der [[Tennengau]]er Gemeinde [[Annaberg-Lungötz]], und zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Annaberg-Lungötz|denkmalgeschützten Objekten]] dieser Gemeinde. | ||
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| − | Die Pfarrkirche von Annaberg wird auch Kirche "St. Anna im Berg" oder "St. Anna in der Zimmerau" genannt. | + | Die namengebende Pfarrkirche von Annaberg wird auch Kirche "St. Anna im Berg" oder "St. Anna in der Zimmerau" genannt. |
| − | Am [[12. Juni]] [[1750]] wurde vom [[ | + | Am [[12. Juni]] [[1750]] wurde vom Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] der Bau einer Kirche angeordnet. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits am [[18. August]]. Zwei Jahre später war die Kirche fertiggestellt. Die Einweihung wurde am [[22. Dezember]] [[1752]] feierlich vorgenommen. Die hl. Mutter Anna wurde zur Patronin der Pfarrkirche in Annaberg erhoben. |
In den Jahren von [[1951]] bis [[1955]] erfolgte eine Generalsanierung der Kirche. Es wurde eine neue Orgel eingebaut und ein neues Geläute angeschafft. Gegenüber der Kirche wurde der Pfarrhof errichtet. | In den Jahren von [[1951]] bis [[1955]] erfolgte eine Generalsanierung der Kirche. Es wurde eine neue Orgel eingebaut und ein neues Geläute angeschafft. Gegenüber der Kirche wurde der Pfarrhof errichtet. | ||
| − | Der Kirchenvorplatz wurde mit weißen Pflastersteinstrahlen versehen, die sich vom Kirchengebäude aus über den Platz erstrecken. Sie symbolisieren die biblische Erzählung von der Tempelquelle, in der es heißt: | + | Der Kirchenvorplatz wurde mit weißen Pflastersteinstrahlen versehen, die sich vom Kirchengebäude aus über den Platz erstrecken. Sie symbolisieren die biblische Erzählung von der Tempelquelle, in der es heißt: "''Dann führte er mich zum Eingang des Tempels zurück und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar" (Ez 47,1)''. |
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Die Kirche grenzt südlich an den Friedhof, der knapp 30 Jahre nach der Kirchweihe errichtet wurde. Die Erlaubnis zur Errichtung des Friedhofs gab Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]].<br /> | Die Kirche grenzt südlich an den Friedhof, der knapp 30 Jahre nach der Kirchweihe errichtet wurde. Die Erlaubnis zur Errichtung des Friedhofs gab Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]].<br /> | ||
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| − | *Homepage der Pfarre Annaberg | + | {{Bildkat}} |
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| + | * [http://www.pfarrverband-lammertal.at/fileadmin/user_upload/subportale/Pfarre_Annaberg/PDFs__Wochenblatt__Pfarrbriefe_u. a._/2016-09-28__Pfarrchronik_Annaberg.pdf Homepage der Pfarre Annaberg]] (die allerdings in Bezug auf Anordnung zur Errichtung der Kirche fehlerhaft ist: Nicht Fürsterzbischof Firmian († 1744) ordnete 1750 den Bau an, sondern Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein) | ||
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Aktuelle Version vom 5. September 2025, 16:19 Uhr
Die Pfarrkirche zur hl. Anna ist die Pfarrkirche der Pfarre Annaberg. Sie steht auf einer Anhöhe im Ortszentrum von Annaberg im Lammertal, dem Hauptort der Tennengauer Gemeinde Annaberg-Lungötz, und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten dieser Gemeinde.
Geschichte
Die namengebende Pfarrkirche von Annaberg wird auch Kirche "St. Anna im Berg" oder "St. Anna in der Zimmerau" genannt.
Am 12. Juni 1750 wurde vom Salzburger Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein der Bau einer Kirche angeordnet. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits am 18. August. Zwei Jahre später war die Kirche fertiggestellt. Die Einweihung wurde am 22. Dezember 1752 feierlich vorgenommen. Die hl. Mutter Anna wurde zur Patronin der Pfarrkirche in Annaberg erhoben.
In den Jahren von 1951 bis 1955 erfolgte eine Generalsanierung der Kirche. Es wurde eine neue Orgel eingebaut und ein neues Geläute angeschafft. Gegenüber der Kirche wurde der Pfarrhof errichtet.
Der Kirchenvorplatz wurde mit weißen Pflastersteinstrahlen versehen, die sich vom Kirchengebäude aus über den Platz erstrecken. Sie symbolisieren die biblische Erzählung von der Tempelquelle, in der es heißt: "Dann führte er mich zum Eingang des Tempels zurück und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar" (Ez 47,1).
Anfang 2018 wurde zweimal in die Kirche in Annaberg eingebrochen und Kunstgegenstände entwendet. Als Konsequenz wurde die Kirche versperrt und nur mehr zu Gottesdienstzeiten geöffnet.[1]
Innenraum
Das Altarbild zeigt die Gottesmutter Maria mit ihren Eltern der hl. Annaund dem hl. Joachim. Es stammt von Franz Xaver König.
Das linke Seitenaltarbild stammt von Josef Krimpacher und zeigt die thronende Frau, die von den Anrufungen der Lauretanischen Litanei umgeben ist (Turm Davids, Goldenes Haus, Morgenstern …), das rechte Seitenaltarbild den hl. Johannes Nepomuk.
Friedhof
- Hauptartikel Friedhofskapelle Annaberg
Die Kirche grenzt südlich an den Friedhof, der knapp 30 Jahre nach der Kirchweihe errichtet wurde. Die Erlaubnis zur Errichtung des Friedhofs gab Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo.
Bilder
Pfarrkirche zur hl. Anna – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- a._/2016-09-28__Pfarrchronik_Annaberg.pdf Homepage der Pfarre Annaberg] (die allerdings in Bezug auf Anordnung zur Errichtung der Kirche fehlerhaft ist: Nicht Fürsterzbischof Firmian († 1744) ordnete 1750 den Bau an, sondern Fürsterzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein)
Einzelnachweis
- ↑ "Salzburger Woche", Ausgabe "Pongauer Nachrichten", 9. Februar 2018