Ägidius Ranbeck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ägidius Ranbeck''' [[OSB]] (* [[1608]] in München, † [[11. Oktober]] 1692 in Scheyern) war Professor an der [[Benediktineruniversität Salzburg]].
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==Leben==
 
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Ägid Ranbeck ( auch:Rambeck) wurde in München geboren. Er trat [[1626]] in das [[Benediktinerkloster Scheyern|Kloster Scheyern]] ein, wo er am [[12. Dezember]] [[1627]]  seine Ordensgelübde ablegte. Im Anschluss daran studierte er in Ingolstadt. Vor den schwedischen Einfällen während des Dreißigjährigen Krieges floh er nach Österreich und blieb in Steyer. [[1633]] wurde er in Passau zum Priester geweiht. Nach der Rückkehr in sein Heimatkloster wirkte er in der Klosterpfarre.
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Ägid Ranbeck (auch:Rambeck) wurde in München geboren. Er trat [[1626]] in das [[Benediktinerkloster Scheyern|Kloster Scheyern]] ein, wo er am [[12. Dezember]] [[1627]]  seine Ordensgelübde ablegte. Im Anschluss daran studierte er in Ingolstadt. Vor den schwedischen Einfällen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] floh er nach Österreich und blieb in Steyr. [[1633]] wurde er in [[Passau]] zum Priester geweiht. Nach der Rückkehr in sein Heimatkloster wirkte er in der Klosterpfarre.
  
1635 wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er Dichtkunst, Rhetorik und ab 1643 geistliches Recht lehrte. 1643 wurde er auch in Salzburg  zum Doktor beider Rechte promoviert. Bei seiner Antrittsvorlesung  am [[10. November]] [[1643]] waren auch Fürsterzbischof [[Paris Lodron]] und fünf Prälaten anwesend, Paris Lodron schätze Ranbeck sehr schätzte. Er ernannte ihn zum Konsistorialrat und zum Generalvikar des Bischof Virgil von Chiemsee.In Salzburg lehrte er bis 1651.
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1635 wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er Dichtkunst, Rhetorik und ab 1643 geistliches Recht lehrte. [[1643]] wurde er auch in Salzburg  zum Doktor beider Rechte promoviert. Bei seiner Antrittsvorlesung  am [[10. November]] [[1643]] waren auch [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] und fünf Prälaten anwesend, Paris Lodron schätze Ranbeck sehr schätzte. Er ernannte ihn zum Konsistorialrat und zum Generalvikar des Bischof [[Franz Vigil von Spaur und Valör|Vigil]] von [[Bischöfe von Chiemsee|Chiemsee]].In Salzburg lehrte er bis 1651.
  
 
Nach seiner Rückkehr nach Scheyern widmete er sich den Novizen und der Frömmigkeit, er lehnte weitere Berufungen, die er an einen Lehrstuhl erhielt, immer wieder ab. So lehnte er [[1665]] einen neuerliche Berufung nach Salzburg ab. [[1683]] feierte er in Scheyern sein 50jähriges Priesterjubiläum.
 
Nach seiner Rückkehr nach Scheyern widmete er sich den Novizen und der Frömmigkeit, er lehnte weitere Berufungen, die er an einen Lehrstuhl erhielt, immer wieder ab. So lehnte er [[1665]] einen neuerliche Berufung nach Salzburg ab. [[1683]] feierte er in Scheyern sein 50jähriges Priesterjubiläum.
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==Quellen==
 
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*[http://www.res.icar-us.eu/index.php?title=Ranbeck,_Aegidius_(1608-1692) RES: Ägidius Ranbeck]
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*[https://res.icar-us.eu/index.php?title=Ranbeck,_Aegidius_(1608-1692) RES: Ägidius Ranbeck]
*'''Judas Thaddäus Zauner''': Biographische Nachrichten von den Salzburger Rechtslehrern von der Stiftung der Universität bis auf gegenwärtige Zeiten, Salzburg, Mayrische Buchhandlung, 1789
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*[[Judas Thaddäus Zauner]]: ''Biographische Nachrichten von den Salzburger Rechtslehrern von der Stiftung der Universität bis auf gegenwärtige Zeiten'', Salzburg, [[Mayrische Buchhandlung]], 1789
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Aktuelle Version vom 21. Dezember 2020, 20:20 Uhr

Ägidius Ranbeck OSB (* 1608 in München; † 11. Oktober 1692 in Scheyern) war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.

Leben

Ägid Ranbeck (auch:Rambeck) wurde in München geboren. Er trat 1626 in das Kloster Scheyern ein, wo er am 12. Dezember 1627 seine Ordensgelübde ablegte. Im Anschluss daran studierte er in Ingolstadt. Vor den schwedischen Einfällen während des Dreißigjährigen Krieges floh er nach Österreich und blieb in Steyr. 1633 wurde er in Passau zum Priester geweiht. Nach der Rückkehr in sein Heimatkloster wirkte er in der Klosterpfarre.

1635 wurde er an die Benediktineruniversität Salzburg berufen, wo er Dichtkunst, Rhetorik und ab 1643 geistliches Recht lehrte. 1643 wurde er auch in Salzburg zum Doktor beider Rechte promoviert. Bei seiner Antrittsvorlesung am 10. November 1643 waren auch Fürsterzbischof Paris Lodron und fünf Prälaten anwesend, Paris Lodron schätze Ranbeck sehr schätzte. Er ernannte ihn zum Konsistorialrat und zum Generalvikar des Bischof Vigil von Chiemsee.In Salzburg lehrte er bis 1651.

Nach seiner Rückkehr nach Scheyern widmete er sich den Novizen und der Frömmigkeit, er lehnte weitere Berufungen, die er an einen Lehrstuhl erhielt, immer wieder ab. So lehnte er 1665 einen neuerliche Berufung nach Salzburg ab. 1683 feierte er in Scheyern sein 50jähriges Priesterjubiläum.

Quellen