Eriocrania cicatricella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eriocrania cicatricella''' (''Adela cicatricella'' Zetterstedt, 1839) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Eriocraniidae]].
 
'''Eriocrania cicatricella''' (''Adela cicatricella'' Zetterstedt, 1839) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Eriocraniidae]].
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''E. cicatricella'' wurde erstmals in Salzburg bei systematischen Nachforschungen durch [[Christof Zeller-Lukashort|Christof Zeller]] am Rand eines Birkenbestandes im ehemaligen Goiser Moor (Zone I nach Embacher et al. 2011) entdeckt. Der Fundort liegt in rund 440 m Höhe, in Osttirol wurden Tiere aber auch in 860 m Höhe gefunden (Kurz & Kurz 2012). Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr im April. Der Lebensraum in Salzburg besteht aus einigen Birken am Rand eines kleinen Wäldchens in einem ehemaligen Moorgebiet.
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''E. cicatricella'' wurde erstmals in Salzburg bei systematischen Nachforschungen durch [[Christof Zeller-Lukashort|Christof Zeller]] am Rand eines Birkenbestandes im ehemaligen Goiser Moor (Zone I nach Embacher et al. 2011) entdeckt. Der Fundort liegt in rund 440 m Höhe. Danach entdeckte Christof Zeller die Art auch noch bei Köstendorf in rund 540 m Höhe ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation im Jahr im April. Der Lebensraum in Salzburg besteht aus einigen Birken am Rand eines kleinen Wäldchens in einem ehemaligen Moorgebiet.
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Die Tiere fliegen tagsüber in vollem Sonnenschein um Birken. Bei bedecktem Wetter rasten sie auf den Zweigen und an den Stämmen (Heath 1983). Die Raupen fressen in großen Platzminen in den Blättern von Birken-Arten (''Betula'' sp.). Erwachsen verlassen sie die Mine und spinnen sich zur Verpuppung einen Kokon in der Erde, in dem auch die Überwinterung erfolgt (Heath 1983). Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich.
 
Die Tiere fliegen tagsüber in vollem Sonnenschein um Birken. Bei bedecktem Wetter rasten sie auf den Zweigen und an den Stämmen (Heath 1983). Die Raupen fressen in großen Platzminen in den Blättern von Birken-Arten (''Betula'' sp.). Erwachsen verlassen sie die Mine und spinnen sich zur Verpuppung einen Kokon in der Erde, in dem auch die Überwinterung erfolgt (Heath 1983). Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich.
 
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==Quellen==
 
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*Heath, J. 1983. The moths and butterflies of Great Britain and Ireland, Vol.I: Micropterigidae – Heliozelidae. – Harley Books, Martins, Great Horkesley, Colchester, Essex.
 
*Heath, J. 1983. The moths and butterflies of Great Britain and Ireland, Vol.I: Micropterigidae – Heliozelidae. – Harley Books, Martins, Great Horkesley, Colchester, Essex.
 
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 12 November 2012].
 
*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 12 November 2012].
[[Kategorie: Biologie]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie: Pflanzen und Tiere]]
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
[[Kategorie: Tiere]]
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[[Kategorie:Biologie]]
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[[Kategorie:Fauna]]
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[[Kategorie:Insekt]]
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[[Kategorie:Schmetterling]]
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[[Kategorie:Kleinschmetterling]]

Aktuelle Version vom 9. Mai 2024, 10:00 Uhr


Eriocrania cicatricella (Adela cicatricella Zetterstedt, 1839) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Eriocraniidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

E. cicatricella wurde erstmals in Salzburg bei systematischen Nachforschungen durch Christof Zeller am Rand eines Birkenbestandes im ehemaligen Goiser Moor (Zone I nach Embacher et al. 2011) entdeckt. Der Fundort liegt in rund 440 m Höhe. Danach entdeckte Christof Zeller die Art auch noch bei Köstendorf in rund 540 m Höhe (Kurz & Kurz 2012). Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr im April. Der Lebensraum in Salzburg besteht aus einigen Birken am Rand eines kleinen Wäldchens in einem ehemaligen Moorgebiet.

Biologie und Gefährdung

Die Tiere fliegen tagsüber in vollem Sonnenschein um Birken. Bei bedecktem Wetter rasten sie auf den Zweigen und an den Stämmen (Heath 1983). Die Raupen fressen in großen Platzminen in den Blättern von Birken-Arten (Betula sp.). Erwachsen verlassen sie die Mine und spinnen sich zur Verpuppung einen Kokon in der Erde, in dem auch die Überwinterung erfolgt (Heath 1983). Die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung ist mangels Daten zur Zeit nicht möglich.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen

  • Heath, J. 1983. The moths and butterflies of Great Britain and Ireland, Vol.I: Micropterigidae – Heliozelidae. – Harley Books, Martins, Great Horkesley, Colchester, Essex.
  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 12 November 2012].