Palais von Andrä: Unterschied zwischen den Versionen

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Anlehnungen an den Münchener Regionalstil zeigen üppige Zierelemente und Schmuckformen. Für die Münchener Schule charakteristischen Gestaltungselemente sind in Tür- und Fensterbeschlägen zu sehen, ebenso in der feinteiligen, ornamentartigen Gestaltung der Gitter und Parapete, den glasierten Medaillons sowie in den vorhandenen gedrechselten Ecksäulen und Erkerfenster.  
 
Anlehnungen an den Münchener Regionalstil zeigen üppige Zierelemente und Schmuckformen. Für die Münchener Schule charakteristischen Gestaltungselemente sind in Tür- und Fensterbeschlägen zu sehen, ebenso in der feinteiligen, ornamentartigen Gestaltung der Gitter und Parapete, den glasierten Medaillons sowie in den vorhandenen gedrechselten Ecksäulen und Erkerfenster.  
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Datei:Palais von Andrä, Ansicht von der Auerspergstraße.jpg|Palais von Andrä, südöstliche Ansicht
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== Quelle ==
 
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* [http://www.salzburg-living.com/fileadmin/bilder/objekte/objekte_slider/palais/salzburg-living-objektfolder-palais-von-andrae.pdf www.salzburg-living.com Prospekt des renovierten Hauses]
 
* [http://www.salzburg-living.com/fileadmin/bilder/objekte/objekte_slider/palais/salzburg-living-objektfolder-palais-von-andrae.pdf www.salzburg-living.com Prospekt des renovierten Hauses]
  
[[Kategorie:Architektur]]
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== Einzelnachweise ==
[[Kategorie:historische Gebäude]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Neustadt]]
 
[[Kategorie:Neustadt]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]

Aktuelle Version vom 16. Januar 2025, 21:37 Uhr

Das Palais von Andrä.
Palais von Andrä, Detailaufnahme

Das Palais von Andrä ist ein historisches Gebäude in der Salzburger Neustadt an der Auerspergstraße 27 bis 29.

Geschichte

Das Palais von Andrä wurde vom Münchner Architekten Richard Berndl in den Jahren 1923 und 1924 als Büro- und Wohnhaus mit Innenhof errichtet. Anlehnungen an den Münchener Regionalstil zeigen üppige Zierelemente und Schmuckformen. Für die Münchener Schule charakteristischen Gestaltungselemente sind in Tür- und Fensterbeschlägen zu sehen, ebenso in der feinteiligen, ornamentartigen Gestaltung der Gitter und Parapete, den glasierten Medaillons sowie in den vorhandenen gedrechselten Ecksäulen und Erkerfenster.

In den 1920er-Jahren wohnten Baronin Vetsera[1] und Major a. D. Eduard Engerth[2]. Auch Regierungsrat Dr. med. Stanko wohnte und ordinierte ab Montag, den 4. Oktober 1926, im Hochparterre (Neubau der Arbeiter-Unfallversicherung).[3]

In den 1930er-Jahren hatte die Bauunternehmung Marie Konrad ihr Büro in diesem Gebäude.[4]

In der Nachkriegszeit waren die Internationale Liga für Völkerversöhnung,[5], das Redaktionsbüro des Friedensboten[6], der 'Internationale Transportkontor Pfeifer & Co'[7], der Modesalon Friedl Stratzkanay[8], der Kinderarzt Dr. Rudolf Biebl[9] und die Kinderärztin Dr. Braun[10] untergebracht. 1948 gab es im Haus eine Firma 'Friesacher & Söhne'.[11]

2012 wurde das Haus generalsaniert und von kleineren Einheiten über Dachgeschoß-Maisonettes mit charmanten Terrassen bis zum 240 m2 großen Haus-in- Haus-Domizil gibt es nun Wohnungen darin.

Bildergalerie

Quelle

Einzelnachweise

  1. ANNO, Wiener Salonblatt, Ausgabe vom 18. August 1929, Seite 7
  2. ANNO, Oesterreich-ungarische Maschinenwelt, Ausgabe vom 15. März 1927, Seite 12
  3. ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 6. Oktober 1926, Seite 6
  4. ANNO, Zeitschrift der Baumeister Oesterreichs, 1932
  5. ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 18. Mai 1946, Seite 9
  6. ANNO, Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 19. April 1946, Seite 4
  7. ANNO, Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 29. September 1947, Seite 3
  8. ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 27. März 1947, Seite 4
  9. ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 24. Jänner 1948, Seite 4
  10. ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 9. Oktober 1947, Seite 4
  11. ANNO, Salzburger Volkszeitung, Ausgabe vom 26. Jänner 1948, Seite 3