Hochgründeck: Unterschied zwischen den Versionen
(Neue Quelle hinzugefügt) |
(korrigiert und ergänzt) |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
[[Datei:Gipfelkreuz am Hochgründeck a.jpg|thumb|Gipfelkreuz am Hochgründeck]] | [[Datei:Gipfelkreuz am Hochgründeck a.jpg|thumb|Gipfelkreuz am Hochgründeck]] | ||
[[Datei:Blick auf Bischofshofen u. Hagen-u.Tennengebirge A.jpg|thumb|Blick auf Bischofshofen u. Hagen-u. Tennengebirge]] | [[Datei:Blick auf Bischofshofen u. Hagen-u.Tennengebirge A.jpg|thumb|Blick auf Bischofshofen u. Hagen-u. Tennengebirge]] | ||
| − | Das '''Hochgründeck''' | + | Das '''Hochgründeck''' (1 827 m ü. A.) ist einer der höchsten bewaldeten Berge Europas und zählt zu den schönsten Aussichtsbergen Österreichs. |
| − | ==Geologie== | + | == Geschichte == |
| − | Das Hochgründeck befindet sich in den [[Salzburger Schieferalpen]] ( | + | Bereits [[1876]] wurde das Hochgründeck touristisch erschlossen und als "Damenberg" bekannt. Das nahe gelegene [[Heinrich-Kiener-Haus]] wurde als Schutzhaus errichtet und zählt heute zu den umweltfreundlichsten Schutzhäusern der Alpen. |
| + | |||
| + | == Geografie == | ||
| + | Der Gipfel befindet sich im Grenzbereich der Gemeinden [[Hüttau]] und [[Bischofshofen]] im [[Pongau]]. Nördlich befindet sich der [[Hofersattel]], südöstlich der Ginausattel. Vom westlich unterhalb des Gipfels liegenden Heinrich-Kiener-Haus führt ein Wanderweg auf den Gipfel. | ||
| + | |||
| + | == Geologie == | ||
| + | Das Hochgründeck befindet sich in den [[Salzburger Schieferalpen]] (Pongauer Schieferalpen), die Teil der [[Grauwackenzone]] sind. | ||
| + | |||
| + | == Gebäude == | ||
| + | Westlich unterhalb des Gipfels befindet sich das Heinrich-Kiener-Haus (1 792 m ü. A.). | ||
| − | |||
| − | |||
[[Datei:Die Hütte (Heinrich-Kiener Haus).jpg|thumb|Heinrich-Kiener-Haus]] | [[Datei:Die Hütte (Heinrich-Kiener Haus).jpg|thumb|Heinrich-Kiener-Haus]] | ||
| − | Unweit des Heinrich-Kiener-Hauses steht die [[St. Vinzenz Friedenskirche]], die auf Initiative des | + | Unweit des Heinrich-Kiener-Hauses steht die [[St. Vinzenz Friedenskirche]], die auf Initiative des Hüttenwirts Hermann Hinterhölzl errichtet und am [[5. September]] [[2004]] geweiht wurde. |
==Wanderung == | ==Wanderung == | ||
| Zeile 20: | Zeile 27: | ||
:Ausgangspunkt Bischofshofen - Ronachbauer am Buchberg | :Ausgangspunkt Bischofshofen - Ronachbauer am Buchberg | ||
| − | + | Beim Ronachbauern lässt man das Auto stehen und beginnt den Aufstieg in Richtung Südosten durch einen Hohlweg. Nach wenigen Minuten erreicht man die [[Forststraße]], lässt diese jedoch links liegen und geht der Markierung folgend über einen leichten Rücken weiter. Hoher Fichtenwald wechselt mit breiten Lichtungen ab, die immer wieder den Blick ins Salzachtal freigeben und zu einer kurzen Verschnaufpause einladen. | |
| − | |||
| − | Beim Ronachbauern lässt man das Auto stehen und beginnt den Aufstieg in Richtung Südosten durch einen Hohlweg. Nach wenigen Minuten erreicht man die [[Forststraße]], lässt | ||
| − | Die letzte halbe Stunde vor dem Heinrich-Kiener-Haus | + | Die letzte halbe Stunde vor dem Heinrich-Kiener-Haus ist ziemlich steil, aber fast immer ein angenehmer Waldboden. Vom Kienerhaus ist es nur noch ein Katzensprung zum Hochgründeck, das als fantastischer Aussichtsberg rundum bekannt ist: im Norden zum [[Tennengebirge]], im Westen zum [[Hochkönig]], im Süden und Osten mit Weitblick auf die [[Hohen Tauern]] mit [[Kitzsteinhorn]], [[Großglockner (Berg)|Großglockner]], [[Großes Wiesbachhorn]] und vielen weiteren Gipfeln sowie auf die [[Radstädter Tauern]], die [[Schladminger Tauern]] und nicht zuletzt den [[Dachstein]] und [[Gosaukamm]]. |
== Bilder == | == Bilder == | ||
Aktuelle Version vom 20. Januar 2026, 14:07 Uhr
Das Hochgründeck (1 827 m ü. A.) ist einer der höchsten bewaldeten Berge Europas und zählt zu den schönsten Aussichtsbergen Österreichs.
Geschichte
Bereits 1876 wurde das Hochgründeck touristisch erschlossen und als "Damenberg" bekannt. Das nahe gelegene Heinrich-Kiener-Haus wurde als Schutzhaus errichtet und zählt heute zu den umweltfreundlichsten Schutzhäusern der Alpen.
Geografie
Der Gipfel befindet sich im Grenzbereich der Gemeinden Hüttau und Bischofshofen im Pongau. Nördlich befindet sich der Hofersattel, südöstlich der Ginausattel. Vom westlich unterhalb des Gipfels liegenden Heinrich-Kiener-Haus führt ein Wanderweg auf den Gipfel.
Geologie
Das Hochgründeck befindet sich in den Salzburger Schieferalpen (Pongauer Schieferalpen), die Teil der Grauwackenzone sind.
Gebäude
Westlich unterhalb des Gipfels befindet sich das Heinrich-Kiener-Haus (1 792 m ü. A.).
Unweit des Heinrich-Kiener-Hauses steht die St. Vinzenz Friedenskirche, die auf Initiative des Hüttenwirts Hermann Hinterhölzl errichtet und am 5. September 2004 geweiht wurde.
Wanderung
Von Bischofshofen auf das Hochgründeck
- Streckenlänge acht Kilometer
- Gehzeit zwei Stunden
- Höhenmeter 820
- Ausgangspunkt Bischofshofen - Ronachbauer am Buchberg
Beim Ronachbauern lässt man das Auto stehen und beginnt den Aufstieg in Richtung Südosten durch einen Hohlweg. Nach wenigen Minuten erreicht man die Forststraße, lässt diese jedoch links liegen und geht der Markierung folgend über einen leichten Rücken weiter. Hoher Fichtenwald wechselt mit breiten Lichtungen ab, die immer wieder den Blick ins Salzachtal freigeben und zu einer kurzen Verschnaufpause einladen.
Die letzte halbe Stunde vor dem Heinrich-Kiener-Haus ist ziemlich steil, aber fast immer ein angenehmer Waldboden. Vom Kienerhaus ist es nur noch ein Katzensprung zum Hochgründeck, das als fantastischer Aussichtsberg rundum bekannt ist: im Norden zum Tennengebirge, im Westen zum Hochkönig, im Süden und Osten mit Weitblick auf die Hohen Tauern mit Kitzsteinhorn, Großglockner, Großes Wiesbachhorn und vielen weiteren Gipfeln sowie auf die Radstädter Tauern, die Schladminger Tauern und nicht zuletzt den Dachstein und Gosaukamm.
Bilder
Hochgründeck – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- Lage auf AMap (korrigierter neuer Link, Datenstand 7. November 2022)
Quellen
- www.alpintouren.com
- www.bhofen.at/hochgruendeck/index.htm
- Zahlen, Fakten & Touren auf Wagrain-Kleinarl Tourismus
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
- Salzburger Geographisches Informationssystem (SAGIS), im Internet unter www.salzburg.gv.at/sagismobile... abrufbar.
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.