Ramseiden (Saalfelden am Steinernen Meer): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Legende erzählt, dass in uralter Zeit hier in ''Ramsidin'' mächtige Ritter herrschten. Sie residierten in einem stattlichen Anwesen. Der "Turm von Ramseiden" ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der Katastralgemeinde Farmach (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das "Gartl so den Thurn angeht" gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann. | Die Legende erzählt, dass in uralter Zeit hier in ''Ramsidin'' mächtige Ritter herrschten. Sie residierten in einem stattlichen Anwesen. Der "Turm von Ramseiden" ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der Katastralgemeinde Farmach (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das "Gartl so den Thurn angeht" gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann. | ||
Eine erste urkundliche Erwähnung von Ramseiden findet sich [[888]] | Eine erste urkundliche Erwähnung von Ramseiden findet sich in einer Schenkungsurkunde König Arnulfs vom [[26. Dezember]] [[888]]. [[1326]] ist Konrad der Ramseider Burggraf zu [[Ruine Saaleck|Saalegg]]. Die Familie starb [[1579]] mit Wilhelm Ramseider zu Grub aus. Über die [[Weitmoser]], [[Ritz]], [[Rehlingen]] u. a. kam der Ansitz am [[10. Dezember]] [[1801]] in den Besitz des Bauern Jakob Herzog. Dann hörten die Aufzeichnungen über den Turm auf und heute ist er völlig verschwunden. | ||
Einer der Besitzer, Georg von Ramseiden wurde durch seine Abenteuer bekannt. Um die Mitte des [[15. Jahrhundert]]s zog er – "ein junger, starker Mann aus dem Salzburger Gebirg" – nach Paris, Spanien und Portugal. In einem Turnier gewann der Ramseider und kämpfte dann noch vor Ceuta in Nordafrika gegen die Mauren. Reich beschenkt kehrte er [[1463]] nach Saalfelden zurück. | Einer der Besitzer, Georg von Ramseiden wurde durch seine Abenteuer bekannt. Um die Mitte des [[15. Jahrhundert]]s zog er – "ein junger, starker Mann aus dem Salzburger Gebirg" – nach Paris, Spanien und Portugal. In einem Turnier gewann der Ramseider und kämpfte dann noch vor Ceuta in Nordafrika gegen die Mauren. Reich beschenkt kehrte er [[1463]] nach Saalfelden zurück. | ||
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* [https://www.euregio-salzburg.info/objekt/weitere-objekte-stadt-und-land-salzburg/ www.euregio-salzburg.info] | * [https://www.euregio-salzburg.info/objekt/weitere-objekte-stadt-und-land-salzburg/ www.euregio-salzburg.info] | ||
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Aktuelle Version vom 30. Mai 2026, 16:37 Uhr


Ramseiden ist eine Ortschaft von Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau.
Geografie
Ramseiden liegt im Osten der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer auf einer durchschnittlichen Höhe von 780 m ü. A.. Mit 1. Jänner 2023 zählte die Ortschaft 801 Einwohner.[1] Ramseiden zählt zur Katastralgemeinde Farmach. Seine größte Länge von rund 5,3 Kilometern erreicht die Ortschaft zwischen Schloss Farmach im Südwesten und dem Breithorn (2 504 m ü. A.) im Norden im Steinernen Meer.
Geschichte
Bis zu ihrer Eingemeindung in die Gemeinde Saalfelden am Steinernen Meer am 1. Jänner 1936 gehörte Ramseiden zur Gemeinde Saalfelden-Land.
Schloss Farmach
Siehe Artikel Schloss Farmach.
Ansitz Ramseiden
Die Legende erzählt, dass in uralter Zeit hier in Ramsidin mächtige Ritter herrschten. Sie residierten in einem stattlichen Anwesen. Der "Turm von Ramseiden" ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der Katastralgemeinde Farmach (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das "Gartl so den Thurn angeht" gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann.
Eine erste urkundliche Erwähnung von Ramseiden findet sich in einer Schenkungsurkunde König Arnulfs vom 26. Dezember 888. 1326 ist Konrad der Ramseider Burggraf zu Saalegg. Die Familie starb 1579 mit Wilhelm Ramseider zu Grub aus. Über die Weitmoser, Ritz, Rehlingen u. a. kam der Ansitz am 10. Dezember 1801 in den Besitz des Bauern Jakob Herzog. Dann hörten die Aufzeichnungen über den Turm auf und heute ist er völlig verschwunden.
Einer der Besitzer, Georg von Ramseiden wurde durch seine Abenteuer bekannt. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts zog er – "ein junger, starker Mann aus dem Salzburger Gebirg" – nach Paris, Spanien und Portugal. In einem Turnier gewann der Ramseider und kämpfte dann noch vor Ceuta in Nordafrika gegen die Mauren. Reich beschenkt kehrte er 1463 nach Saalfelden zurück.
Heilquelle
Im 19. Jahrhundert gab es in Bad Fieberbrunn im Osten von Ramseiden eine Heilquelle.
Weblink
- Lage auf AMap, aktualisierter Datenlink 26. Dezember 2023
Quellen
- Benutzer:Heimatforschung im Salzburger Land
- books.google.at, "Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg", Heinrich Wallmann, 1862, Seite 72ff
- www.euregio-salzburg.info
- Burgen und Schlösser in Salzburg, Band Pongau, Pinzgau und Lungau, Seite 127
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Einzelnachweis
- ↑ Statistik Austria