Stefan Schlager: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Stefan Schlager''' (* [[5. Juli]] [[1891]] in [[Hof bei Salzburg]], † [[4. Dezember]] [[1939]] im KZ Mauthausen) war Gendarmerie-Postenkommandant in [[Bad Gastein]].
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'''Stefan Schlager''' (* [[5. Juli]] [[1891]] in [[Hof bei Salzburg]]; † [[4. Dezember]] [[1939]] im [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]]) war Gendarmerie-Postenkommandant in [[Bad Gastein]].
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Er wuchs als lediges Kind einer Bauernmagd im [[Spitzkramerhäusl]] in Hof auf. 1938 wurde er von der [[Gestapo]] verhaftet und starb nach schweren Misshandlungen am 4. Dezember 1939 im KZ Mauthausen.
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== Quelle ==
 
== Quelle ==
* Salzburgwiki-Artikel [[Spitzkramerhäusl]]
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* [[Josef Felber|Felber, Josef]]: Lebensbild von Stefan Schlager. In: [http://hofbeisalzburg.riskommunal.net/gemeindeamt/download/221472851_1.pdf Josef Felber / Georg Lakner / [[Johann Schwaiger (Hof)|Johann Schwaiger]] (Hrsg.): Chronik Heimatbuch Hof bei Salzburg. Hof bei Salzburg, o.J. (um 1989)].
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* SALZBURGWIKI-Artikel [[Spitzkramerhäusl]]
  
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[[Kategorie:Person|Schlager, Stefan]]
 
[[Kategorie:Person|Schlager, Stefan]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Schlager, Stefan]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Schlager, Stefan]]
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[[Kategorie:Gendarmerie|Schlager, Stefan]]
 
[[Kategorie:Hof bei Salzburg|Schlager, Stefan]]
 
[[Kategorie:Hof bei Salzburg|Schlager, Stefan]]
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Schlager, Stefan]]
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[[Kategorie:NS-Opfer|Schlager, Stefan]]
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[[Kategorie:Widerstandskämpfer|Schlager, Stefan]]

Aktuelle Version vom 28. August 2024, 18:53 Uhr

Stefan Schlager (* 5. Juli 1891 in Hof bei Salzburg; † 4. Dezember 1939 im KZ Mauthausen) war Gendarmerie-Postenkommandant in Bad Gastein.

Leben

Stefan Schlager wuchs als lediges Kind einer Bauernmagd im Spitzkramerhäusl in Hof auf und hieß bis 1919 nach seiner Mutter Maracek. Während des Ersten Weltkrieges war er mehrfach ausgezeichtet worden, so mit der Bronzenen Tapferkeitsmedaille, dem Karl-Truppenkreuz, der ungarischen und österreichischen Kriegserinnerungsmedaille und der Tiroler Landesgedenkmünze.

Seit 1. April 1919 war er bei der Gendarmerie und als Postenkommandant in Bad Gastein 1934 an der Bekämpfung der Nationalsozialisten beteiligt, wofür er am 8. Jänner 1935 mit der Großen Silbernen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet wurde.

Nach dem Anschluss wurde er 1938 von der Gestapo verhaftet und in das KZ Dachau, später nach Mauthausen gebracht, wo er nach schweren Misshandlungen am 4. Dezember 1939 starb.

Quelle