Sinnhub (Salzburg): Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 28. August 2024, 18:51 Uhr
Der Name Sinnhub leitet sich von einem Mühlenbetrieb ab. Die Mühle samt zugehörigen Nebengebäude lag am südwestlichen Eck des Rainbergs in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Das Drahtwerk Sinnhub war ein ehemaliger Mühlenbetrieb am Sinnhubarm des Almkanales in der Stadt Salzburg in der Riedenburg. Die Mühle samt den zahlreichen Nebengebäuden befand sich an der Stelle wo sich kurz danach der Sinnhubarm in den Müllner und den Städtischen Arm aufteilt. Diese Mühle war nach 1590 durch Niclas Sinnhuber in eine Gipsmühle und 1668 für Jakob Sinnhuber in ein Hammermühle umgebaut worden. Aus dem Geschlecht der Sinnhuber stammte auch Edmund Sinnhuber, Abt von St. Peter und Erbauer der Edmundsburg. Der Name der Mühle (samt den vielen Nebengebäuden) bestand auch nach der Auflassung der Hammermühle und dem Wechsel der Eigentümer im Jahr 1862 weiter.
Auf einer historischen Karte des Almkanals[1] ist im Bereich der Abzweigung[2] des Neutorarms vom Müllner Arm eine Gruppe von Mühlen- und Gewerbebauten zu sehen. Im ältesten Stadtplan 1789 sind ebenso wie im Franziszeischen Kataster von 1830 acht Ziegelbauten und sechs Holzschuppen eine Gruppe von Nebengebäuden eingezeichnet. 1862 wurden diese Gebäude nach dem Kauf der Mühle durch die Familie Gschnitzer abgerissen und in anderer Form die Mühlenbauten neu errichtet.
Von der Bezeichnung dieser Gebäude in der Riedenburg leitet sich auch der Name der Sinnhubstraße ab. Weitere Erinnerung an Sinnhub sind die Mühle betreffend Bezeichnungen dortiger Unternehmungen wie der Eisenhammer Sinnhub und die Sinnhub Kunstwollfabrik.
Quelle
- SALZBURGWIKI-Einträge
Einzelnachweise
- ↑ in: Historischer Atlas der Stadt Salzburg, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg, Nr. 11, 1999, Blatt IV/5
- ↑ siehe digitaler Stadtplan von Salzburg