Camerata Academica Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Camerata Salzburg''' (vormals ''Camerata Academica des Mozarteums Salzburg'' bzw. ''Camerata Academica Salzburg'') ist ein in [[Salzburg]] beheimatetes [[Kammerorchester]].  
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[[Datei:Camerata_Salzburg.jpg|mini|Camerata Salzburg ©Pia Clodi]]
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[[Datei:Sarah Wedl-Wilson und Doris Höhenwarter.jpg|mini|Sarah Wedl-Wilson und Doris Höhenwarter bei der Präsentation des Festivals "Schubert in Gastein" ©Neumayr]]
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[[Datei:B_Programmpraesentation_2019_20.jpg|mini|Präsentation des Saisonprogramms 2019/20 mit Bernd Gaubinger, Günther Ramusch, Michael Sowa und Shane Woodborne. ©Leo/Neumayr]]
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Die '''CAMERATA Salzburg'''vormals ''Camerata Academica des Mozarteums Salzburg'' bzw. ''Camerata Academica Salzburg'', zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Beijing ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat.
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die Camerata wurde [[1952]] durch [[Bernhard Paumgartner]] als ''Camerata Academica des Mozarteums Salzburg'' gegründet. Paumgartner rief Lehrer und Schüler der Salzburger Musikhochschule [[Mozarteum]] zum gemeinschaftlichen Musizieren auf. Nach seinem Tod [[1971]] übernahm [[1974]] [[Antonio Janigro]] die Leitung der Camerata. In diesem Jahr gab es auch die erste Reihe von Abonnementskonzerten, die bis heute stattfinden. Von [[1978]] bis zu seinem Tod [[1997]] war der bekannte Geiger und Geigenlehrer [[Sándor Végh]] Chefdirigent. Er prägte wohl am meisten den Stil und Klang der Camerata und ist maßgeblich für ihren internationalen Bekanntheitsgrad verantwortlich. Unter Véghs Leitung wurde der sogenannte "Camerataklang" ein Begriff in der Musikwelt. Seit 1997 wurde die Camerata von Sir [[Roger Norrington]] geleitet. Seit der Saison [[2001]]/[[2002]] bis [[2006]] war [[Leonidas Kavakos]] Principal Guest Artist bei der Camerata Salzburg. Seit Beginn der Saison [[2007]]/[[2008]] war er dann künstlerischer Leiter der Camerata, gab aber im Juni [[2009]] seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt. Seit der Saison [[2011]]/[[2012]] ist der Franzose [[Louis Langrée]] Chefdirigent des Salzburger Kammerorchesters.
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In Salzburg ist die CAMERATA eines der Stammensembles der [[Salzburger Festspiele]] und der [[Mozartwoche]]. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im [[Großer Saal der Stiftung Mozarteum|Großen Saal der Stiftung Mozarteum]]. Mit "Schubert in Gastein" veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes Kammermusik-Festival in [[Bad Gastein]].
  
Mehr als 60 Jahre Orchestergeschichte ließen die Camerata zu einem traditionsreichen Kammerorchester reifen, das aus jungen, motivierten Musikern besteht, „die mit einem Engagement und einer Spielfreude musizieren, die ansteckend wirken ...“ (Neue Zürcher Zeitung). Die Camerata Salzburg ist dabei sowohl in musikalischer als auch in menschlicher und organisatorischer Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. So wie das Ensemble in alle Welt reist, repräsentiert es diese Welt in sich selbst. Aus über 20 Nationalitäten setzt sich hier ein Spiegelbild der Kulturen zusammen, vereint in der universellen Sprache der Musik. Dahinter steht enorme Leistung, zumal die mehr als 80 Konzerte pro Jahr überwiegend privat finanziert werden – in Europa eine Rarität.
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Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und [[Franz Schubert]] natürlich das Schaffen unseres Genius loci [[Wolfgang Amadé Mozart]]. So ist es vor allem der typische "Salzburger Mozart-Klang", der die CAMERATA über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.
  
Unter dem Motto „In Search of Excellence“ werden gemeinsam mit hervorragenden Dirigenten und Solisten oder auch unter der Leitung des Konzertmeisters, also ohne Dirigenten, Konzerte auf höchstem Niveau geboten. Diese sind geprägt vom Camerata-Klang, Ergebnis eines besonderen Musiziergeistes, der das Individualistische im Ganzen zur Philosophie erhebt. Jeder Einzelne lebt das Bewusstsein und die Verantwortung für das Gesamte.
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Höhepunkte waren in den vergangenen Jahren Auftritte beim ''Lucerne Festival'' ([[Schweiz]]), bei den ''BBC Proms'' in [[London]], beim ''Edinburgh International Festival'' sowie in der ''Carnegie Hall'' in New York, [[USA]]. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur ''Tonhalle Zürich'', zur ''Alten Oper'' in Frankfurt am Main in [[Deutschland]], zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, zum Prinzregententheater [[München]] sowie zur Kölner Philharmonie und der ''Philharmonie de Paris''.
  
So ist es nicht verwunderlich, dass eine Vielzahl international bekannter Künstler gerne der Einladung des Orchesters folgen: Zu den Gästen gehören in der Saison 2012/13 [[Louis Langrée]], [[Philippe Herreweghe]], [[Hans Graf]], [[John Axelrod]], [[Christian Vásquez]], [[Hansjörg Schellenberger]], [[Heinrich Schiff]], [[Michael Hofstetter]], [[Peter Ruzicka]], [[Pjotr Andrszewski]], [[Yu Kosuge]], [[Alexander Janiczek]], [[Arabella Steinbacher]], [[Herbert Schuch]], [[Ferhan Önder|Ferhan]] und [[Ferzan Önder]], [[Francois Leleux]], [[Sol Gabetta]], [[Claire Marie LeGuay]], [[Measha Brueggergosman]], [[Daniel Hope]], [[Sharon Kam]], [[Oleg Maisenberg]], und viele andere.  
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Persönlichkeiten wie Géza Anda, [[Sándor Végh]] und Sir Roger Norrington haben den CAMERATA Klang geprägt. Bedeutende Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, [[Alfred Brendel]], Philippe Herreweghe, [[Franz Welser-Möst]], Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, [[Fazil Say|Fazıl Say]], Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertieren regelmäßig mit der CAMERATA.
  
Gastauftritte führen die Camerata in dieser Saison unter anderem nach Italien, Russland, Belgien, Mexiko, Japan, [[Spanien]], Polen, in die Schweiz, die Türkei und die Niederlande, auf die Kanarischen Inseln und nach Deutschland. Regelmäßige Einladungen zur Mozartwoche in Salzburg sowie zu den Salzburger Festspielen runden die Aktivitäten ab.
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Schon bei der Gründung im Jahr [[1952]] durch [[Bernhard Paumgartner]] war das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes klar: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der CAMERATA. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Heute ist Sir Roger Conductor Laureate der CAMERATA. Seine Nachfolger als künstlerische Leiter waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée. Seit 2016 haben die Musiker der CAMERATA die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als "''primus inter pares''", suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die CAMERATA auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens eine "''Spielfreude, die ansteckend wirkt''" (Neue Zürcher Zeitung).  
  
Etablierte Fixpunkte sind daneben die eigenveranstaltete Abonnementreihe in Salzburg, sowie gemeinsam mit dem Wiener Konzerthaus programmierte Konzerte. Seit der Saison 2011/12 läuft überdies eine auf 4 Saisonen angelegte Zusammenarbeit mit dem jungen Salzburger Percussionisten [[Martin Grubinger]].
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Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit wichtigen Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der CAMERATA.
  
Die Camerata produzierte bereits mehr als 50 CDs.
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== Chefdirigenten der Camerata Salzburg ==
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* 1952–1971: [[Bernhard Paumgartner]]
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* 1971–1974: [[Antonio Janigro]]
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* 1978–1997: [[Sándor Végh]]
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* 1997–2006: Sir [[Roger Norrington]]
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* 2007–2009: [[Leonidas Kavakos]]
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* 2011–2016: [[Louis Langrée]]
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'''Probleme in der Zusammenarbeit mit künstlerischen Leitern:'''<br>
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Bereits im Juni 2009 gab Kavakos nach groben Differenzen mit dem Orchester seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt. Nach heftigen Unstimmigkeiten beendete auch Louis Langrée vorzeitig die Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Camerata Salzburg. Seither kommt das Orchester ohne Chefdirigent aus. Zumeist wird es von seinem Konzertmeister Gregory Ahss geleitet.
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Michael Sowa gelang es ab der Saison [[2009]]–[[2010]], wieder drei künstlerische Partner und damit auch eine Reihe an spannenden Projekten an das Orchester zu binden:
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* Renaud Capuçon (2019)
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* [[Fazil Say|Fazıl Say]] (2019)
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* François Leleux (2019)</p>
  
 
== Geschäftsführer der Camerata Salzburg seit 1991 ==
 
== Geschäftsführer der Camerata Salzburg seit 1991 ==
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Die Camerata hatte in den vergangenen Jahren einen regen Wechsel an Geschäftsführern: Nach Matthias Naske (heute: Intendant Wiener Konzerthaus) kamen Benedikt Fohr (heute: CEO Hong Kong Philharmonic), Mark Newbanks (heute Manager von u. a. Gustavo Dudamel und Esa-Pekka Salonen), Catharina Jürs, Ulrich Hauschild (heute Musikdirektor im Palais des Beaux-Arts in Brüssel) und Andreas Moritz (heute Orchesterdirektor Komische Oper Berlin). Es folgten Lutz Hochstraate (Intendant des [[Salzburger Landestheater]]s), Sarah Wedl-Wilson (heute: Rektorin der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin, Aufsichtsratsvorsitzende Osterfestspiele Salzburg) Michael Sowa und Andreas Bräunig. Dazwischen sprang immer wieder Camerata-Cellist Shane Woodborne ein. Kritiker sehen strukturelle Probleme.
  
Die Camerata hatte einen regen Wechsel an prominenten Geschäftsführern:
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Geschäftsführer:
 
* Matthias Naske (1991)
 
* Matthias Naske (1991)
 
* Benedikt Fohr (1996)
 
* Benedikt Fohr (1996)
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* Andreas Moritz (2005)
 
* Andreas Moritz (2005)
 
* Shane Woodborne (2007)
 
* Shane Woodborne (2007)
* Lutz Hochstraate (2008)
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* [[Lutz Hochstraate]] (2008)
 
* Sarah Wedl-Wilson (2012)
 
* Sarah Wedl-Wilson (2012)
 
* Shane Woodborne (2013)
 
* Shane Woodborne (2013)
 
* Michael Sowa (2018)
 
* Michael Sowa (2018)
* Shane Woodborne (2019)
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* Shane Woodborne (2020)
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* Andreas Bräunig (2021)
  
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== Trägerverein ==
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Träger der Musikformation "[[Camerata Salzburg]]" ist der Verein "Camerata Academica des Mozarteums Salzburg", der somit noch den ursprünglichen Namen des Klangkörpers führt.
  
== Weblinks ==
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Zu den Organen des Vereins zählt der Vorstand, der sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Kassier, dem Schriftführer, einem Beisitzer und zwei Vertretern des Orchesters zusammensetzt.
{{homepage|http://www.camerata.at}}
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==Quelle==
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Präsidenten seit 2009:
{{homepage|http://www.camerata.at}}
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* 2009–2012?: Lutz Hochstraate
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* 2016–2022: [[Bernd Gaubinger]]
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*seit 2022: [[Wolfgang Daurer]]
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== Weblink ==
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{{homepage|https://www.camerata.at}}
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== Quellen ==
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* [https://issuu.com/camerata_salzburg/docs/camerata_salzburg_saisonprogramm_20 Saisonprogramm 2019/20 der Camerata Salzburg]
 
* [https://www.youtube.com/watch?v=APfTuzzg2Us Trailer Saison 2019/20 der Camerata Salzburg]
 
* [https://www.youtube.com/watch?v=APfTuzzg2Us Trailer Saison 2019/20 der Camerata Salzburg]
 
* [https://www.youtube.com/watch?v=HDihRzbfACY&feature=youtu.be Image Clip der Camerata Salzburg]
 
* [https://www.youtube.com/watch?v=HDihRzbfACY&feature=youtu.be Image Clip der Camerata Salzburg]
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* "[[Salzburger Nachrichten]]", 7. Mai 2019: [https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20190507/281659666474557 Die Camerata hat in Salzburg neu Fuß gefasst, das Weltklasse-Kammerorchester blickt positiv in die Zukunft]
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* [[DrehPunktKultur]], 7. Mai 2019: [http://www.drehpunktkultur.at/index.php/musik/meldungen-kritiken/13085-zwischen-beirut-erl-gastein-und-wien Zwischen Beirut, Erl, Gastein und Wien, ]
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* [[ORF]].at, 10. Mai 2018: [https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2911931/ Camerata holt mexikanische Dirigentin]
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* "Salzburger Nachrichten", 5. März 2018: [https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/ein-digital-native-fuehrt-die-camerata-in-die-zukunft-24976924 Ein "Digital Native" führt die Camerata in die Zukunft]
 
* [https://www.sn.at/salzburg/kultur/camerata-salzburg-sucht-neue-geschaeftsfuehrung-3890569 Camerata sucht neue Geschäftsführung]
 
* [https://www.sn.at/salzburg/kultur/camerata-salzburg-sucht-neue-geschaeftsfuehrung-3890569 Camerata sucht neue Geschäftsführung]
* [https://www.derstandard.at/story/3069018/geschaeftsfuehrer-der-camerata-salzburg-geht Geschäftsführer der Camerata Salzburg geht]
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* ORF.at, 10.Oktober 2007: [https://sbgv1.orf.at/stories/227753 ''Geschäftsführer der Camerata Salzburg geht'']; Der Standard, 19. Oktober 2007: [https://www.derstandard.at/story/3069018/geschaeftsfuehrer-der-camerata-salzburg-geht ''Geschäftsführer der Camerata Salzburg geht'']
* [https://sbgv1.orf.at/stories/227753 Geschäftsführer der Camerata Salzburg geht]
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* [[SN]] vom 18. Juni 2021: ''Camerata Salzburg sucht neue Leitung''
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* DrehPunktKultur, 14. April 2022: [https://www.drehpunktkultur.at/index.php/ausserdem-sp-637910244/15930-camerata-salzburg-neuer-vorstand ''Camerata Salzburg : Neuer Vorstand'']
  
  
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kunst]]
 
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[[Kategorie:Orchester]]
 
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Aktuelle Version vom 20. Juli 2025, 18:40 Uhr

Camerata Salzburg ©Pia Clodi
Sarah Wedl-Wilson und Doris Höhenwarter bei der Präsentation des Festivals "Schubert in Gastein" ©Neumayr
Präsentation des Saisonprogramms 2019/20 mit Bernd Gaubinger, Günther Ramusch, Michael Sowa und Shane Woodborne. ©Leo/Neumayr

Die CAMERATA Salzburg, vormals Camerata Academica des Mozarteums Salzburg bzw. Camerata Academica Salzburg, zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Beijing ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat.

Geschichte

In Salzburg ist die CAMERATA eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit "Schubert in Gastein" veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes Kammermusik-Festival in Bad Gastein.

Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert natürlich das Schaffen unseres Genius loci Wolfgang Amadé Mozart. So ist es vor allem der typische "Salzburger Mozart-Klang", der die CAMERATA über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.

Höhepunkte waren in den vergangenen Jahren Auftritte beim Lucerne Festival (Schweiz), bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York, USA. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt am Main in Deutschland, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, zum Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris.

Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den CAMERATA Klang geprägt. Bedeutende Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertieren regelmäßig mit der CAMERATA.

Schon bei der Gründung im Jahr 1952 durch Bernhard Paumgartner war das künstlerische Credo eines jeden einzelnen Orchestermitgliedes klar: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn. Eine Maxime, die das Orchester und seine Mitglieder bis heute leben. Als ihre größten Inspiratoren und langjährigen Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den weltberühmten Klang der CAMERATA. Nach Véghs Tod beeinflusste Sir Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig. Heute ist Sir Roger Conductor Laureate der CAMERATA. Seine Nachfolger als künstlerische Leiter waren Leonidas Kavakos und der französische Dirigent Louis Langrée. Seit 2016 haben die Musiker der CAMERATA die künstlerische Leitung in die eigenen Hände genommen. Geleitet von ihrem Konzertmeister Gregory Ahss als "primus inter pares", suchen die Musiker gemeinsam nach Interpretation, Volumen, Rhythmus, Feinheiten und Klang. So bewahrt sich die CAMERATA auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens eine "Spielfreude, die ansteckend wirkt" (Neue Zürcher Zeitung).

Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit wichtigen Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der CAMERATA.

Chefdirigenten der Camerata Salzburg

Probleme in der Zusammenarbeit mit künstlerischen Leitern:
Bereits im Juni 2009 gab Kavakos nach groben Differenzen mit dem Orchester seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt. Nach heftigen Unstimmigkeiten beendete auch Louis Langrée vorzeitig die Zusammenarbeit mit den Musikerinnen und Musikern der Camerata Salzburg. Seither kommt das Orchester ohne Chefdirigent aus. Zumeist wird es von seinem Konzertmeister Gregory Ahss geleitet.

Michael Sowa gelang es ab der Saison 20092010, wieder drei künstlerische Partner und damit auch eine Reihe an spannenden Projekten an das Orchester zu binden:

  • Renaud Capuçon (2019)
  • Fazıl Say (2019)
  • François Leleux (2019)

Geschäftsführer der Camerata Salzburg seit 1991

Die Camerata hatte in den vergangenen Jahren einen regen Wechsel an Geschäftsführern: Nach Matthias Naske (heute: Intendant Wiener Konzerthaus) kamen Benedikt Fohr (heute: CEO Hong Kong Philharmonic), Mark Newbanks (heute Manager von u. a. Gustavo Dudamel und Esa-Pekka Salonen), Catharina Jürs, Ulrich Hauschild (heute Musikdirektor im Palais des Beaux-Arts in Brüssel) und Andreas Moritz (heute Orchesterdirektor Komische Oper Berlin). Es folgten Lutz Hochstraate (Intendant des Salzburger Landestheaters), Sarah Wedl-Wilson (heute: Rektorin der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin, Aufsichtsratsvorsitzende Osterfestspiele Salzburg) Michael Sowa und Andreas Bräunig. Dazwischen sprang immer wieder Camerata-Cellist Shane Woodborne ein. Kritiker sehen strukturelle Probleme.

Geschäftsführer:

  • Matthias Naske (1991)
  • Benedikt Fohr (1996)
  • Marc Newbanks (2001)
  • Helene Zimmerebner (2002)
  • Catharina Jürs (2003)
  • Ulrich Hauschild (2004)
  • Andreas Moritz (2005)
  • Shane Woodborne (2007)
  • Lutz Hochstraate (2008)
  • Sarah Wedl-Wilson (2012)
  • Shane Woodborne (2013)
  • Michael Sowa (2018)
  • Shane Woodborne (2020)
  • Andreas Bräunig (2021)

Trägerverein

Träger der Musikformation "Camerata Salzburg" ist der Verein "Camerata Academica des Mozarteums Salzburg", der somit noch den ursprünglichen Namen des Klangkörpers führt.

Zu den Organen des Vereins zählt der Vorstand, der sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Kassier, dem Schriftführer, einem Beisitzer und zwei Vertretern des Orchesters zusammensetzt.

Präsidenten seit 2009:

Weblink

Quellen