Landeskrankenhaus Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die ursprüngliche barocke Spitalsanlage mit der zentralen [[Krankenhauskirche St. Johannes]], heute die Pfarrkirche des Spitals-Pfarrsprengels, wurde im Auftrag von "Stifter" Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], dem die soziale Arbeit ein besonderes Anliegen war, auf den Fundamenten des älteren Grimmingschlosses von [[Fischer von Erlach]] erbaut und [[1704]] eingeweiht. (Johann Ernst von Thun belebte mit dem neuen Spitalnamen Namen einen alten Namen wieder, hieß doch schon das alte Spital der Erhardkirche nach dem Heiligen Johannes d.T.) Die Altarblätter der Kirche wurden nach [[Johann Michael Rottmayr]] selbst oder nach Entwürfen von Rottmayr angefertigt. Beiderseits der Kirche finden sich die alten symmetrisch angeordneten ursprünglichen Spitalstrakte, wobei die eine Seite jene den Männern und die andere den Frauen vorbehalten war.  
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Die ursprüngliche barocke Spitalsanlage mit der zentralen [[Krankenhauskirche St. Johannes]], heute die Pfarrkirche des Spitals-Pfarrsprengels, wurde im Auftrag von "Stifter" Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], dem die soziale Arbeit ein besonderes Anliegen war, auf den Fundamenten des älteren Grimmingschlosses von [[Fischer von Erlach]] erbaut und [[1704]] eingeweiht. (Johann Ernst von Thun belebte mit dem neuen Spitalnamen Namen einen alten Namen wieder, hieß doch schon das alte Spital der Erhardkirche nach dem Heiligen Johannes d.T.)
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Die Spitalskirche ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht. Durch eine Vorhalle gelangt man in die eigentliche Kirche. In dieser Vorhalle befindet sich der Eingang zur unterirdischen Priestergruft, in welcher auch die Eingeweide des Stifters in der so gennanten "Flammenurne" bestattet sind.
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Beiderseits der Kirche finden sich die alten symmetrisch angeordneten ursprünglichen Spitalstrakte, wobei die eine Seite jene den Männern und die andere den Frauen vorbehalten war.  
  
 
[[1754]] wurde eine [[Landesapotheke|Apotheke]] eingerichtet und gegen Ende des Jahrhunderts die Trennung in eine medizinische und eine chirurgische Abteilung vorgenommen.
 
[[1754]] wurde eine [[Landesapotheke|Apotheke]] eingerichtet und gegen Ende des Jahrhunderts die Trennung in eine medizinische und eine chirurgische Abteilung vorgenommen.

Version vom 17. Juni 2008, 13:19 Uhr

Das St. Johanns-Spital (auch: Landeskrankenhaus) in Salzburg Mülln ist Teil der Salzburger Landeskliniken (SALK) und Teil des Universitätsklinikums der Paracelsus Medizinische Privatuniversität.

Geschichte

Die ursprüngliche barocke Spitalsanlage mit der zentralen Krankenhauskirche St. Johannes, heute die Pfarrkirche des Spitals-Pfarrsprengels, wurde im Auftrag von "Stifter" Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, dem die soziale Arbeit ein besonderes Anliegen war, auf den Fundamenten des älteren Grimmingschlosses von Fischer von Erlach erbaut und 1704 eingeweiht. (Johann Ernst von Thun belebte mit dem neuen Spitalnamen Namen einen alten Namen wieder, hieß doch schon das alte Spital der Erhardkirche nach dem Heiligen Johannes d.T.)

Die Spitalskirche ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht. Durch eine Vorhalle gelangt man in die eigentliche Kirche. In dieser Vorhalle befindet sich der Eingang zur unterirdischen Priestergruft, in welcher auch die Eingeweide des Stifters in der so gennanten "Flammenurne" bestattet sind.

Beiderseits der Kirche finden sich die alten symmetrisch angeordneten ursprünglichen Spitalstrakte, wobei die eine Seite jene den Männern und die andere den Frauen vorbehalten war.

1754 wurde eine Apotheke eingerichtet und gegen Ende des Jahrhunderts die Trennung in eine medizinische und eine chirurgische Abteilung vorgenommen.

Seit 1891 ist die Spitalskirche eine eigene Pfarrkirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem großzügigen Ausbau des St. Johanns-Spitals. Als bislang letztes großes Bauprojekt wurde 2001 die Chirurgie West eingeweiht. Derzeit entsteht am Aiglhof die S-Bahn-Station Mülln, die ab 2009 ÖBB-Benutzer direkt vor die Tore des Spitals bringen wird.

2003 nahm die Paracelsus Medizinische Privatuniversität auf dem Gelände des St. Johanns-Spitals ihren Studienbetrieb auf.

Im St. Johanns-Spital stehen derzeit rund 1.182 Krankenbetten bereit. In 19 Fachabteilungen und sieben Instituten werden jährlich rund 48.000 Patienten in stationäre Pflege aufgenommen und eine noch wesentlich größere Anzahl ambulant versorgt. Pro Jahr erblicken rund 2.300 neue Erdenbürger hier das Licht der Welt.

Vorstand

Ärztlicher Direktor
Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg
Akademisch geprüfte Leiterin des Pflegedienstes
Margret Hader
Wirtschaftsdirektor
OR Ing.Mag. Gerhard Biber

Kliniken am Standort St. Johanns-Spital

  • Universitätsklinik für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin
  • Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie
  • Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin
  • Universitätsklinik für Chirurgie
  • Universitätsklinik für Dermatologie
  • Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Perinatologie
  • Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie - Brustzentrum Salzburg mit Brustambulanz
  • Universitätsklinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie
  • Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten
  • Universitätsklinik für Herzchirurgie
  • Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
  • Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Universitätsklinik für Pneumologie
  • Universitätsklinik für Innere Medizin I, mit Gastroenterologie- Hepatologie, Nephrologie, Stoffwechsel und Diabetologie
  • Universitätsklinik für Innere Medizin II, Kardiologie und internistische Intensivmedizin
  • Universitätsklinik für Innere Medizin III mit Hämatologie, internistischer Onkologie, Hämatostasiologie, Infektiologie, Rheumatologie und Onkologisches Zentrum
  • Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Universitätsklinik für Nuklearmedizin und Endokrinologie
  • Universitätsklinik für Orthopädie
  • Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
  • Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie
  • Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
  • Universitätsklinik für Urologie und Andrologie

Institute am Standort St. Johanns-Spital

  • Universitätsinstitut für Radiodiagnostik
  • Kinderradiologie des Universitätsinstitutes für Radiodiagnostik
  • Pathologisches Institut
  • Universitätsinstitut für Medizinisch-Chemische Labordiagnostik der PMU
  • Forschungsinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und Biotechnologie

Adresse

Müllner Hauptstraße 48,
5020 Salzburg
Telefon: 06 62 - 44 82-0

Quelle

  • Homepage Salzburger Landeskliniken

Weblinks