Kolomansberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Ehem. Kommandozentrale des Bundesheeres f. d. Radarstation am Kolomansberg.jpg|Stolleneingang zur ehem. Flugmeldezentrale für die Radarstation am Kolomansberg
 
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Datei:Radarstation am Kolomansberg.jpg|Radarstation am Kolomansberg, Ansicht vom Haunsberg aus
 
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Datei:Leistungsschau Bundesheer in Salzburg 20161026 Ortsfeste Radarstation Kolomansberg Modell 01.jpg|Ortsfeste Radarstation, Modell Vzlt Jechtl, 1998
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Datei:Leistungsschau Bundesheer in Salzburg 20161026 Longe Range Radar Kolomansberg Modell 02.jpg|Longe Range Radar, Modell Vzlt Jechtl, 2002
 
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Version vom 19. März 2017, 10:14 Uhr

Kolomansberg mit Großraumradarstation Kolomansberg, Ansicht von Süden, darunter die Ortschaft Burschach am Thalgauberg
Datei:Kolomannsberg 044.jpg
Ansicht der Großraumradarstation Kolomansberg vom Kirchenplatz Kolomansberg
Die Kolomanskirche am Kolomansberg

Der Kolomansberg ist eine Erhebung (1 114 m ü. A.) im nordöstlichen Flachgau.

Allgemeines

Der nordöstlich von Thalgau gelegene Berg befindet sich genau an der Grenze des Bundeslandes Salzburg zu Oberösterreich. Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.

Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Straße von Unterdorf, Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des Österreichischen Bundesheeres befahren, aber frei begangen werden dürfen).

Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut 1658) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die Kelten hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der Schernthan, von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.

Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab 1962 errichtete und 1968 eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres, die Großraumradarstation Kolomansberg. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der 1990er Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde 2001 vom Bundesheer verkauft.

Auf dem Wanderweg Via Nova zwischen dem Kolomansberg und Sommerholz (Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee) befindet sich die Wanderwegstelle Toter Mann.

Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger Auerhahn in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).

Geologie

Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen Flyschzone. Um ihn herum befindet sich die Kolomansberggruppe, ein näher bezeichneter Bergrücken

Bildergalerie

Der Auerhahn am Kolomansberg

allgemeine Bilder

Einrichtungen des Bundesheeres

Weblinks

Quellen