Schernthan

Der Bauernhof Schernthan befindet sich auf 921 m ü. A. am oberen Südwestabhang des Thalgauberges im Marktgemeindegebiet von Thalgau.
Allgemeines
Der Hof, der nur 400 Meter westlich der Bundesländergrenze Salzburg-Oberösterreich steht, ist von Wiesen umgeben. Der Forstweg, der zum Hof führt, ist wegen der außergewöhnlich schönen Aussicht ein beliebter Wanderweg und bereits 1880 als "prachtvoller Ausblickspunkt" gerühmt.[1] Über diesen Forstweg kann man am östlichen Bergrücken des Kolomansberges entlang bis nach Sommerholz in Neumarkt am Wallersee gelangen. Wanderwege über den Irrsberg nach Mondsee, nordöstlich nach Zell am Moos (Hochserner) und zum Kolomansberg zweigen ab.
Geschichte
Nach alter Überlieferung befand sich im Bereich des Hofes Schernthan eine Richtstätte, woher auch der Hofname stammen dürfte. Allerdings gibt es im Flachgau mindestens drei Bauernhöfe mit dem Namen Schernthan (Quelle ANNO-Recherche).
Ende 1906, Anfang 1907, erwarb der Besitzer der Teufelsmühle das Anwesen und richtete eine Restauration (Wirtshaus) darin ein.[2]
Bildergalerie
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Schernthanhof
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Schernthan mit Blick nach Westen, Thalgau im Tal.
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Schernthan im April 2009
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Schernthan mit Thalgau und Bildausschnitt (Juli 2021)
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Schernthan und die darunterliegende Thalgauberger Ortschaft Holzing
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Historisches Foto:Sturmschäden vom Orkan am 4.7.1929 bei Dachstuhl und Mauerwerk des Schernthangutes am Thalgauberg
Panoramabilder
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Panorama von der Schernthan im Sept. 2009
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Schernthan-Südwest-Panorama
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Thalgau mit der Schernthan am rechten oberen Bereich der Landschaft
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Thalgau mit der Schernthan am rechten oberen Bereich der Landschaft
weitere Bilder
Schernthan – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblink
- Lage auf AMap (aktualisierter Datenlink 13. September 2023)
Quellen
- Franz Fuchs
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Einzelnachweise
- ↑ ANNO, "(Linzer) Tagblatt", Ausgabe vom 26. August 1880, Seite 2
- ↑ ANNO, "Salzburger Chronik", Ausgabe 10. Jänner 1907, Seite 3