Gedenkbrunnen Kaigasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Unten, ein rechteckiger Sockel mit einer halbrunden Brunnenschale; darüber ein konisch geknickter Aufsatz, gestuft und leicht breiter werdend, mit dem Halbrelief eines Mannes, einen Vollbart und Lorbeerkranz tragend und das Wasser aus seinem Munde speiend; darüber ein rechteckiger Aufsatz mit dem [[Wappen der Stadt Salzburg]] in der Mitte, seitlich flankiert von zwei Delphinen; ganz oben, eine Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster.
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In seiner schlichteren, gradlinigen Formgebung markiert dieser Brunnen leicht erkennbar auch kunsthistorisch eintretende Zeitenwende und weist sich als dem Stil der Empirezeit zugehörig aus.
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== Quelle ==
 
* mein.Salzburg.com User [http://mein.salzburg.com/mt-cp.cgi?__mode=view&id=10657 Roman]
 
* mein.Salzburg.com User [http://mein.salzburg.com/mt-cp.cgi?__mode=view&id=10657 Roman]
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* [[Lieselotte Eltz-Hoffmann|Eltz-Hoffmann, Lieselotte]]: ''Salzburger Brunnen'', [[Schriftenreihe des Stadtvereins Salzburg]], [[1979]], Seite 135
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* [[Benutzer:xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]], Kunsthistorische Beschreibung
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[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]

Version vom 28. Dezember 2016, 23:36 Uhr

der Gedenkbrunnen
Karte

Der Gedenkbrunnen Kaigasse ist einer der Trinkwasserbrunnen in der Stadt Salzburg.

Lage

Er befindet sich in der Salzburger Altstadt am Anfang der Kaigasse, an der Ostseite der Neuen Residenz stehend.

Name

Der Grund seiner Stiftung, wie auch sein Schöpfer sind unbekannt. Im Laufe der Jahre erhielt der Brunnen auf Grund der angebrachten Inschrift den Namen: Gedenkbrunnen. Die lateinische Inschrift lautet: "Memorabili anno MDCCCVI" oder "Im Gedenken an das Jahr 1806"

1806 endete das Salzburger Kurfürstentum und Salzburg kam zum ersten Mal kurzzeitig zu Österreich.

Kunsthistorische Beschreibung

Auf einem quadratischen, in drei Stufen aufsteigenden steinernen Podest steht mittig senkrecht aufragend, der Brunnen, aufgebaut aus vier Ebenen:

Unten, ein rechteckiger Sockel mit einer halbrunden Brunnenschale; darüber ein konisch geknickter Aufsatz, gestuft und leicht breiter werdend, mit dem Halbrelief eines Mannes, einen Vollbart und Lorbeerkranz tragend und das Wasser aus seinem Munde speiend; darüber ein rechteckiger Aufsatz mit dem Wappen der Stadt Salzburg in der Mitte, seitlich flankiert von zwei Delphinen; ganz oben, eine Vase mit Deckel und umlaufenden Mäandermuster.

In seiner schlichteren, gradlinigen Formgebung markiert dieser Brunnen leicht erkennbar auch kunsthistorisch eintretende Zeitenwende und weist sich als dem Stil der Empirezeit zugehörig aus.

Quelle