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| − | Auf dem langen Waldrücken befindet sich die [[Kolomanskirche]] ([[1658]]) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet. | ||
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres, die [[Großraumradarstation Kolomansberg]]. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]] Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft. | Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres, die [[Großraumradarstation Kolomansberg]]. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]] Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft. | ||
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Datei:DSC08373.JPG|Eingang zur ehemaligen unterirdischen Radarzentrale am Kolomansberg | Datei:DSC08373.JPG|Eingang zur ehemaligen unterirdischen Radarzentrale am Kolomansberg | ||
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Version vom 26. August 2014, 16:08 Uhr
Der Kolomansberg ist eine Erhebung (1 114 m ü. A.) im nordöstlichen Flachgau.
Allgemeines
Der nordöstlich von Thalgau gelegene Berg befindet sich genau an der Grenze zu Oberösterreich. Der Gipfel ist durch eine Forststraße von Thalgau aus erreichbar. Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut 1658) in 1 098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die Kelten hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der Schernthan, von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab 1962 errichtete und 1968 eröffnete Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres, die Großraumradarstation Kolomansberg. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der 1990er Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde 2001 vom Bundesheer verkauft.
Auf dem Wanderweg zwischen dem Kolomansberg und Sommerholz (Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee) befindet sich die Wanderwegstelle Toter Mann.
Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger Auerhahn in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).
Geologie
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen Flyschzone.
Bildergalerie
Der Auerhahn am Kolomansberg
allgemeine Bilder
Ausblick vom Mondseeberg zum Kolomansberg
Weblinks
- Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft
- Marterl "Goldene Kutsche" am Kolomansberg, Gemeinde Tiefgraben
Quellen
- Internetseiten
- Franz Fuchs