Kunsteisbahn Königssee: Unterschied zwischen den Versionen
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In der Gemeinde [[Schönau am Königssee|Schönau]] am [[Königssee]] befindet sich die '''Kunsteisbahn Königssee''' als älteste Anlage der Welt für Bob- und Rodelbewerbe. Sie wurde [[1968]] errichtet und seither mehrmals erweitert und modernisiert. | In der Gemeinde [[Schönau am Königssee|Schönau]] am [[Königssee]] befindet sich die '''Kunsteisbahn Königssee''' als älteste Anlage der Welt für Bob- und Rodelbewerbe. Sie wurde [[1968]] errichtet und seither mehrmals erweitert und modernisiert. | ||
Version vom 26. September 2012, 22:15 Uhr
In der Gemeinde Schönau am Königssee befindet sich die Kunsteisbahn Königssee als älteste Anlage der Welt für Bob- und Rodelbewerbe. Sie wurde 1968 errichtet und seither mehrmals erweitert und modernisiert.
Geschichte
Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr 1959 zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des Grünsteins geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen Bischofswiesen herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt. Nach dem Bau der Kunsteisbahn war Königssee in den Jahren 1979, 1986 und 2004 Schauplatz von Bob-Weltmeisterschaften.
Ausbau 2010
Vom 14. bis 27. Februar 2011 fand die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton[1] statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine "Backup"-Stromversorgung für den Notfall wurde installiert. Dies vor allem, wenn der Strom während einer Fahrt eines Athleten ausfallen sollte − die Herren sind mit bis zu 130 km/h auf der Bahn unterwegs.
Rennbob-Taxi
Für mutige Interessierte besteht die Möglichkeit, in einem Viererbob im Renntempo die Kunsteisbahn Königssee hinabzufahren. Die Fahrzeit beträgt dabei rund eine Minute. Im Gegensatz zu echten Rennbobs wird der Bob mit den Fahrgästen am Start nur leicht angeschoben. Dennoch erreicht der Rennschlitten bei einer solchen Fahrt an die 120 Stundenkilometer.
Weblinks
Fußnote
Quelle
- Salzburger Nachrichten, 13. Dezember 2010