Kühberg (Stadt Salzburg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(6 dazwischenliegende Versionen von einem anderen Benutzer werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Gersberg Kühberg Stadt Salzburg.jpg|thumb|[[Gersberg]] (unten) und Kühberg (rechts).]]
[[Datei:Gersberg Kühberg Stadt Salzburg.jpg|thumb|[[Gersberg]] (unten) und Kühberg (rechts).]]
[[Datei:Kühberg Gipfel Stadt Salzburg 02.jpg|thumb|Gipfel des Kühbergs (Markierung)]]
[[Datei:Salzburger Ostberge, Nockstein, Kühberg, Gaisberg.jpg|thumb|[[Nockstein]], Kühberg und [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (v.l.n.r.), Ansicht von Westen]]
[[Datei:Salzburger Ostberge, Nockstein, Kühberg, Gaisberg.jpg|thumb|[[Nockstein]], Kühberg und [[Gaisberg]] (v.l.n.r.)</br> Ansicht von Westen]]
[[Datei:Kühberg in Obergnigl.JPG|thumb|Kühberg, Ansicht von Norden]]
[[Datei:Kühberg in Obergnigl.JPG|thumb|Kühberg, Ansicht von Norden]]
[[Datei:Kühberg Stadt Salzburg von Abfalter 01.jpg|thumb|Kühberg, Ansicht von Süden]]
[[Datei:Ausblick vom Schweizerhäusl nach Gnigl.jpg|thumb|Ausblick vom [[Schweizerhäusl]] zum Kühberg.]]
Der '''Kühberg''', auch ''Gnigler Berg'' genannt, ist ein [[Salzburger Stadtberg]]. Seine Höhe beträgt 711 [[m ü. A.]].
Der '''Kühberg''', auch ''Gnigler Berg'' genannt, ist ein [[Salzburger Stadtberg]]. Seine Höhe beträgt 711 [[m ü. A.]].


Zeile 10: Zeile 9:


=== Quellgebiet ===
=== Quellgebiet ===
An den Hängen der Nord- und Südseite befinden sich mehrere Quellen, die bereits früh zur [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] herangezogen wurden und heute (zum Teil) noch genutzt werden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690722&query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522+text%253A%2522quellen%2522&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 22. Juli 1869, Seite 1</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18691116&query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522&seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 16. November 1869, Seite 3</ref>
An den Hängen der Nord- und Südseite befinden sich mehrere Quellen, die bereits früh zur [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] herangezogen wurden und heute (zum Teil) noch genutzt werden.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690722&query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522+text%253A%2522quellen%2522&seite=1 ANNO], Salzburger Zeitung, 22. Juli 1869, Seite 1</ref><ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18691116&query=text%253A%2522k%25C3%25BChberg%2522&seite=3 ANNO], Salzburger Zeitung, 16. November 1869, Seite 3</ref>


== Biologie ==
== Biologie ==
Zeile 16: Zeile 15:


== Name ==
== Name ==
Der Name ''Kühberg'' ist abgeleitet vom Kieferholz ("Kien"), das auf diesem Hügel wächst. Die Kiefern am Kühberg sind größtenteils über 200 Jahren alt. Der Bestand ist einer der wenigen seiner Art und stellt einen der ältesten Waldbestände der Stadt Salzburg dar. Der [[Orchideen]]-Buchenwald am Kühberg zählt zu den landesweit gefährdeten Biotoptypen.  
Der Name ''Kühberg'' ist abgeleitet vom Kieferholz ("Kien"), das auf diesem Hügel wächst. Die Kiefern am Kühberg sind größtenteils über 200 Jahre alt. Der Bestand ist einer der wenigen seiner Art und stellt einen der ältesten Waldbestände der Stadt Salzburg dar. Der [[Orchideen]]-Buchenwald am Kühberg zählt zu den landesweit gefährdeten Biotoptypen.  


== Bauwerke ==
== Bauwerke ==
Zeile 28: Zeile 27:
* [http://www.geomix.at/berge-gletscher/oesterreich/Salzburg/K%FChberg.html www.geomix.at]
* [http://www.geomix.at/berge-gletscher/oesterreich/Salzburg/K%FChberg.html www.geomix.at]
* {{Quelle SAGIS}}  
* {{Quelle SAGIS}}  
==== Einzelnachweise ====
== Einzelnachweise ==
<references/>  
<references/>  


Zeile 34: Zeile 33:
[[Kategorie:Gnigl]]
[[Kategorie:Gnigl]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Stadtberg]]
[[Kategorie:Stadtberg]]
[[Kategorie:Landschaftsraum]]
[[Kategorie:Landschaftsraum]]
[[Kategorie:Alpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]
[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]
[[Kategorie:Osterhorngruppe]]

Aktuelle Version vom 11. Februar 2026, 15:04 Uhr

Gersberg (unten) und Kühberg (rechts).
Nockstein, Kühberg und Gaisberg (v.l.n.r.), Ansicht von Westen
Kühberg, Ansicht von Norden
Ausblick vom Schweizerhäusl zum Kühberg.

Der Kühberg, auch Gnigler Berg genannt, ist ein Salzburger Stadtberg. Seine Höhe beträgt 711 m ü. A..

Geografie

Der Kühberg befindet sich im gleichnamigen Landschaftsraum im Salzburger Stadtteil Gnigl. Er ist ein nordwestlicher Vorberg des Gaisberges. Er gehört wie der Gaisberg zu den nördlichen Kalkalpen in der Osterhorngruppe der Salzkammergut-Berge.

Quellgebiet

An den Hängen der Nord- und Südseite befinden sich mehrere Quellen, die bereits früh zur Wasserversorgung der Stadt Salzburg herangezogen wurden und heute (zum Teil) noch genutzt werden.[1][2]

Biologie

Neben einer großen Anzahl an Orchideen sind am Kühberg zusätzlich noch drei Waldvögelarten sowie Fliegen-Ragwurz, Nestwurz, Braunrote Stendelwurz, Waldhyazinthen und Großes Zweiblatt beheimatet. Am Kühberg haust auch der Uhu, der in den Felsen ideale Brutplätze vorfindet.

Name

Der Name Kühberg ist abgeleitet vom Kieferholz ("Kien"), das auf diesem Hügel wächst. Die Kiefern am Kühberg sind größtenteils über 200 Jahre alt. Der Bestand ist einer der wenigen seiner Art und stellt einen der ältesten Waldbestände der Stadt Salzburg dar. Der Orchideen-Buchenwald am Kühberg zählt zu den landesweit gefährdeten Biotoptypen.

Bauwerke

Am nordwestlichen Abhang steht auf einem Vorberg, dem Gnigler Schlossberg, das Schloss Neuhaus, das seit etwa 1860 in Privatbesitz ist.

Bilder

 Kühberg (Stadt Salzburg) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Zeitung, 22. Juli 1869, Seite 1
  2. ANNO, Salzburger Zeitung, 16. November 1869, Seite 3