Epiblema grandaevana: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Epiblema grandaevana''' (''Paedisca grandaevana'' Lienig & Zeller, 1846) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tortricidae]].
  
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''E. grandaevana'' ist in Salzburg sehr weit verbreitet und wurde bereits in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2011) nachgewiesen. Auch die Höhenverbreitung überdeckt mit rund 400 bis 1900 m einen sehr weiten Bereich. Die Art wurde in Salzburg in verschiedensten gehölznahen Lebensräumen wie lichten Nadel- und Laubmischwäldern, abwechslungsreichen Waldrändern, hochstauden- und gebüschreichen Hochstaudenfluren und Schlagfluren, aber auch auf offenen Biotopen wie Heidekrautflächen, Magerwiesen, Magerweiden, Almwiesen, Wegrändern und Aufschüttungen gefunden. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in einer Generation von Ende Mai bis Anfang August (Kurz & Kurz 2017).
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''E. grandaevana'' ist in Salzburg sehr weit verbreitet und wurde bereits in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2011) nachgewiesen. Auch die Höhenverbreitung überdeckt mit rund 400 bis 1900 m einen sehr weiten Bereich. Die Art wurde in Salzburg in verschiedensten gehölznahen Lebensräumen wie lichten Nadel- und Laubmischwäldern, abwechslungsreichen Waldrändern, hochstauden- und gebüschreichen Hochstaudenfluren und Schlagfluren, aber auch auf offenen Biotopen wie Heidekrautflächen, Magerwiesen, Magerweiden, Almwiesen, Wegrändern und Aufschüttungen gefunden. Hier fliegen die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] in einer Generation von Ende Mai bis Anfang August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017).
  
 
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
  
Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] können sowohl tagsüber leicht aus der Vegetation aufgescheucht werden, fliegen aber auch abends ans Licht (Nachweise liegen von 9 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2017) vor. Über die Entwicklungsstadien ist aus salzburg nichts bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und Wurzeln von Huflattich (''[[Tussilago farfara]]'') oder Pestwurz-Arten (''[[Petasites hybridus]]'' oder ''[[Petasites albus]]''). Auf Grund der weiten Verbreitung im Land, der fehlenden Bindung an besondere Lebensraumtypen und der Wahl häufiger Nahrungspflanzen der Raupen ist ''E. grandaevana'' in Salzburg nicht gefährdet.
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Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] können sowohl tagsüber leicht aus der Vegetation aufgescheucht werden, fliegen aber auch abends ans Licht (Nachweise liegen von 9 bis 22 Uhr MEZ nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017) vor. Über die Entwicklungsstadien ist aus salzburg nichts bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und Wurzeln von Huflattich (''[[Tussilago farfara]]'') oder Pestwurz-Arten (''[[Petasites hybridus]]'' oder ''[[Petasites albus]]''). Auf Grund der weiten Verbreitung im Land, der fehlenden Bindung an besondere Lebensraumtypen und der Wahl häufiger Nahrungspflanzen der Raupen ist ''E. grandaevana'' in Salzburg nicht gefährdet.
  
 
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:56 Uhr

Salzburg, Radstädter Tauern, Kleinarltal, 1981.06.28

Epiblema grandaevana (Paedisca grandaevana Lienig & Zeller, 1846) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

E. grandaevana ist in Salzburg sehr weit verbreitet und wurde bereits in allen Landesteilen nach Embacher et al. (2011) nachgewiesen. Auch die Höhenverbreitung überdeckt mit rund 400 bis 1900 m einen sehr weiten Bereich. Die Art wurde in Salzburg in verschiedensten gehölznahen Lebensräumen wie lichten Nadel- und Laubmischwäldern, abwechslungsreichen Waldrändern, hochstauden- und gebüschreichen Hochstaudenfluren und Schlagfluren, aber auch auf offenen Biotopen wie Heidekrautflächen, Magerwiesen, Magerweiden, Almwiesen, Wegrändern und Aufschüttungen gefunden. Hier fliegen die Imagines in einer Generation von Ende Mai bis Anfang August (Kurz & Kurz 2017).

Biologie und Gefährdung

Die Imagines können sowohl tagsüber leicht aus der Vegetation aufgescheucht werden, fliegen aber auch abends ans Licht (Nachweise liegen von 9 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2017) vor. Über die Entwicklungsstadien ist aus salzburg nichts bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und Wurzeln von Huflattich (Tussilago farfara) oder Pestwurz-Arten (Petasites hybridus oder Petasites albus). Auf Grund der weiten Verbreitung im Land, der fehlenden Bindung an besondere Lebensraumtypen und der Wahl häufiger Nahrungspflanzen der Raupen ist E. grandaevana in Salzburg nicht gefährdet.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Epiblema grandaevana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2017. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 02 Jänner 2017].
  • Razowski, Józef: Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen., Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe species.wikimedia.org und Razowski, Józef