Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Arbeitskreis „Regionale Sprache und Literatur“ wurde 1972 auf Anregung der Mundartautoren [[August Rettenbacher]], [[Max Faistauer]] und [[Erwin Rutzinger]] beim [[Salzburger Bildungswerk]] gegründet. Sein erster Leiter war Hofrat, Landesschulinspektor für Pflichtschulen  August Stockklausner († 1992). Seit 1996 leitet [[Max Faistauer]] den Arbeitskreis, dem derzeit mehr als 40 Salzburger Mundartautorinnen und –autoren angehören. Mit 1. Jänner 2012 hat [[Benutzer:Jellka|Hofrat Dr. Jelle Kahlhammer]] die Leitung des Arbeitskreises übernommen.
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Der Arbeitskreis „Regionale Sprache und Literatur“ wurde 1972 auf Anregung der Mundartautoren [[August Rettenbacher]], [[Max Faistauer]] und [[Erwin Rutzinger]] beim [[Salzburger Bildungswerk]] gegründet. Sein erster Leiter war Hofrat, Landesschulinspektor für Pflichtschulen  August Stockklausner († 1992). Seit 1996 leitet [[Max Faistauer]] den Arbeitskreis, dem derzeit mehr als 40 Salzburger Mundartautorinnen und –autoren angehören. Mit [[1. Jänner]] [[2012]] hatte Hofrat Dr. [[Jelle Kahlhammer]] die Leitung des Arbeitskreises übernommen.
  
 
===Henndorfer Einkehr===
 
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Bereits 1973 wurde die „Henndorfer Einkehr“ von Mitgliedern des Arbeitskreises als Begegnungs- und Fortbildungsstätte für Mundartschaffende ins Leben gerufen. Sie bietet in einem dreijährigen Rhythmus den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur allgemeinen und persönlichen Standortbestimmung. Dies geschieht durch Lesungen, Vorträge und Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Mundart und Mundartliteratur.  
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Bereits 1973 wurde die „Henndorfer Einkehr“ von Mitgliedern des Arbeitskreises als Begegnungs- und Fortbildungsstätte für Mundartschaffende ins Leben gerufen. Sie bietet in einem dreijährigen Rhythmus den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur allgemeinen und persönlichen Standortbestimmung. Dies geschieht durch Lesungen, Vorträge und Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Mundart und Mundartliteratur.
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Die „Niedersiller Stund“ wurde 1988 von Prof. [[August Rettenbacher]] und seiner Frau [[Barbara Rettenbacher]] ins Leben gerufen. Jeweils im September findet ein Leseabend mit Salzburger Mundartautorinnen und – autoren im sogenannten „Samerstall“ in [[Niedernsill]] statt.
 
Die „Niedersiller Stund“ wurde 1988 von Prof. [[August Rettenbacher]] und seiner Frau [[Barbara Rettenbacher]] ins Leben gerufen. Jeweils im September findet ein Leseabend mit Salzburger Mundartautorinnen und – autoren im sogenannten „Samerstall“ in [[Niedernsill]] statt.
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Version vom 12. Dezember 2011, 09:49 Uhr

Der Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur ist eine Plattform zur Förderung und Unterstützung des Mundartschaffens und der Mundartliteratur in Salzburg. Er ist beim Salzburger Bildungswerk angesiedelt.

Gründung

Der Arbeitskreis „Regionale Sprache und Literatur“ wurde 1972 auf Anregung der Mundartautoren August Rettenbacher, Max Faistauer und Erwin Rutzinger beim Salzburger Bildungswerk gegründet. Sein erster Leiter war Hofrat, Landesschulinspektor für Pflichtschulen August Stockklausner († 1992). Seit 1996 leitet Max Faistauer den Arbeitskreis, dem derzeit mehr als 40 Salzburger Mundartautorinnen und –autoren angehören. Mit 1. Jänner 2012 hatte Hofrat Dr. Jelle Kahlhammer die Leitung des Arbeitskreises übernommen.

Henndorfer Einkehr

Bereits 1973 wurde die „Henndorfer Einkehr“ von Mitgliedern des Arbeitskreises als Begegnungs- und Fortbildungsstätte für Mundartschaffende ins Leben gerufen. Sie bietet in einem dreijährigen Rhythmus den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur allgemeinen und persönlichen Standortbestimmung. Dies geschieht durch Lesungen, Vorträge und Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Mundart und Mundartliteratur.

Niedernsiller Stund

Die „Niedersiller Stund“ wurde 1988 von Prof. August Rettenbacher und seiner Frau Barbara Rettenbacher ins Leben gerufen. Jeweils im September findet ein Leseabend mit Salzburger Mundartautorinnen und – autoren im sogenannten „Samerstall“ in Niedernsill statt.

Ziele und Aufgaben

Die wichtigsten Anliegen des Arbeitskreises sind:

  • vertiefte Einsicht und besseres Verständnis der Sprache in ihrer kulturellen und sozialen Funktion zu fördern,
  • die Qualität des mündlichen und schriftlich sprachlichen Ausdrucks in der konkreten Lebenswirklichkeit wie auch in der Auseinandersetzung mit politisch-sozialen, wirtschaftlichen und geistig-kulturellen Fragen der Gegenwart zu verbessern.

Zielgruppen

  • Salzburger Mundartschaffende
  • Personen, Schulen, Vereine und Institutionen, die Interesse an der Dialektliteratur haben

Angebote

- Betreuung von Mundartautorinnen- und -autoren durch Schreibwerkstätten, gemeinsame kritische Werkbetrachtungen, Gestaltung von Fortbildungsseminaren und Schulungen.
- Pflege überregionaler Kontakte mit Institutionen und Vereinigungen, die sich mit Mundartliteratur beschäftigen.
- Unterstützung und Betreuung von Schreibwerkstätten an Schulen
- Rezensionen
- Gestaltung von Leseabenden

Ausschussmitglieder des Arbeitskreises

Max Faistauer (Arbeitskreisleiter), Anton Aichhorn, Mag. Peter Haudum, Hildemar Holl
Maria Lindenthaler(†), Dr. Lucia Luidold, Ass. Prof. Mag. Dr. Peter Mauser, Gerlinde Allmayer
Univ. Prof. Dr. Ingo Reiffenstein, Erika Rettenbacher, Erwin Rutzinger, Dr. Hannes Scheutz, Max Stitz, Dr. Andreas Weiss

2007 wurden die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeichnet.

Veröffentlichungen

Titelfoto
  • Salzburger Dialektmosaik. Mundartdichtung in Stadt und Land. Redaktion: Max Faistauer, Peter Haudum, Erwin Rutzinger, Max Stitz, Hermine Weichselbaumer-Zach(†). Hrsg. Salzburger Bildungswerk. Rupertus Verlag,Schwarzach im Pongau, 2002

Quelle

Weblinks

Offizielle Website des Salzburger Bildungswerkes
Der Arbeitskreis im Salzburger Literaturnetz