Apollo vom Belvedere auf dem ÖBB-Areal: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Sockel mit dem Wappen des [[Fürsterzbischof]]s [[Wolf Dietrich von Raitenau]] stammt aus dem [[Dietrichsruh]] genannten Hof der [[Alte Residenz|Alten Residenz]], und wurde um [[1605]] hergestellt. Die darauf stehende Figur ist ein Guss aus der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s der Fürst Salmschen Eisengießerei in Blansko, [[Mähren]]. Die Plastik stand im nicht mehr existierenden [[Baron-Schwarz-Park|Park]] des [[Karl Freiherr von Schwarz]], dessen [[Baron-Schwarz-Villa|Villa]] durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] im [[Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurde. Die Plastik stand nach [[1945]] auf dem [[Südtirolerplatz]] vor dem [[Postamt Salzburg Hauptbahnhof|Postgebäude]] beim [[Hauptbahnhof]]. Im Zuge der Errichtung des unterirdischen [[Lokalbahnhof]]es und dem Abriss des neo[[barock]]en Postgebäudes [[1994]] kam sie an ihren heutigen Standort vor dem Streckenleitungsgebäude.  
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Die Figur ist ein Eisenguss aus der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s der Fürst Salmschen Eisengießerei in Blansko [[Mähren]]. Sie stand bis 2023 auf einem Marmorsockel mit dem Wappen des [[Fürsterzbischof]]s [[Wolf Dietrich von Raitenau]], der aus dem [[Dietrichsruh]] genannten Hof der [[Alten Residenz]] stammte und um [[1605]] hergestellt wurde. Dieser Sockel wanderte wieder zu seinem angestammten Besitzer, dem "ruhenden Herkules" in die Dietrichsruh zurück. Nun steht der Apollo vom Belvedere auf einem schmucklosen Sockel. Die Plastik ist ein Relikt aus der nicht mehr existierenden Villa Schwarz. Nur mehr ein Teil des [[Baron-Schwarz-Park|Park]] des [[Karl Freiherr von Schwarz]] ist erhalten geblieben, die [[Baron-Schwarz-Villa|Villa]] wurde durch einen [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] im [[Zweiten Weltkrieg]] beschädigt und in der Folge abgerissen. Die Apollo-Plastik stand nach [[1945]] auf dem [[Südtirolerplatz]] vor dem [[Postamt Salzburg Hauptbahnhof|Postgebäude]] beim [[Hauptbahnhof]]. Im Zuge der Errichtung des unterirdischen [[Lokalbahnhof]]es und dem Abriss des neo[[barock]]en Postgebäudes [[1994]] kam sie an ihren heutigen Standort hinter dem Streckenleitungsgebäude.
  
Die drei Meter hohe Plastik steht heute auf dem Gelände der Streckenleitung der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]], Ecke [[Weiserstraße|Weiser]]- und [[St. Julien-Straße (Haltestelle)|Saint-Julien-Straße]], in der Mitte des begrünten Platzes, auf einem hohen Sockel.
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Die drei Meter hohe Plastik steht heute auf dem Gelände der Streckenleitung der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]], Ecke [[Weiserstraße|Weiser]]- und [[St. Julien-Straße (Haltestelle)|Saint-Julien-Straße]], in der Mitte des begrünten Platzes, auf einem hohen Sockel. Es handelt sich um eine Kopie des so genannten "''Apollo vom Belvedere''", die ihrerseits die Kopie eines verlorenen griechischen Originals aus Bronze ist. Der römischen Kopie des Apollo fehlen die Unterarme, der Salzburger Apollo aus Gusseisen hat diese Unterarme beibehalten.  
  
==Beschreibung==
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== Quellen ==
Die drei Meter hohe Skulptur steht auf dem Gelände der Streckenleitung der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]], Ecke [[Weiserstraße|Weiser]]- und [[St.-Julien-Straße]], in der Mitte des begrünten Platzes steht auf einem hohen Sockel. Es handelt sich um eine Kopie des so genannten "''Apollo vom Belvedere''", die ihrerseits die Kopie eines verlorenen griechischen Originals aus Bronze ist. Der Sockel der Skulptur ist aus [[Marmor]]. Er steht in einem von Einfassungsmauern begrenzten Viereck. Auf der nach Osten gerichteten Seite befindet sich ein reliefiertes Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau, [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr|Fürsterzbischof von Salzburg]] von [[1587]] bis [[1612]], das Wappen zeigt aber nicht die erzbischöflichen Insignien. Der römischen Kopie des Apollo fehlen die Unterarme, der Salzburger Apollo aus Gusseisen hat diese Unterarme beibehalten.
 
 
 
== Quelle ==
 
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=8446#.XqcgV5ngqQM Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=8446#.XqcgV5ngqQM Marterl.at]
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* [https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/apollo-oebb-156593212]
 
   
 
   
 
   
 
   

Version vom 19. April 2024, 14:02 Uhr

Der Apollo.

Der Apollo auf dem ÖBB-Areal ist eine Plastik im Salzburger Stadtteil Schallmoos.

Geschichte

Die Figur ist ein Eisenguss aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Fürst Salmschen Eisengießerei in Blansko Mähren. Sie stand bis 2023 auf einem Marmorsockel mit dem Wappen des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, der aus dem Dietrichsruh genannten Hof der Alten Residenz stammte und um 1605 hergestellt wurde. Dieser Sockel wanderte wieder zu seinem angestammten Besitzer, dem "ruhenden Herkules" in die Dietrichsruh zurück. Nun steht der Apollo vom Belvedere auf einem schmucklosen Sockel. Die Plastik ist ein Relikt aus der nicht mehr existierenden Villa Schwarz. Nur mehr ein Teil des Park des Karl Freiherr von Schwarz ist erhalten geblieben, die Villa wurde durch einen Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg beschädigt und in der Folge abgerissen. Die Apollo-Plastik stand nach 1945 auf dem Südtirolerplatz vor dem Postgebäude beim Hauptbahnhof. Im Zuge der Errichtung des unterirdischen Lokalbahnhofes und dem Abriss des neobarocken Postgebäudes 1994 kam sie an ihren heutigen Standort hinter dem Streckenleitungsgebäude.

Die drei Meter hohe Plastik steht heute auf dem Gelände der Streckenleitung der Österreichischen Bundesbahnen, Ecke Weiser- und Saint-Julien-Straße, in der Mitte des begrünten Platzes, auf einem hohen Sockel. Es handelt sich um eine Kopie des so genannten "Apollo vom Belvedere", die ihrerseits die Kopie eines verlorenen griechischen Originals aus Bronze ist. Der römischen Kopie des Apollo fehlen die Unterarme, der Salzburger Apollo aus Gusseisen hat diese Unterarme beibehalten.

Quellen