Ancylis unguicella: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 7. Juli 2023, 13:25 Uhr
Ancylis unguicella (Phalaena unguicella Linné, 1758) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae (Wickler).
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
A. unguicella ist in Salzburg in allen Landesteilen verbreitet (Embacher et al. 2001) und wurde bereits in Höhenlagen von rund 400 bis 2 300 m ü. A. nachgewiesen. Daten zum Lebensraum liegen aus Salzburg nicht vor, für Mitteleuropa gibt Razowski (2001) Heideflächen, moorige Stellen, Lichtungen und Waldränder als geeignete Biotope in Mitteleuropa an. Die Falter fliegen in einer Generation im Jahr von Ende April bis Anfang August (Kurz & Kurz 2016).
Biologie und Gefährdung
Zur Biologie der Tiere liegt nur ein Datensatz zur tageszeitlichen Flugaktivität vor (10 – 11 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2016). Die Raupen fressen nach Razowski (2001) zwischen versponnenen Blättern von Besenheide (Calluna vulgaris) oder Erika (in Salzburg kommt nur Erica carnea in Betracht). Obwohl eine gewisse Bindung an Heidekrautflächen oder moorige Stellen vorzuliegen scheint, kann A. unguicella auf Grund der weiten Verbreitung in Salzburg als ungefährdet angesehen werden.
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Bilder
Ancylis unguicella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A.; Kurz, M. E.: Naturkundliches Informationssystem, 2000 – 2016, www.nkis.info [online 17 Mai 2016].
- Razowski, Józef: Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen., Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe species.wikimedia.org und Razowski, Józef
- ↑ siehe Phänologie