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| − | Sein Vater [[Johann Jirasek]], Forstmann und Botaniker, kam mit dem Sohn schon früh (im Jahr [[1789]]) nach Salzburg. Hier beendete Franz Anton seine Studien der Philosophie und der Rechtswissenschaft an der [[Benediktineruniversität]]. Im Jahr [[1800]] trat er als Praktikant bei einer Polizeidienststelle ein. Bald widmete sich Franz Anton aber zunehmend dem Forstwesen und wurde [[1801]] zunächst Forstpraktikant in [[Hallein]] und wenige Monate später in der Oberstwaldmeisterei in Salzburg. [[1802]] wurde er Forstrat-Auskultant bei der [[Hofkammer]], [[1803]] kam er auf Wunsch von [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand I. von Toskana]] auf die Forstschule nach [[Eichstätt]]. Im Jahr [[1805]] wurde Irasek Forstreferent bei der Salzburger Hofkammer und Inspektor des Mappierungsbüros und wurde dem dortigen Oberforstamt zugeteilt wo er sich sehr bewähren konnte. | + | Sein Vater [[Johann Jirasek]], Forstmann und Botaniker, kam mit dem Sohn schon früh (im Jahr [[1789]]) nach Salzburg. Hier beendete Franz Anton seine Studien der Philosophie und der Rechtswissenschaft an der [[Benediktineruniversität]]. Im Jahr [[1800]] trat er als Praktikant bei einer Polizeidienststelle ein. Bald widmete sich Franz Anton aber zunehmend dem Forstwesen und wurde [[1801]] zunächst Forstpraktikant in [[Hallein]] und wenige Monate später in der Oberstwaldmeisterei in Salzburg. [[1802]] wurde er Forstrat-Auskultant (unbezahlte Anstellung) bei der [[Hofkammer]], [[1803]] kam er auf Wunsch von [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst]] [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand I. von Toskana]] auf die Forstschule nach [[Eichstätt]]. Im Jahr [[1805]] wurde Irasek Forstreferent bei der Salzburger Hofkammer und Inspektor des Mappierungsbüros und wurde dem dortigen Oberforstamt zugeteilt, wo er sich sehr bewähren konnte. |
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| | Wenig später wurde Irasek zum Bergrat ernannt. Als [[1823]] eine eigene Berg- und Salinendirektion für den [[Salzburg und der Salzachkreis im 19. Jahrhundert|Salzburger Kreis]] errichtet wurde, wurde ihm die Leitung des ausgedehnten Forstbezirkes zugewiesen. | | Wenig später wurde Irasek zum Bergrat ernannt. Als [[1823]] eine eigene Berg- und Salinendirektion für den [[Salzburg und der Salzachkreis im 19. Jahrhundert|Salzburger Kreis]] errichtet wurde, wurde ihm die Leitung des ausgedehnten Forstbezirkes zugewiesen. |
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| − | Franz Anton Jirasek war mit Anna, geborene Seethaler (* [[3. Februar]] [[1821]] in [[Hallein]]; † [[27. Juli]] [[1914]] in [[Oberndorf]]) verheiratet. Sie hatten zumindest eine Tochter, Pauline, die ihrerseits mit Dr. med. Rudolf Rochus (* [[3. Oktober]] [[1810]]; † [[29. Jänner]] [[1866]]) in zweiter Ehe verheiratet war. | + | Franz Anton Jirasek war mit Anna, geborene Seethaler (* [[3. Februar]] [[1821]] in [[Hallein]]; † [[27. Juli]] [[1914]] in [[Oberndorf]]) verheiratet. Sie hatten eine Tochter, Pauline, die ihrerseits mit Dr. med. Rudolf Rochus (* [[3. Oktober]] [[1810]]; † [[29. Jänner]] [[1866]]) in dessen zweiter Ehe verheiratet war. |
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| − | ==Schriften (nicht vollständig)== | + | ==Kartographie== |
| | * Charte von Salzburg und Berchtesgaden (Landkarte, Salzburg 1812) | | * Charte von Salzburg und Berchtesgaden (Landkarte, Salzburg 1812) |
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| | + | == Schriften (nicht vollständig)== |
| | * Beiträge zur botanischen Provincial-Nomenclatur von Salzburg, Baiern und Tirol, Vlg. Duyle, Salzburg, 1806 | | * Beiträge zur botanischen Provincial-Nomenclatur von Salzburg, Baiern und Tirol, Vlg. Duyle, Salzburg, 1806 |
| | * Ueber den weißen Hasen (Forstzeitschrift "Sylvan" 1814, S. 25 f) | | * Ueber den weißen Hasen (Forstzeitschrift "Sylvan" 1814, S. 25 f) |
| − | * Verzeichniß der im ehemaligen Fürstenthume Eichstädt im Freien fortkommenden Bäume, Sträucher und Erdhölzer“ (Meyer’s Zeitschrift f. d. Forst- u. Jagdwesen in Bayern III. Jahrg. 1815. 1. Heft) | + | * Verzeichniß der im ehemaligen Fürstenthume Eichstädt im Freien fortkommenden Bäume, Sträucher und Erdhölzer" (Meyer’s Zeitschrift f. d. Forst- u. Jagdwesen in Bayern III. Jahrg. 1815. 1. Heft) |
| | * Bruchstücke einer Geschichte und der Bewirthschaftung der Eichstädtischen Waldungen (ebendort, 1814, 5.Heft) | | * Bruchstücke einer Geschichte und der Bewirthschaftung der Eichstädtischen Waldungen (ebendort, 1814, 5.Heft) |
| − | * Unter die Geschäftsverhältnisse der Oberwaldämter in dem ehemaligen Herzogthume Salzburg und Fürstenthume Berchtesgaden“ (ebendort, 1815, 2. Heft); | + | * Unter die Geschäftsverhältnisse der Oberwaldämter in dem ehemaligen Herzogthume Salzburg und Fürstenthume Berchtesgaden" (ebendort, 1815, 2. Heft); |
| − | * Beiträge zu Forstzoologie des Herzogthums Salzburg“ (ebd, 1815). | + | * Beiträge zu Forstzoologie des Herzogthums Salzburg" (ebd, 1815). |
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| | ==Quellen == | | ==Quellen == |