Stolperstein in der Gemeinde Puch bei Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der aus Puch stammende Alois Brandstätter hatte ein [[NS-Opfer|Opfer]] des NS-Terrors in seiner eigenen Familie ausfindig gemacht. Anna Ebner war die Halbschwester seiner verstorbenen Schwiegermutter. Sie war [[1941]] in die Heilanstalt Salzburg eingeliefert und von dort am [[21. Mai]] 1941 nach [[Hartheim]] deportiert worden, wo sie noch im selben Jahr ermordet wurde.
Der aus Puch stammende Alois Brandstätter hatte ein [[NS-Opfer|Opfer]] des NS-Terrors in seiner eigenen Familie ausfindig gemacht. Anna Ebner war die Halbschwester seiner verstorbenen Schwiegermutter. Sie war [[1941]] in die Heilanstalt Salzburg eingeliefert und von dort wurde die 34-Jährige am [[21. Mai]] 1941 nach [[Hartheim]] deportiert worden, wo sie noch im selben Jahr ermordet wurde.


Brandstätter suchte bei der Gemeinde um die Verlegung eines [[Stolperstein]]s in Erinnerung an Anna Ebner an. Die Verlegung wurde ihm genehmigt, jedoch lehnte die Gemeinde unter [[Bürgermeister der Gemeinde Puch bei Hallein|Bürgermeister]] [[Helmut Klose]] ([[ÖVP]]) die Übernahme der Verlegungskosten (rund 200 Euro) im Gemeinderat im April [[2022]] mit ÖVP-Mehrheit ab. Nun übernimmt Alois Brandstätter selbst die Kosten für Anschaffung und Verlegung.
Brandstätter suchte bei der Gemeinde um die Verlegung eines [[Stolperstein]]s in Erinnerung an Anna Ebner an. Die Verlegung wurde ihm genehmigt, jedoch lehnte die Gemeinde unter [[Bürgermeister der Gemeinde Puch bei Hallein|Bürgermeister]] [[Helmut Klose]] ([[ÖVP]]) die Übernahme der Verlegungskosten (rund 200 Euro) im Gemeinderat im April [[2022]] mit ÖVP-Mehrheit ab. Nun übernimmt Alois Brandstätter selbst die Kosten für Anschaffung und Verlegung.


== Quelle ==
== Quellen ==
* [[InfoMediaWorx]], ''Facebook''-Meldung vom [https://www.facebook.com/photo/?fbid=530314738902894&set=a.168626818405023 2. Oktober 2022]
* [[InfoMediaWorx]], ''Facebook''-Meldung vom [https://www.facebook.com/photo/?fbid=530314738902894&set=a.168626818405023 2. Oktober 2022]
: → aufgrund einer Information des [[Personenkomitee Stolpersteine]] Salzburg (PN-Info an Admin Peter)
: → aufgrund einer Information des [[Personenkomitee Stolpersteine]] Salzburg (PN-Info an Admin Peter)
* [https://www.sn.at/salzburg/politik/erster-stolperstein-in-puch-gemeinde-zahlt-nicht-mit-127829734 www.sn.at], 3. Oktober 2022


[[Kategorie:Tennengau]]
[[Kategorie:Tennengau]]

Version vom 3. Oktober 2022, 08:14 Uhr

Ein Stolperstein sollte in der Tennengauer Gemeinde Puch bei Hallein verlegt werden, aber die Gemeinde will die Kosten dafür nicht übernehmen.

Geschichte

Der aus Puch stammende Alois Brandstätter hatte ein Opfer des NS-Terrors in seiner eigenen Familie ausfindig gemacht. Anna Ebner war die Halbschwester seiner verstorbenen Schwiegermutter. Sie war 1941 in die Heilanstalt Salzburg eingeliefert und von dort wurde die 34-Jährige am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert worden, wo sie noch im selben Jahr ermordet wurde.

Brandstätter suchte bei der Gemeinde um die Verlegung eines Stolpersteins in Erinnerung an Anna Ebner an. Die Verlegung wurde ihm genehmigt, jedoch lehnte die Gemeinde unter Bürgermeister Helmut Klose (ÖVP) die Übernahme der Verlegungskosten (rund 200 Euro) im Gemeinderat im April 2022 mit ÖVP-Mehrheit ab. Nun übernimmt Alois Brandstätter selbst die Kosten für Anschaffung und Verlegung.

Quellen

→ aufgrund einer Information des Personenkomitee Stolpersteine Salzburg (PN-Info an Admin Peter)