Alois Glaßner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alois Glaßner''' (* [[1963]] in Kottes, [[Niederösterreich]]) ist Leiter des [[Salzburger Bachchor]]es und Professor für Dirigieren an der Universität Wien.
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'''Alois Glaßner''' (* [[1963]] in Kottes, [[Niederösterreich]]) ehemaliger Leiter des [[Salzburger Bachchor]]es und Professor für Dirigieren an der Universität Wien.
  
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Alois Glaßner erhielt seine erste musikalische Ausbildung während seiner Gymnasialzeit im Stift Melk. Nach der Matura [[1981]] studierte er in Wien Orgel, Kirchenmusik, Komposition, Gesang und Dirigieren. Ein Auslandsjahr in Schweden verbrachte er beim renomierten Chorleiter Eric Ericsson. Diese Erfahrung ließ auch den Wunsch keimen, sich in seiner Arbeit auf die Chorarbeit zu konzentrieren. Bereits zuvor hatte er in Wien [[1987]] sein erstes Ensemble gegründet, den Hugo Distler Chor.
 
Alois Glaßner erhielt seine erste musikalische Ausbildung während seiner Gymnasialzeit im Stift Melk. Nach der Matura [[1981]] studierte er in Wien Orgel, Kirchenmusik, Komposition, Gesang und Dirigieren. Ein Auslandsjahr in Schweden verbrachte er beim renomierten Chorleiter Eric Ericsson. Diese Erfahrung ließ auch den Wunsch keimen, sich in seiner Arbeit auf die Chorarbeit zu konzentrieren. Bereits zuvor hatte er in Wien [[1987]] sein erstes Ensemble gegründet, den Hugo Distler Chor.
  
Ab [[1991]] arbeitete Glaßner an der Wiener Musikuniversität in den Bereichen Chor- und Ensembleleitung. Von [[1993]] bis [[2005]] leitete Alois Glaßner die Kirchenmusik an der für ihre jahrhundertelange kirchenmusikalische Tradition bekannten Wiener Augustinerkirche. [[1997]] verschlug es ihn das erste Mal nach Salzburg, bis [[2004]] unterrichtete er an der [[Universität Mozarteum]]. [[2003]] übernahm Anton Glaßner die künstlerische Leitung des Salzburger Bachchores und führte ihn zu Auftritten bei den [[Pfingstfestspiele]]n wie auch bei den [[Salzburger Festspiele]]n (seit [[2006]]).
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Ab [[1991]] arbeitete Glaßner an der Wiener Musikuniversität in den Bereichen Chor- und Ensembleleitung. Von [[1993]] bis [[2005]] leitete Alois Glaßner die Kirchenmusik an der für ihre jahrhundertelange kirchenmusikalische Tradition bekannten Wiener Augustinerkirche. [[1997]] verschlug es ihn das erste Mal nach Salzburg, bis [[2004]] unterrichtete er an der [[Universität Mozarteum]]. [[2003]] übernahm Anton Glaßner die künstlerische Leitung des Salzburger Bachchores bis Juni [[2020]] und führte ihn zu Auftritten bei den [[Pfingstfestspiele]]n wie auch bei den [[Salzburger Festspiele]]n (seit [[2006]]).
  
 
Seit [[2004]] ist er Professor am Anton Bruckner Institut in Wien.
 
Seit [[2004]] ist er Professor am Anton Bruckner Institut in Wien.
  
==Quellen==
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*Salzburger Bachchor
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* Salzburger Bachchor
 
* [https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Alois%20Gla%C3%9Fner&dv=1.1.1900&db=31.12.2018&typ=0 archive.salzburgerfestspiele.at]
 
* [https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Alois%20Gla%C3%9Fner&dv=1.1.1900&db=31.12.2018&typ=0 archive.salzburgerfestspiele.at]
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* {{Quelle SN|25. Februar 2021}}
  
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
 
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[[Kategorie:Geboren 1963]]
 
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Version vom 23. April 2021, 08:49 Uhr

Alois Glaßner

Alois Glaßner (* 1963 in Kottes, Niederösterreich) ehemaliger Leiter des Salzburger Bachchores und Professor für Dirigieren an der Universität Wien.

Leben

Alois Glaßner erhielt seine erste musikalische Ausbildung während seiner Gymnasialzeit im Stift Melk. Nach der Matura 1981 studierte er in Wien Orgel, Kirchenmusik, Komposition, Gesang und Dirigieren. Ein Auslandsjahr in Schweden verbrachte er beim renomierten Chorleiter Eric Ericsson. Diese Erfahrung ließ auch den Wunsch keimen, sich in seiner Arbeit auf die Chorarbeit zu konzentrieren. Bereits zuvor hatte er in Wien 1987 sein erstes Ensemble gegründet, den Hugo Distler Chor.

Ab 1991 arbeitete Glaßner an der Wiener Musikuniversität in den Bereichen Chor- und Ensembleleitung. Von 1993 bis 2005 leitete Alois Glaßner die Kirchenmusik an der für ihre jahrhundertelange kirchenmusikalische Tradition bekannten Wiener Augustinerkirche. 1997 verschlug es ihn das erste Mal nach Salzburg, bis 2004 unterrichtete er an der Universität Mozarteum. 2003 übernahm Anton Glaßner die künstlerische Leitung des Salzburger Bachchores bis Juni 2020 und führte ihn zu Auftritten bei den Pfingstfestspielen wie auch bei den Salzburger Festspielen (seit 2006).

Seit 2004 ist er Professor am Anton Bruckner Institut in Wien.

Quellen