Schloss Kuenburg (Tamsweg): Unterschied zwischen den Versionen

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'''Schloss Kuenburg''' ist ein Veranstaltungszentrum in [[Tamsweg]] im [[Lungau]].
{{Dieser Artikel|informiert über das Schloss Kuenburg in Tamsweg. Über das gleichnamige Schloss in der [[Stadt Salzburg]] informiert der Artikel [[Schloss Kuenburg (Äußerer Stein)]].}}
'''Schloss Kuenburg''' ist ein historisches Gebäude in der [[Lungau]]er Bezirkshauptstadt [[Tamsweg]], das zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Tamsweg|denkmalgeschützten Objekten]] der Marktgemeinde zählt. Heute wird es als Kulturzentrum genutzt.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Am Anfang seiner Geschichte, [[1450]], war es nur ein Holzhaus mit Badstube und gemauertem Kasten. Erst Mitte des [[16. Jahrhundert]]s wurde von Christoph von Küenburg, [[Pfleger]] von [[Schloss Moosham|Moosham]], daraus ein Schloss als Stammsitz. Er erwarb auch noch den südlichen Anbau, das ''Stöckl'' ([[1419]]). Nach dem Brand von [[1742]] wurde das Schloss von Baumeister Fidelis Hainzl zum [[Barock]]palais mit Innenstukkierungen
Am Anfang seiner Geschichte, [[1450]], war es nur ein Holzhaus mit Badstube und gemauertem Kasten. Erst Mitte des [[16. Jahrhundert]]s wurde von Christoph von Küenburg, [[Pfleger]] von [[Schloss Moosham|Moosham]], daraus ein Schloss als Stammsitz. Er erwarb auch noch den südlichen Anbau, das ''Stöckl'' ([[1419]]). Nach dem Brand von [[1742]] wurde das Schloss von Baumeister Fidelis Hainzl zum [[Barock]]palais mit Innenstukkierungen
von d’Androy umgebaut. Über dem Portal befindet sich das Allianzwappen Küenburg-Rollingen (1746), Schmiedeeisenwappen von Philipp Hinterseher, Stukkaturen von Johann Cajetan d’Androy).  
von d’Androy umgebaut. Über dem Portal befindet sich das Allianzwappen Küenburg-Rollingen (1746), Schmiedeeisenwappen von [[Philipp Hinterseer]], Stukkaturen von Johann Cajetan d’Androy).  


Von 1870 bis 1933 war das Schloss im Besitz von  Baron [[Buddenbrock]] durch Einheirat. Dann gelangte es 1933 wieder in den Besitz der Familie [[Kuenburger|Kuenburg]] und blieb es bis [[1954]]. In diesem Jahr erwarb es die Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.
Von 1870 bis 1933 war das Schloss im Besitz von  Baron [[Buddenbrock]] durch Einheirat. Dann gelangte es 1933 wieder in den Besitz der Familie [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Kuenburg]] und blieb es bis [[1954]]. In diesem Jahr erwarb es die Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.


Heute dient es als Kulturzentrum, in dem unter anderem das [[Kino entan Tauern]] stattfindet.
Heute dient es als Kulturzentrum, in dem unter anderem das [[Kino entan Tauern]] stattfindet.
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* [http://www.tamsweg.at/tl_files/downloads/TamswegerKulturfuehrer.pdf Tamsweger Kulturführer]
* [http://www.tamsweg.at/tl_files/downloads/TamswegerKulturfuehrer.pdf Tamsweger Kulturführer]


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[[Kategorie:Schloss|Kuenburg, Schloss]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Tamsweg)]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
[[Kategorie:Schloss]]
[[Kategorie:Veranstaltung]]
[[Kategorie:Veranstaltungsort]]

Aktuelle Version vom 26. Dezember 2020, 17:11 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel informiert über das Schloss Kuenburg in Tamsweg. Über das gleichnamige Schloss in der Stadt Salzburg informiert der Artikel Schloss Kuenburg (Äußerer Stein).

Schloss Kuenburg ist ein historisches Gebäude in der Lungauer Bezirkshauptstadt Tamsweg, das zu den denkmalgeschützten Objekten der Marktgemeinde zählt. Heute wird es als Kulturzentrum genutzt.

Geschichte

Am Anfang seiner Geschichte, 1450, war es nur ein Holzhaus mit Badstube und gemauertem Kasten. Erst Mitte des 16. Jahrhunderts wurde von Christoph von Küenburg, Pfleger von Moosham, daraus ein Schloss als Stammsitz. Er erwarb auch noch den südlichen Anbau, das Stöckl (1419). Nach dem Brand von 1742 wurde das Schloss von Baumeister Fidelis Hainzl zum Barockpalais mit Innenstukkierungen von d’Androy umgebaut. Über dem Portal befindet sich das Allianzwappen Küenburg-Rollingen (1746), Schmiedeeisenwappen von Philipp Hinterseer, Stukkaturen von Johann Cajetan d’Androy).

Von 1870 bis 1933 war das Schloss im Besitz von Baron Buddenbrock durch Einheirat. Dann gelangte es 1933 wieder in den Besitz der Familie Kuenburg und blieb es bis 1954. In diesem Jahr erwarb es die Marktgemeinde Tamsweg durch Kauf.

Heute dient es als Kulturzentrum, in dem unter anderem das Kino entan Tauern stattfindet.

Quelle