Anton Graf Königsegg: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Anton Graf Königsegg''' (* [[15. Februar]] [[1769]]; † [[27. November]] [[1858]]) war letzer [[Salzburg|Altsalzburger]] [[Domherr]] und danach auch Domherr in Köln und Straßburg.
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'''Maria Anton Eusebius Graf zu Königsegg und Rothenfels''' (* [[15. Februar]] [[1769]]; † [[27. November]] [[1858]]) war letzter [[Domherr]] unter dem letzten erzbischöflichen regierenden [[Fürsterzbischof|Landesfürst]] des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]] und danach auch Domherr in Köln und Straßburg.
  
 
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Sein Vater Hermann Graf zu Königsegg und Rothenfels, Freiherr zu Aulendorf und Staufen, war k.k. wirklicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimrat, Kämmerer]] und Landvogt in Ober- und Niederschwaben. Seine Mutter Maria Eleonora war die Tochter des Grafen Franz Hugo von Königsegg-Rothenfels.
  
Maria Anton Eusebius Graf zu Königsegg und Rothenfels wurde am [[15. Februar]] des Jahres [[1769]] geboren. Sein Vater Hermann Graf zu Königsegg und Rothenfels, Freiherr zu Aulendorf und Staufen, war k.k. wirklicher Geheimrat, Kämmerer und Landvogt in Ober- und Niederschwaben. Seine Mutter Maria Eleonora war die Tochter des Grafen Franz Hugo von Königsegg-Rothenfels.
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Anton Euseb Graf Königsegg erhielt am [[22. Oktober]] des Jahres [[1795]] das Canonicat des [[Domkapitel]]s Salzburg. Als [[Domdechant]] im Jahre [[1795]] war er letzter Domherr unter dem letzten erzbischöflichen Landesfürst [[Hieronymus Graf Colloredo]]. In Salzburg wohnte Königsegg in dem "''Baron Dückerischen Hause in der [[Chiemseegasse|Gasse]] zu dem [[Chiemseehof|Chiemseer-Hofe]]''". Später wurde Anton Graf Königsegg außerdem ''Domicellar'' zu Köln und Straßburg. So verbrachte er seine letzten Lebensjahre als Domherr in Köln und Straßburg.
  
Anton Euseb Graf Königsegg erhielt am [[22. Oktober]] des Jahres [[1795]] das Canonicat des [[Domkapitel]]s Salzburg. Als [[Domdechant]] im Jahre [[1795]] war er letzter Altsalzburger Domherr unter dem letzten [[Erzbischof|erzbischöflichen]] [[Landesfürst]] [[Hieronymus Graf Colloredo]]. In Salzburg wohnte Königsegg in dem ''"Baron Dückerischen Hause in der [[Chiemseegasse|Gasse]] zu dem [[Chiemseehof|Chiemseer-Hofe]]"''. Später wurde Anton Graf Königsegg außerdem Domicellar zu Köln und Straßburg. So verbrachte er seine letzten Lebensjahre als Domherr in Köln und Straßburg.
 
 
Am [[27. November]] des Jahres [[1858]] verstarb Anton Euseb Graf Königsegg.
 
 
==== Einzelnachweise ====
 
 
Angeblich war seine Tochter mit dem erzbischöflichen Salzburger Maler [[Sebastian Stief]] verheiratet und demnach der Komponist und Chorleiter [[Viktor Keldorfer]] sein Urenkel.
 
Angeblich war seine Tochter mit dem erzbischöflichen Salzburger Maler [[Sebastian Stief]] verheiratet und demnach der Komponist und Chorleiter [[Viktor Keldorfer]] sein Urenkel.
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1867
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* [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], 1867, [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1867&page=150&size=30 im Internet]
* ''"Das hochwürdige Domkapitel des hohen Erzstifts Salzburg"'' in ''"Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staats-Schematismus für das Jahr 1802"''
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→ sowie [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1867&page=274 ANNO] → Stammbaum
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* "''Das hochwürdige Domkapitel des hohen Erzstifts Salzburg''" in "''Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staats-Schematismus für das Jahr 1802''", Seite 14 ([https://books.google.at/books?id=YW8AAAAAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q=K%C3%B6nigsegg&f=false im internet])
  
 
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Version vom 27. November 2020, 10:08 Uhr

Maria Anton Eusebius Graf zu Königsegg und Rothenfels (* 15. Februar 1769; † 27. November 1858) war letzter Domherr unter dem letzten erzbischöflichen regierenden Landesfürst des Erzstifts Salzburg und danach auch Domherr in Köln und Straßburg.

Leben

Sein Vater Hermann Graf zu Königsegg und Rothenfels, Freiherr zu Aulendorf und Staufen, war k.k. wirklicher Geheimrat, Kämmerer und Landvogt in Ober- und Niederschwaben. Seine Mutter Maria Eleonora war die Tochter des Grafen Franz Hugo von Königsegg-Rothenfels.

Anton Euseb Graf Königsegg erhielt am 22. Oktober des Jahres 1795 das Canonicat des Domkapitels Salzburg. Als Domdechant im Jahre 1795 war er letzter Domherr unter dem letzten erzbischöflichen Landesfürst Hieronymus Graf Colloredo. In Salzburg wohnte Königsegg in dem "Baron Dückerischen Hause in der Gasse zu dem Chiemseer-Hofe". Später wurde Anton Graf Königsegg außerdem Domicellar zu Köln und Straßburg. So verbrachte er seine letzten Lebensjahre als Domherr in Köln und Straßburg.

Angeblich war seine Tochter mit dem erzbischöflichen Salzburger Maler Sebastian Stief verheiratet und demnach der Komponist und Chorleiter Viktor Keldorfer sein Urenkel.

Quellen

→ sowie ANNO → Stammbaum

  • "Das hochwürdige Domkapitel des hohen Erzstifts Salzburg" in "Hochfürstlich-Salzburgischer Hof- und Staats-Schematismus für das Jahr 1802", Seite 14 (im internet)