Israelitische Kultusgemeinde Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Seit [[17. Juni]] [[1946]] war [[Marko Feingold]] Präsident der Kultusgemeinde. Nach dem Tod ihrs Mannes im September [[2019]] übernahm Frau [[Hanna Feingold]] diese Aufgabe. | Seit [[17. Juni]] [[1946]] war [[Marko Feingold]] Präsident der Kultusgemeinde. Nach dem Tod ihrs Mannes im September [[2019]] übernahm Frau [[Hanna Feingold]] diese Aufgabe. | ||
Version vom 23. November 2020, 18:09 Uhr
Israelitische Kultusgemeinde ist die offizielle Bezeichnung für die Jüdische Gemeinde Salzburgs, die zur Zeit aus etwa 50 Personen besteht. Trotz der schwindenden Zahl an Mitgliedern feiert die Kultusgemeinde in der Salzburger Synagoge mehrmals im Jahr ihre Gottesdienste.
Geschichte
Den Grundstein für die Israelitische Kultusgemeinde in der Stadt Salzburg legte Albert Pollak, der erste Jude der sich 1867 nach 400 Jahren des Aufenthaltsverbot für Juden wieder in Salzburg niederlassen durfte. (Nur unter Erzbischof Colloredo galt dieses Niederlassungsverbot nicht). Bis 1911 war die Jüdische Gemeinde in Salzburg der Kultusgemeinde Linz unterstellt gewesen, dann wurde Dr. Adolf Altmann geistliches Oberhaupt der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Während des Ersten Weltkrieges wirkte Altmann dann in Südtirol, um 1919 noch einmal für ein Jahr nach Salzburg zurückzukehren. Im September 1920 übersiedelte er endgültig nach Trier.
Seit 17. Juni 1946 war Marko Feingold Präsident der Kultusgemeinde. Nach dem Tod ihrs Mannes im September 2019 übernahm Frau Hanna Feingold diese Aufgabe.
Das Gebetshaus der Gemeinde ist die Salzburger Synagoge in der Lasserstraße, die bereits 1901 erbaut wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg erst 1968 wieder eingeweiht werden konnte.
Weblinks
Quelle
- Homepage Kultusgemeinde