Kuenburgbastei (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (+ Bild)
Zeile 1: Zeile 1:
Die ''' Kuenburgbastei ''' ist eine Geschützstellung an der Nordseite der [[Festung Hohensalzburg]] auf dem [[Festungsberg]] (Teil der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]).
+
[[Datei:Festung Hohensalzburg Bürgermeisterturm Trompeterturm Kleine Bastei Kuenburgbastei.jpg|thumb|Von links: der [[Bürgermeisterturm (Festung Hohensalzburg)|Bürgermeisterturm]], darüber der [[Alter Trompeterturm (Festung Hohensalzburg)|alte Trompeterturm]], der jüngere [[Trompeterturm (Festung Hohensalzburg)|Trompeterturm]] ist schräg rechts darüber; zwischen dem alten Trompeterturm und dem [[Keutschachbogen (Festung Hohensalzburg)|Keutschachbogen]] (rechts) befindet sich die [[Kleine Bastei (Festung Hohensalzburg)|Kleine Bastei]], über dieser die Kuenburgbastei.]]Die ''' Kuenburgbastei ''' ist eine Geschützstellung an der Nordseite der [[Festung Hohensalzburg]] auf dem [[Festungsberg]] (Teil der [[Altstadt]] von [[Salzburg]]).
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
 
Die Kuenburgbastei, auch ''Feuerbastei'' genannt, wurde im [[17. Jahrhundert]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg]] (1668–1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte [[Kleine Bastei (Festung Hohensalzburg)|Kleine Bastei]] auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein [[Wappen]] ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltigen Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.
 
Die Kuenburgbastei, auch ''Feuerbastei'' genannt, wurde im [[17. Jahrhundert]] unter [[Fürsterzbischof]] [[Max Gandolf von Kuenburg]] (1668–1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte [[Kleine Bastei (Festung Hohensalzburg)|Kleine Bastei]] auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein [[Wappen]] ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltigen Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.
 
Die Inschrift unter dem [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg an der Stirnseite der Kuenburgbastei nach Norden und gleichermaßen nach Westen besagt:
 
: Lateinische Inschrift: "''Propugnaculo hoc funditus erecto magnae totius parti ruenti subvenit - defendionemque auxit Maxim(ilianus) Gandol(dolphus) Archiep(iscop)us e(x) comit(ibus) de Küenburg etc. - A(nn)o: M.DC.LXXXI''" 
 
: Übersetzung: "''Mit diesem völlig neu errichteten Befestigung - kam dem Einsturz von Teilen zu Hilfe - und verbesserte die Verteidigung  - [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg|Maximilian Gandolf]] aus dem Geschlecht der [[Kuenburg]], (Fürsterzbischof) etc. im Jahre  [[1681]]''"
 
  
 
In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.
 
In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.
 
 
  
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==

Version vom 29. August 2020, 14:27 Uhr

Von links: der Bürgermeisterturm, darüber der alte Trompeterturm, der jüngere Trompeterturm ist schräg rechts darüber; zwischen dem alten Trompeterturm und dem Keutschachbogen (rechts) befindet sich die Kleine Bastei, über dieser die Kuenburgbastei.

Die Kuenburgbastei ist eine Geschützstellung an der Nordseite der Festung Hohensalzburg auf dem Festungsberg (Teil der Altstadt von Salzburg).

Geschichte

Die Kuenburgbastei, auch Feuerbastei genannt, wurde im 17. Jahrhundert unter Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg (1668–1687) aus Furcht vor einer möglichen Türkenbelagerung errichtet. Außerdem war die alte Kleine Bastei auch wegen des dort brüchigen Felsens (wieder einmal) einsturzgefährdet. Sein Wappen ziert die Mitte des steil aufragenden Quadermauerwerkes. Die Bastei beeindruckt durch ihre gewaltigen Ausmaße: sie ist etwa 50 Meter lang, etwa acht Meter breit und etwa 30 Meter hoch, ihr Quadermauerwerk ist etwa drei Meter stark.

In der Kuenburgbastei befinden sich zwei Kasematten.

Quelle