Eisenwalzwerk Carl Steiner & Comp.: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1921]] wurde das Eisenhüttenwerk in Grödig, das sechshundert Mitarbeiter beschäftigte, nach einem Streik durch Aussperrung geschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19210620&query=%22Carl%22+%22Steiner%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 20. Juni 1921, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19210628&query=%22Carl%22+%22Steiner%22&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, 28. Juni 1921, Seite 9</ref> | [[1921]] wurde das Eisenhüttenwerk in Grödig, das sechshundert Mitarbeiter beschäftigte, nach einem Streik durch Aussperrung geschlossen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19210620&query=%22Carl%22+%22Steiner%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 20. Juni 1921, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19210628&query=%22Carl%22+%22Steiner%22&seite=9 ANNO], Salzburger Volksblatt, 28. Juni 1921, Seite 9</ref> | ||
Version vom 7. Mai 2020, 09:06 Uhr
Die Eisenwalzwerk Carl Steiner & Comp., auch Eisenwerk Steiner, in Grödig gehörte der Carl Steiner & Comp. in der Stadt Salzburg.
Geschichte
1792 wurde ein Hammerwerk Eisenwerk (Hammerwerk) in Grödig erwähnt.[1]
1869 wurde Carl Steiner, der in Grödig in der Villa Hartmann wohnte, als Besitzer der Grödigermühle genannt.[2] Am 20. März 1869 gründet Carl Steiner eine Einzelfirma mit der Firmenbezeichnung: "Untersberger Eisenraffinerie in Grödig bei Salzburg"[3][4]
In dem Eisenwalzwerk wurde Eisen zu Gusseisen und Gussstahl in Formen verarbeitet und Eisendraht, Drahtstifte galvanisiert, Lederdraht und Möbelfedern erzeugt.[5] Es wurden auch Auftragsarbeit ausgeführt, wie Metalle Bohren und Drehen, Appreturwerkstätte.
Das 1871 bei der Handelskammer für Salzburg registrierte Werk- und Handelszeichen war ein Anker, um den sich der Buchstabe "S" schlingt.[6]
1910 erschien im Verlag von Angerer, C. & Göschl - Wien eine Serie von 17 schwarz-weiß Fotos des Eisenwarenherstellers Carl Steiner, Grödig bei Salzburg. Original Fotografien auf Karton, davon zwei ohne. Circa 17 x 23 cm. Innen- und Außenansichten der Fabrik sowie der Arbeitsvorgänge. Sprache: deutsch.[7]
In der anfangs Hufeisen herstellenden Firma brannte es 1909 und 1912. 1918 kam es zur Gründung der freiwilligen Arbeiter-Feuerwehr der Firma Steiner Eisenwerke. 1920 erfolgte die Einweihung der neu erbauten Zeugstätte der freiwilligen Arbeiter-Feuerwehr der Firma Steiner Eisenwerke.
Etwa 1920 wurde Wertmarken im Wert von 1, 2, 5, 10 und 20 Heller vom Eisenwerk Steiner herausgegeben.[8]
1921 wurde das Eisenhüttenwerk in Grödig, das sechshundert Mitarbeiter beschäftigte, nach einem Streik durch Aussperrung geschlossen.[9][10]
1925 kam es zu einer Explosion eines Gasgenerators und Brand, der durch die Werksfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Grödig gelöscht wurde.[11]
1932 wurde das Eisenwerk von Carl Steiner & Comp. stillgelegt.[12]
Danach wurde es zur „Anker“ Gesenkschmiede und Presswerk.
Quelle
- members.aon.at, abgefragt am 3. Oktober 2018
Einzelnachweise
- ↑ Franz von Paula Schrank, Abhandlungen einer Privatgesellschaft von Naturforschern und Ökonomen, 1792, Seite 298
- ↑ ANNO, Salzburger Zeitung, 16. Februar 1869, Seite 5
- ↑ ANNO, Wiener Zeitung, 1. April 1869, Seite 17
- ↑ ANNO, Wiener Geschäftszeitung, 1. April 1869, Seite 3
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 26. August 1871, Seite 7
- ↑ [1]
- ↑ www.abebooks.com
- ↑ Wertmarke, Eisenwerk Grödig, ca. 1920
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 20. Juni 1921, Seite 4
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 28. Juni 1921, Seite 9
- ↑ ANNO, Salzburger Chronik, 8. Juni 1925, Seite 6
- ↑ ANNO, Salzburger Volksblatt, 13. Juni 1932, Seite 7