Kaiserbuche: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Kaiserbuche-Panorama 27.11.09 m.jpg| Panoramabild vom Kaiserbucheausblick am Haunsberg  
 
Datei:Kaiserbuche-Panorama 27.11.09 m.jpg| Panoramabild vom Kaiserbucheausblick am Haunsberg  
 
Datei:Haunsberg 070.jpg|Herbstbild 2009; Reste der alten Originalbaumes, neugepflanzte Kaiserbuche mit Schutzzaun, Denkmal.   
 
Datei:Haunsberg 070.jpg|Herbstbild 2009; Reste der alten Originalbaumes, neugepflanzte Kaiserbuche mit Schutzzaun, Denkmal.   
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Datei:Denkmalinschrift 084.jpg|Denkmalinschrift bei der Kaiserbuche
 
Datei:Kapelle bei der Kaiserbuche.jpg| Kapelle bei der Kaiserbuche am Haunsberg, Innenansicht  
 
Datei:Kapelle bei der Kaiserbuche.jpg| Kapelle bei der Kaiserbuche am Haunsberg, Innenansicht  
 
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Version vom 27. November 2009, 20:33 Uhr

Datei:Kaiserbuche 02.jpg
Das Denkmal neben der Kapelle
Datei:Kaiserbuche 01.jpg
Die junge Kaiserbuche 2004, links ein Rest der alten Kaiserbuche

Die Kaiserbuche in der Gemeinde Obertrum im nördlichen Flachgau war eines der ältesten Naturdenkmäler des Bundeslandes Salzburg. Sie wurde 1779 gepflanzt und stand 225 Jahre lang als naturkundliches Wahrzeichen Obertrums, etwa sechs Kilometer südwestlich des Ortes auf 766 m ü. A., am Kamm des Haunsberges, bevor sie 2004 einem Sturm zum Opfer fiel. An Stelle des alten Baumes wurde 2005 eine Neupflanzung vorgenommen.

Geschichte

Der Baum wurde anlässlich des inoffiziellen Besuches des damals noch eigenständigen Erzstiftes durch den österreichischen Kaiser Josef II. am 28. Oktober 1779 gepflanzt. Der Kaiser soll der Überlieferung nach von der Anhöhe des Haunsbergs aus das für die Habsburger von den Bayern neu erworbene und dem Herzogthum Österreich ob der Enns zugeschlagene Innviertel besichtigt haben.

Zum 20-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs I. wurde am 29. August 1868 – Salzburg war inzwischen ein Teil k.u.k. Österreichs – neben der Kaiserbuche auf dem Haunsberg eine Kapelle errichtet.

Am 12. August 2004 wurde das altehrwürdige, mittlerweile aus Altersgründen geschwächte und durch Pilzbefall beeinträchtigte Naturdenkmal durch einen Sturm umgerissen. Dabei wurde auch die sich unter Panzerglas auf dem Obelisken befindliche, zum Gedenken an den Besuch Kaiser Josephs II. vergoldete Krone komplett zerstört und die erst ein Jahr zuvor aufwändig renovierte Kapelle beschädigt. Einzelne Baumscheiben des einst zu den ältesten Naturdenkmälern des gesamten Bundeslandes zählenden Wahrzeichens wurden der Gemeinde Obertrum und dessen Heimatmuseum überlassen.

Im Rahmen einer Rettungsaktion für die kranke Kaiserbuche wurden in der Landesgärtnerei genetische Erben des wohl berühmtesten Salzburger Baumes gezogen. Am 1. Mai 2005 pflanzte Otto von Habsburg, der Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl I., einen dieser Ableger anstelle der alten Kaiserbuche und wurde damit Zeuge und Geburtshelfer eines künftigen neuen Naturdenkmals, das dereinst vielleicht genauso gern besucht und bewundert wird wie in den vergangenen Jahrzehnten die alte Kaiserbuche.

Bildergalerie

Quellen