St. Vital Ravelin: Unterschied zwischen den Versionen
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Kupferstich 1750 nach Vorlag von 1710]] | Kupferstich 1750 nach Vorlag von 1710]] | ||
| − | Das '''St. Vital Ravelin''', war eines von vier den | + | Das '''St. Vital Ravelin''', war eines von vier den [[Bollwerk]]en vorgelagertes Ravelin der Salzburger [[Stadtbefestigung]] am rechten [[Salzach]]<nowiki>ufer</nowiki>. Im [[17. Jahrhundert]] führte über dieses Ravelin der Weg vom [[Mirabelltor]] in Richtung [[Itzling]] und [[Bergheim]]. Später führte er östlich daran vorbei. |
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| − | Das St. Vital Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es bis auf den südlichen Vorplatz des [[Kongresshaus Salzburg|Kongresshauses]]. Die nördliche Spitze des Verteidigungsbauwerkes reichte mit dem vorgelagerten Wehrgraben bis zur Begrenzung zwischen den Häusern [[Rainerstraße]] 5 und 7. Die | + | Das St. Vital Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es bis auf den südlichen Vorplatz des [[Kongresshaus Salzburg|Kongresshauses]]. Die nördliche Spitze des Verteidigungsbauwerkes reichte mit dem vorgelagerten Wehrgraben bis zur Begrenzung zwischen den Häusern [[Rainerstraße]] 5 und 7. Die [[Begriffe Stadtbefestigungen und Verteidigungsanlagen#Mauer und Wall|Wall]]<nowiki>anlage</nowiki> selbst reichte bis über die heutige [[Auerspergstraße]] hinaus bis in das heutige Haus Auerspergstraße 19 (= Rainerstraße 5). |
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Version vom 2. Mai 2019, 09:01 Uhr
Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst, Kupferstich 1750 nach Vorlag von 1710
Das St. Vital Ravelin, war eines von vier den Bollwerken vorgelagertes Ravelin der Salzburger Stadtbefestigung am rechten Salzachufer. Im 17. Jahrhundert führte über dieses Ravelin der Weg vom Mirabelltor in Richtung Itzling und Bergheim. Später führte er östlich daran vorbei.
Lage
Das St. Vital Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es bis auf den südlichen Vorplatz des Kongresshauses. Die nördliche Spitze des Verteidigungsbauwerkes reichte mit dem vorgelagerten Wehrgraben bis zur Begrenzung zwischen den Häusern Rainerstraße 5 und 7. Die Wallanlage selbst reichte bis über die heutige Auerspergstraße hinaus bis in das heutige Haus Auerspergstraße 19 (= Rainerstraße 5).
Funktion
Dieses Vorwerk der Verteidigungsbauten besaß im Süden eine Höhe von etwa fünf Meter über dem Gelände und wurde nach Norden zu bis zum dortigen bis 6 m tiefen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastione und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen Wehrgräben umgeben.
Quellen
- Von Dr. Reinhard Medicus erstellte weitgehend katasterscharfe Stadtplanserie der Stadt Salzburg (30-Jahr-Abstände) der Jahre 1800-2010
- Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4, in. Historischer Atlas der Stadt Salzburg, Salzburg Archiv, 1999
- historischer Plan von Philipp Harpff, 1643
- Befestigung der Stadt Salzburg