Mahnmal für Roma und Sinti: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Mahnmal für Roma und Sinti''' befindet sich am [[Ignaz-Rieder-Kai]] in einer kleinen Parkanlage, gelegen etwa auf Höhe der [[Rennbahnsiedlung]] ([[Johannes-Filzer-Straße]]-Siedlung) in [[Parsch]].  
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Das '''Mahnmal für Roma und Sinti''' ist ein Mahnmal in der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Parsch]].
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Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurden Roma und Sinti bei der ehemaligen [[Trabrennbahn|Trabrennbahn Parsch (Aigen)]] zusammengetrieben und von dort in das [[Zigeunerlager Maxglan|Lager Maxglan]] gebracht.  
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Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurden [[Roma]] und Sinti bei der ehemaligen [[Trabrennbahn]] zusammengetrieben und von dort in das [[Zigeunerlager Maxglan|Lager Maxglan]] gebracht.  
  
 
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Im Südosten gegenüber dem Objekt Ignaz-Rieder-Kai Nr. 21 befindet sich eine kleine Parkanlage, die sich entlang der Straße nach Süden erstreckt. Gleich nach dem Eingang inmitten eines Blumenbeetes steht eine große Skulptur aus Bronze, deren Vorderseite (Avers) nach Nordwesten gerichtet ist. Dieses Mahnmal erinnert an das Schicksal der Roma und Sinti zur Zeit des Nationalsozialismus.
 
Im Südosten gegenüber dem Objekt Ignaz-Rieder-Kai Nr. 21 befindet sich eine kleine Parkanlage, die sich entlang der Straße nach Süden erstreckt. Gleich nach dem Eingang inmitten eines Blumenbeetes steht eine große Skulptur aus Bronze, deren Vorderseite (Avers) nach Nordwesten gerichtet ist. Dieses Mahnmal erinnert an das Schicksal der Roma und Sinti zur Zeit des Nationalsozialismus.
  
Auf einem konisch-runden Pfeiler, der aus Ziegeln gemauert wurde, sind fünf senkrecht stehende Metallplatten aus gedunkelter Bronze parallel hintereinander angebracht. In deren Mitte wurde die Silhouette einer menschlichen Hand mit ausgespreizten Fingern ausgenommen. Die ausgesparte Kontur verwandelt sich von Platte zu Platte kleiner werdend in einen amorphen Stern mit acht Strahlen oder Zacken (Schweifstern). Aus der Ferne betrachtet vermittelt die überdimensionale Hand das Gebot zum Einhalt, aus der Nähe betrachtet tritt amorphe Stern scheinbar mit dreidimensionaler Plastizität aus der Handfläche hervor und strahlt hoffnungsvoll durch diese hindurch.
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Auf einem konisch-runden Pfeiler, der aus Ziegeln gemauert wurde, sind fünf senkrecht stehende Metallplatten aus gedunkelter Bronze parallel hintereinander angebracht. In deren Mitte wurde die Silhouette einer menschlichen Hand mit ausgespreizten Fingern ausgenommen. Die ausgesparte Kontur verwandelt sich von Platte zu Platte verkleinerend in einen amorphen Stern mit acht Strahlen oder Zacken (Schweifstern). Aus der Ferne betrachtet vermittelt die überdimensionale Hand das Gebot zum Einhalt, aus der Nähe betrachtet tritt amorphe Stern scheinbar aus der Handfläche mit dreidimensionaler Plastizität hervor und strahlt hoffnungsvoll durch diese hindurch.
  
 
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* [[Benutzer:Xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]], Besichtigung vor Ort, eigene Wahrnehmung
 
* [http://www.kv-roma.at/content/Gedenkstunde-am-Mahnmal-fuer-Roma-und-Sinti.html Kulturverein österreichischer Roma, Gedenkstunde am Mahnmal für Roma und Sinti]
 
* [http://www.kv-roma.at/content/Gedenkstunde-am-Mahnmal-fuer-Roma-und-Sinti.html Kulturverein österreichischer Roma, Gedenkstunde am Mahnmal für Roma und Sinti]
  
== Quellen ==
 
* [[Benutzer:Xxlstier|Mag. Thomas Schmiedbauer]], Besichtigung vor Ort, eigene Wahrnehmung
 
  
 
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[[Kategorie:Nationalsozialismus]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Kunst]]
 
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Version vom 9. April 2019, 18:45 Uhr

Datei:Mahnmal für Roma und Sinti 03.jpg
Mahnmal für Roma und Sinti
Karte

Das Mahnmal für Roma und Sinti ist ein Mahnmal in der Stadt Salzburg im Stadtteil Parsch.

Lage

Es befindet sich am Ignaz-Rieder-Kai in einer kleinen Parkanlage etwa auf Höhe der Rennbahnsiedlung.

Geschichte

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Roma und Sinti bei der ehemaligen Trabrennbahn zusammengetrieben und von dort in das Lager Maxglan gebracht.

Das vom Künstler Zoltan Pap gestaltete Mahnmal wurde am 14. Dezember 1985 enthüllt.

Beschreibung

Im Südosten gegenüber dem Objekt Ignaz-Rieder-Kai Nr. 21 befindet sich eine kleine Parkanlage, die sich entlang der Straße nach Süden erstreckt. Gleich nach dem Eingang inmitten eines Blumenbeetes steht eine große Skulptur aus Bronze, deren Vorderseite (Avers) nach Nordwesten gerichtet ist. Dieses Mahnmal erinnert an das Schicksal der Roma und Sinti zur Zeit des Nationalsozialismus.

Auf einem konisch-runden Pfeiler, der aus Ziegeln gemauert wurde, sind fünf senkrecht stehende Metallplatten aus gedunkelter Bronze parallel hintereinander angebracht. In deren Mitte wurde die Silhouette einer menschlichen Hand mit ausgespreizten Fingern ausgenommen. Die ausgesparte Kontur verwandelt sich von Platte zu Platte verkleinerend in einen amorphen Stern mit acht Strahlen oder Zacken (Schweifstern). Aus der Ferne betrachtet vermittelt die überdimensionale Hand das Gebot zum Einhalt, aus der Nähe betrachtet tritt amorphe Stern scheinbar aus der Handfläche mit dreidimensionaler Plastizität hervor und strahlt hoffnungsvoll durch diese hindurch.

Rund um die Handfläche ist durch ausgefräste Buchstaben die Inschrift zu lesen:

"In Salzburg fielen über 300 Zigeuner-Sinti und Roma der Nationalsozialistischen Rassenpolitik zum Opfer. Von 1940 bis 1943 unter unmenschlichen Bedingungen im Zigeunerlager Salzburg eingesperrt wurden sie im Frühjahr 1943 in Vernichtungs-KZ Ausschwitz deportiert. Zur Erinnerung und Mahnung die Stadtgemeinde Salzburg 1985 - Zoltan Pap"

Quellen