Lebensraum Tageshospiz Kleingmain: Unterschied zwischen den Versionen
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Gegründet wurde die Hospiz-Bewegung [[1962]] von der Engländerin Cicely Saunders als begleitende Hilfe für Sterbende und deren Angehörige. | Gegründet wurde die Hospiz-Bewegung [[1962]] von der Engländerin Cicely Saunders als begleitende Hilfe für Sterbende und deren Angehörige. „Du bist wichtig, einfach weil du du bist; du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig. Wir werden alles tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern vor allem leben kannst bis zuletzt“ war ihr Leitgedanke. | ||
In [[Österreich]] besteht die Bewegung seit März [[1992]]. Der Startschuss für den Umbau des [[Kleingmainerhof]]es an der [[Morzger Straße]] (Nr. 27) zum ''Tageshospiz Kleingmainerhof'' konnte im Frühjahr [[1999]] gegeben werden, schilderte Dr. Ursula Dechant, erste Obfrau der Hospiz-Bewegung Salzburg. Am [[16. März]] [[2000]] wurde hier das erste Tageshospiz in Österreich eröffnet als erstes österreichisches Tageshospiz auf Anregung von Fr. Dechant, der Gattin des damaligen Salzburger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]s [[Josef Dechant]], eröffnet. An vier Tagen der Woche, Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, stehen medizinische und begleitende Betreuung durch ehrenamtliche ausgebildete Betreuer Betroffenen kostenfrei zur Verfügung. Lediglich für die Mahlzeiten wird ein Unkostenbeitrag von sieben Euro pro Person und Tag erhoben. | In [[Österreich]] besteht die Bewegung seit März [[1992]]. Der Startschuss für den Umbau des [[Kleingmainerhof]]es an der [[Morzger Straße]] (Nr. 27) zum ''Tageshospiz Kleingmainerhof'' konnte im Frühjahr [[1999]] gegeben werden, schilderte Dr. Ursula Dechant, erste Obfrau der Hospiz-Bewegung Salzburg. Am [[16. März]] [[2000]] wurde hier das erste Tageshospiz in Österreich eröffnet als erstes österreichisches Tageshospiz auf Anregung von Fr. Dechant, der Gattin des damaligen Salzburger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]s [[Josef Dechant]], eröffnet. An vier Tagen der Woche, Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, stehen medizinische und begleitende Betreuung durch ehrenamtliche ausgebildete Betreuer Betroffenen kostenfrei zur Verfügung. Lediglich für die Mahlzeiten wird ein Unkostenbeitrag von sieben Euro pro Person und Tag erhoben. | ||
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Das | Das Tageshospiz wurde im Jahr 2000 im Kleingmainerhof in der Morzger Straße Nr. 27 eröffnet. Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde jahrelang nach einer Erweiterungsmöglichkeit gesucht. Im Sommer [[2012]] fand man diese in Form eines Ende des [[19. Jahrhundert]]s errichteten [[Radauerstall|Stallgebäudes]] der Familie Radauer nur zwei Kreuzungen weiter in der [[Buchholzhofstraße]] Nr. 3. Damit kann nun das Tageshospiz auch an fünf statt wie bisher nur an vier Tagen pro Woche offen halten können. | ||
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Am früheren Standort, dem Kleingmainerhof, eröffnete im Oktober 2014 die [[Lebenshilfe Salzburg]] eine Tagesbetreuungswerkstätte der [[Lebenshilfe Morzg]] für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. | Am früheren Standort, dem Kleingmainerhof, eröffnete im Oktober 2014 die [[Lebenshilfe Salzburg]] eine Tagesbetreuungswerkstätte der [[Lebenshilfe Morzg]] für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. | ||
Version vom 5. Oktober 2022, 13:50 Uhr
Das Lebensraum Tageshospiz Kleingmain wird von der Hospiz-Bewegung Salzburg Verein für Lebensbegleitung und Sterbebeistand in Salzburg-Kleingmain (Morzg) betrieben.
Die Hospizbewegung
Gegründet wurde die Hospiz-Bewegung 1962 von der Engländerin Cicely Saunders als begleitende Hilfe für Sterbende und deren Angehörige. „Du bist wichtig, einfach weil du du bist; du bist bis zum letzten Augenblick deines Lebens wichtig. Wir werden alles tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern vor allem leben kannst bis zuletzt“ war ihr Leitgedanke.
In Österreich besteht die Bewegung seit März 1992. Der Startschuss für den Umbau des Kleingmainerhofes an der Morzger Straße (Nr. 27) zum Tageshospiz Kleingmainerhof konnte im Frühjahr 1999 gegeben werden, schilderte Dr. Ursula Dechant, erste Obfrau der Hospiz-Bewegung Salzburg. Am 16. März 2000 wurde hier das erste Tageshospiz in Österreich eröffnet als erstes österreichisches Tageshospiz auf Anregung von Fr. Dechant, der Gattin des damaligen Salzburger Bürgermeisters Josef Dechant, eröffnet. An vier Tagen der Woche, Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag, stehen medizinische und begleitende Betreuung durch ehrenamtliche ausgebildete Betreuer Betroffenen kostenfrei zur Verfügung. Lediglich für die Mahlzeiten wird ein Unkostenbeitrag von sieben Euro pro Person und Tag erhoben.
Die Einrichtung finanziert sich über Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen, sowie Erlöse aus Benefizveranstaltungen. Diese machen zusammen mehr als die Hälfte der Einnahmen aus. Mit etwa einem Fünftel des Jahresbudgets wird sie durch die Caritas der Erzdiözese Salzburg in Form einer Personalsubvention unterstützt. Ein weiteres Fünftel für die Dienste der mobile Hospizbegleitung und des Tageshospizes kommt von den Subventionsgebern Stadt und Land Salzburg, der SAGES und den Gemeinden. Die Sozialversicherungsträger tragen einen Teil der ärztlichen Leistung im Tageshospiz durch einen Zuschuss pro Patiententag.
Das Tageshospiz
Das Tageshospiz wurde im Jahr 2000 im Kleingmainerhof in der Morzger Straße Nr. 27 eröffnet. Aufgrund der steigenden Nachfrage wurde jahrelang nach einer Erweiterungsmöglichkeit gesucht. Im Sommer 2012 fand man diese in Form eines Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Stallgebäudes der Familie Radauer nur zwei Kreuzungen weiter in der Buchholzhofstraße Nr. 3. Damit kann nun das Tageshospiz auch an fünf statt wie bisher nur an vier Tagen pro Woche offen halten können.
Am früheren Standort, dem Kleingmainerhof, eröffnete im Oktober 2014 die Lebenshilfe Salzburg eine Tagesbetreuungswerkstätte der Lebenshilfe Morzg für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Quellen
- "Salzburger Nachrichten", 21. August 2012
- hospiz-sbg.at, pdf