Schüttkasten (Festung Hohensalzburg)

Aus SALZBURGWIKI
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Im Bild sieht man den Schüttkasten und rechts davor die Matthäus-Lang-Zisterne.

Der Schüttkasten ist ein Gebäude auf der Südseite der Festung Hohensalzburg auf dem Festungsberg in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Der Schüttkasten, ein Getreide- und Kornspeicher, wurde 1484 unter Fürsterzbischof Johann III. Beckenschlager errichtet. Sein angebrachtes Wappen ist das älteste aller Wappen der Fürsterzbischöfe. Um 1750 wird der Schüttkasten eingewölbt und erhält einen neuen Dachstuhl. Mitte des 19. Jahrhunderts erhält der Bau eine neugotische Fassade.

Bildmitte das Arbeitshaus, rechts davon der Schüttkasten sowie rechts der Schmiedturm.

Bemerkenswert sind die gewältigen Keller,[1] die eine Tiefe von zehn Metern erreichen.

Plan

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Ein gewältigter Keller ist ein unterirdischer Raum mit einer gemauerten Tonnen‑ oder Kreuzgewölbedecke, wie sie für mittelalterliche und frühneuzeitliche Festungsarchitektur typisch ist.
  2. ↑ Veste Hohensalzburg