Robinig von Rottenfeld

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Robinig von Rottenfeld ist eine alte Salzburger Adelsfamilie.

Über die Familie

Am 3. Jänner 1729 verlieh Hannibal Alfons Emanuel Fürst von Portia auf Burg Spittal Sigmund Robinig, Stadtrichter und Bürgermeister von Villach, den Adelsstand, ein Wappen und das Prädikat "von Rubinfeld". Kaiser Franz erhob dann am 12. Juli 1752 Georg Josef von Rubinich für seine Verdienste und die seines Vaters Sigmund, der Stadtrichter, dann Bürgermeister von Villach war und durch seine Faktorei, Spedition der Güter, auch seine eigenen Bergwerke, Eisen- und Stahlhämmer dem kais. Ärar viel Nutzen gebracht hat, in den Reichsritter stand, verlieh ein Wappen und das Prädikat "Edler von Rottenfeld". Die Originaldiplome befinden sich im Robinighof in Salzburg.

Notizen über Familienmitgliedern

Die Figur des Mannes im Wappen der Lungauer Gemeinde Muhr ist Teil des Wappens der Familie Robinig von Rottenfeld, die seit der Mitte des 17. Jahrhunderts bis 1843 als Gewerken in Muhr ansässig waren.

Der bairischer Komponist, Organist und Cembalist Cajetan Adlgasser war mit dem begüterten Ehepaar Georg Josef Robinig von Rottenfeld (* 1710; † 1760) und Maria Victoria (* 1716; † 1783), die auch die Taufpaten der Kinder aus dessen beiden Ehen waren. Am 26. April 1783 starb Maria Viktoria Robinig, die Nichte von Maria Cordula Krempl, Besitzerin der Eisen- und Stahlhandlung "Maria Cordula Kremplin" in der Stadt Salzburg.

Maria Robinig von Rottenfeld war eine der beiden Großspenderinnen, die den Bau der heutigen Stadtpfarrkirche Maria Hilf im Salzburger Stadtteil Leopoldskroner Moos ermöglichten. Sie vermachte der Pfarre Leopoldskron-Moos 300 Gulden für eine Kapelle unter der Bedingung, dass innerhalb von fünf Jahren gebaut werde.

Die Grabstätte der Familie befindet sich in einer Gruftarkade auf dem Sebastiansfriedhof, wo u. a. auch Sigmund von Rubinich Edlen von Rottenfeld und Maria Cordula Kremplin begraben liegen.

Quellen