Private Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe Hallein
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Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
| Schuldaten[1] | |
|---|---|
| Schulkennzahl: | 502419 |
| Name der Schule: | Private Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und private Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Mode Hallein der Erzdiözese Salzburg |
| Adresse: | Pfarrgasse 8 5400 Hallein |
| www.hlwhallein.at (ehemalige) | |
| E-Mail: | direktion@hlwhallein.at |
| Telefon: | (0 62 45) 8 00 40 |
| Letzte Direktorin: | Mag.a Elisabeth Dlugopolsky |
Die Private Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe (HLW Hallein) war eine berufsbildende mittlere und höhere katholische Privatschule mit zwei Schultypen, die sich in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein befindet.

Allgemeines
Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe war fünfjährig und schloss mit der Matura ab. Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe wurde nach drei Jahren mit einem mittleren Abschluss beendet. Sie war in den Häusern Pfarrgasse 6 und 8 sowie Dr.-Franz-Ferchl-Straße 7 untergebracht. Dieser historischen Komplex der Schule der Franziskanerinnen entstanden bis 2026 geförderte Wohnungen.
Ausbildungsschwerpunkt Wellness
Säulen des Ausbildungsschwerpunktes "Wellness" - aktive Gesundheitsvorsorge:
- Wellness und Bewegung (der Erwerb des Nordic Walking Basic Instructors ist in der HLA möglich)
- Wellness und Ernährung
- Wellness Biologie und Ökologie
Schulträger
Schulträger war seit 2016 der Verein für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern.
Geschichte
1796 von den Halleiner Schwestern Franziskanerinnen erworbenen Potschacherhaus wurde am 15. August 1839 eine Schule gegründet. Sie war der Beginn der schulischen Tätigkeit der Halleiner Schulschwestern, die Mädchen in Handarbeit, Haushaltsführung sowie im Lesen und Schreiben unterrichteten.
1927 wurde eine zweijährige Gewerbeschule für Weiß- und Kleidernäher gegründet. 1938 wurde die Schule aufgelöst und alle ordenseigenen Gebäude durch die NSDAP konfisziert. Sieben Jahre später konnte die Unterrichtstätigkeit wieder aufgenommen werden. Von da an hatte die Schule eine industriellere Ausrichtung und die Ausbildungsdauer wurde auf drei Jahre verlängert.
Am 30. April 2014 verlautbarte der Schulträger, die mittlerweile sich in Halleiner Schwestern Franziskanerinnen umbenannten Halleiner Franziskanerinnen, die Schule aus wirtschaftlichen Erwägungen zu schließen.[2] und ab 2015 keine Schüler mehr aufzunehmen. Bis zur endgültigen Schließung im Jahre 2019 übergaben sie die Schulträgerschaft 2016 an den Verein für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern. Für einen dringend erforderlichen Umbau der Schule sei vom Bund kein Geld mehr zu bekommen gewesen, da es in Salzburg bereits sieben Schulen dieses Schultyps gebe, heißt es.
Nach wie vor gibt es in Hallein die Private Höhere Lehranstalt für Mode Hallein.
| Schülerzahl | |
|---|---|
| 1948 | 25 |
| 1960 | 50 |
| 1969 | 80 |
| 2010 | 242 |
Schulleiterinnen
- 19xx–2000: Sieglinde Wagner (Schwester Assunta)
- 2000–2019: Mag.a Elisabeth Dlugopolsky
Quellen
- Ehemalige Homepage
- "Salzburger Nachrichten", 9. Februar 2016
- Homepage Ordensgemeinschaften Österreich
- www.meinbezirk.at, Türen der Halleiner Schulschwestern bleiben nach Sommerferien verschlossen, 22. August 2019
- Ernst Penninger, Die Straßennamen der Stadt Hallein, MGSLK 110 (1970)
- Hermann Friedrich Wagner, Topographie von Alt-Hallein, MGSLK 55 (1915)
- Archiv der Erzdiözese Salzburg (Schulgeschichte Hallein)
- Chronik der Halleiner Franziskanerinnen
- Gemeindechronik Hallein
