Pfarrverband Saalfelden, Maria Alm, Leogang, Hinterthal
Der Pfarrverband Saalfelden, Maria Alm, Leogang, Hinterthal ist ein Pfarrverband, der mehrere Pinzgauer Pfarren des Dekanats Saalfelden der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg zusammenfasst.
Allgemeines
Der Pfarrverband umfasst vier im Mitterpinzgau gelegene Pfarren und damit das Gebiet von drei Gemeinden (von West nach Ost:)
- die Gemeinde Leogang mit der Pfarre Leogang,
- die Stadt Saalfelden am Steinernen Meer mit der Pfarre Saalfelden sowie
- die Gemeinde Maria Alm mit den Pfarren Maria Alm und Hinterthal.[1]
Die Aufzählung der Pfarren in der Bezeichnung des Pfarrverbandes entspricht ihrer Reihung nach Gründungsjahren: Saalfelden (1208) – Leogang (1858) – Maria Alm (1850) – Hinterthal (1891), was unter den Pfarrverbänden der Erzdiözese Salzburg ungewöhnlich ist.[2]
Der Pfarrverband erstreckt sich von der West- bis zur Ostgrenze des Pinzgaus. Nördlich grenzt der Pfarrverband Unteres Saalachtal, südlich grenzen der Pfarrverband Maishofen, Saalbach-Hinterglemm und Viehhofen und der Pfarrverband Zell am See, südwestlich weiters das Dekanat Taxenbach an.
Geschichte
Mit Wirkung vom 1. September 2025 wurden die Pfarren der Erzdiözese durchwegs Pfarrverbänden zugeordnet. So entstand auch der Pfarrverband Saalfelden, Maria Alm, Leogang, Hinterthal.[1] Als Pfarrverbandskoordinator wurde zugleich Mag. Alois Moser, Pfarrer und Dechant von Saalfelden, eingesetzt.[3]
Weblink
Quellen, Anmerkungen
- ↑ 1,0 1,1 Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Jg. 2025, Nr. 60: Pfarrverbände; Erzdiözese Salzburg, Sommer 2025: Pfarrverbände: Einteilung ab 01.09.2025 (mit Karte (PDF))
- ↑ Siehe den Artikel "Pfarren der Erzdiözese Salzburg"; soweit der Name des jeweiligen Pfarrverbandes durch Aufzählung der zugehörigen Pfarren gebildet wird, überwiegt die alphabetische Ordnung als Reihungskriterium – das Alter (Gründungsjahr) der Pfarre als Reihungskriterium findet sich bei den Bezeichnungen der Pfarrverbände der Erzdiözese Salzburg sonst nur beim Pfarrverband Kirchbichl, Bad Häring und Schwoich.
- ↑ Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Jg. 2025, Nr. 55: Personalnachrichten