Jürgen Klopp

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Jürgen Klopp (* 16. Juni 1967 in Stuttgart, Deutschland) ist Fußballtrainer und ehemaliger Head of Global Soccer von Red Bull.

Klopp und Salzburg

Jürgen Klopps Name fiel erstmals im Februar 2008 in Zusammenhang mit Red Bull. Der Mainzer Trainer galt nach dem bevorstehenden Abgang von Giovanni Trapattoni als heißester Nachfolgekandidat.[1] Allerdings entschied sich Klopp 2008 für einen anderen Karrierepfad in der Deutschen Bundesliga beim BVB Dortmund.[2] Der damalige Sportdirektor Heinz Hochhauser wollte noch im September 2008 nicht bestätigen, dass Gespräche mit Klopp jemals stattgefunden hätten.[3]

Im Juni 2024 verdichteten sich dann Gerüchte, dass Jürgen Klopp Head of Global Soccer bei Red Bull werden könnte. Die Position war seit 2017 unbesetzt geblieben, nachdem Oliver Minzlaff die Funktion niedergelegt hatte. Erste Berichte diesbezüglich in den Salzburger Nachrichten wurden von Klopp-Berater Marc Kosicke und Red Bull dementiert und als "Totaler Quatsch" abgetan.[4] Wenige Monate später wurde Klopp am 9. Oktober 2024 dennoch in ebendieser Position mit Arbeitsbeginn Jänner 2025 vorgestellt.[5]

Wie später bekannt wurde sprach Firmengründer Dietrich Mateschitz im Jahr 2022 vor seinem Ableben mit Klopp über eine Zusammenarbeit und fädelte den Deal ein. Mündlich war man sich nach dem Treffen einig, offiziell besiegelt wurde der Deal aber noch nicht. Rund zwei Jahre später, Anfang Juni 2024, fixierte sein Sohn und Nachfolger Mark Mateschitz den Coup. Laut SN-Informationen reiste Klopp wenige Wochen nach seinem offiziellen Aus beim FC Liverpool nach Salzburg, um die Zusammenarbeit zu fixieren.[6]

Ab 1. Jänner 2025 war er für die Weiterentwicklung der Standorte Leipzig, Salzburg, New York, Leeds, Turin, RB Bragantino (BRA) und Omiya Ardija (JAP) verantwortlich. 2025 kam noch der FC Paris als Standbeim hinzu. Ende Jänner 2025 holte er Zsolt Löw als Head of Soccer Development in sein Team. Der Ungar war davor in der Mozartstadt unter anderem beim FC Liefering engagiert und in der Saison 2014/15 Assistent von Adi Hütter gewesen. In seiner neuen Position sollte er sich vor allem um die Entwicklung der Spielphilosophie, der Analyse und der Entwicklung von Trainern und Spielern für alle Teams im Bullen-Kosmos kümmern. Zwei Monate später war er dann aber nach der Entlassung von Marco Rose "hauptberuflich" Interimstrainer bei RB Leipzig.[7][8]

Die Bestellungen von Sportdirektor Marcus Mann in Salzburg, sowie der Trainer Danny Röhl (Salzburg) und Martin Demichelis (Leipzig) waren 2026 die letzten Entscheidungen, die Klopp bei Red Bull wohl mitverantwortete, ebenso wie die überraschende Trennung von Leipzig Coach Ole Werner.[9] Im Sommer 2026 wechselte er schließlich in das Amt des Deutschen Fußballnationaltrainers.

Klopps Amtszeit war nicht von durchschlagenden Erfolgen geprägt, seine Installation allerdings ein mehr als gelungener Marketing Coup.[10]

Als Nachfolger von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer wurde im Oktober 2026 Roger Schmidt engagiert.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Jürgen Klopp, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Einzelnachweise