Johann Zadraschil
Johann Zadraschil (* 1796 in Rothenschitz, Böhmen; † 12. Jänner 1874 in Wals)[1] war ein Salzburger Schullehrer.
Aus seinem Leben
Zadraschil stand von 1813 bis 1870, also volle 57 Jahre, im Schuldienst.[2]
Unter anderem war er Schulleiter folgender Schulen (ab 1869 Volksschulen, vorher Vikariatschulen oder ähnlich):[3]
- 1838–1840: Volksschule Neukirchen im Pinzgau;
- 1844–1851: Volksschule Ebenau;
- 1851–1862?: Volksschule Wals.
Im Ruhestand sah er sich mit 76 Jahren veranlasst, beim Salzburger Landtag um eine jährliche Gnadengabe anzusuchen, da er sich in einer unverschuldeten Notlage befinde.[4] Der Landtag beschloss, dem Bittsteller eine Subvention von 40 fl. aus dem Landesschulfonds für 1872 zu bewilligen und den Landesausschuss zu beauftragen, die Petition an den Landesschulrat mit der Befürwortung einer ständigen Aufbesserung des Quiescentengehaltes weiterzuleiten.[5]
Quellen
- ↑ Sterbebuch der Pfarre Wals, Bd. I S. 33
- ↑ Salzburger Volksblatt, 1. Dezember 1898, S. 3
- ↑ Artikel über die jeweilige Schule
- ↑ Salzburger Volksblatt, 9. November 1872, S. 2
- ↑ Salzburger Zeitung, 20. November 1872, S. 1
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Wals 1851–1862 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Ebenau 1844–1851 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Neukirchen am Großvenediger 1838–1840 |
Nachfolger |