Bildnische hl. Anna in Salzburg-Nonntal

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Die Bildnische hl. Anna ist ein Kleindenkmal in Nonntal in der Stadt Salzburg.

Die Anna-Bildnische in Nonntal

Standort

Am nordöstlichen Beginn der Nonntaler Hauptstraße befindet sich diese Bildnische im Felsen der Nonnberg-Bastei.

Beschreibung

Die Entstehungszeit ist unbekannt, jedoch lässt sich das Werk stilistisch in die Zeit des Späthistorismus einordnen. Die Skulptur ist eine zeitgenössische Arbeit eines in historischer Formensprache arbeitenden Holzbildhauers. Die "Salzburger Chronik" berichtet, dass 1902 in der Felsnische ein Anna-Bildnis und 1906 eine Anna-Statue aufgestellt wurden.

In den 2020er-Jahren stand die Nische leer. Jahrelang war hier nach dem Steinschlag 2018 eine Gstätten. Anna Maria und Eugen Alfred Reinthaler führten jahrzehntelang ein Friseurlokal am nur wenige Meter entfernten Erhardplatz. Sein Vater kümmerte sich um diesen Andachtsort. Nach dem Tod seiner Frau 2015 war es für ihn ein Ort, ihr zu gedenken. 2020 starb auch er, die Heiligenstatue hatte er kurz davor in seine Obhut genommen, als die Renovierung der Basteimauer bevorstand. Sein Sohn Wolfgang Andreas konnte die hl. Anna im Frühjahr der Stadt Salzburg zur Restaurierung übergeben. Nach einer umfassenden Restaurierung kam sie im Herbst 2025 wieder an ihren Standort zurück.

Beschreibung

In die Felswand unterhalb der Nonnberg-Bastei ist eine vergitterte Nische mit einem oben gerundeten Fenster eingetieft. Die Nische wird von einem mit Kupferschindeln gedeckten, geschwungenen Spitzdach nach oben abgeschlossen, dem Dach ist ein Kreuz aufgesetzt.

In der Nische steht auf einem Podest mit einer Inschrift eine farbig gefasste barockisierende Skulptur der hl. Anna und der kindlichen Maria. Die Heilige hält ein geöffnetes Buch, in dem in Kurrentschrift zu lesen steht:

"Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit Amen".

An der Hinterwand zählt eine Tafel alle Berufsgruppen auf deren Patronin die hl. Anna ist.

Bildergalerie

Bild 1: Die Bildnische 2016 (vor ihrer Restaurierung 2025).
Bild 2: Die Statue der hl. Anna vor ihrer Restaurierung 2025.
Bild 3: Die Bildnische 2026.
Bild 4: Die Bildnische 2026.

Weblink

Quellen