Observatorium Universität Salzburg

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Das älteste Observatorium der Universität Salzburg befand sich auf dem Mönchsberg in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Im Raum nächst dem ersten jüdische Friedhof in Salzburg wurde 1654 ein Observatorium für die Universität Salzburg, eine astronomische Beobachtungsstelle (mathematischer Turm genannt) erbaut, die 1770 baufällig geworden war und kurz danach abgerissen wurde. Für einige Jahre wohnte der Schriftsteller Lorenz Hübner in nächster Nähe im Professorenschlössl und im 20. Jahrhundert der Maler Anton Faistauer im südlich davon gelegenen Haus Schaffer. Das Observatorium befand sich südlich des heutigen Hauses Schaffer und südlich des heutigen Schlosses Mönchstein.

Um 1740 beschlossen die bayrischen, die Salzburger und die österreichischen Benediktineräbte die Errichtung einer größeren Universitätssternwarte. Man wählte dazu den Ort Kremsmünster wegen seiner freien Lage, die für die Beobachtung des Himmels eine wesentliche Voraussetzung war. Die Sternwarte Kremsmünster, auch Mathematischer Turm genannt, beherbergt die älteste stationäre Wetterstation Europas und die naturwissenschaftlichen Sammlungen des Benediktinerstiftes Kremsmünster.

Ein privates Observatorium gab es im Schloss Mirabell, das beim Stadtbrand Salzburg 1818 zerstört wurde. Das Observatorium war in einem mächtigen Turm in der Mitte der Ostfassade untergebracht, in dem sich Simon von Stampfer ein Observatorium eingerichtet hatte.

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel