Kunst in Salzburg
Die Kunst ist im Bundesland und in der Stadt Salzburg fast allgegenwertig.
Einleitung
Das reiche Vorkommen an Bodenschätzen machte das heutige Bundesland zu einem bedeutenden Kultur- und Siedlungsraum. Kupfer, Silber, Gold, Smaragd, Untersberger-, Adneter- und Ramingsteiner Marmor und andere Bodenschätze waren die Grundlagen über Jahrhunderte für Erzeugnisse der Plastik und des Kunsthandwerks.
Neben der Baukunst entwickelte sich um 1400 Salzburg auch zu einem Zentrum "der schönen Madonnen". Hans von Burghausen oder Stephan Krumenauser arbeiteten in der damaligen Stadtpfarrkirche, der heutigen Franziskanerkirche. In der Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg schuf Hans Harperger. Michael Pacher oder Konraid Laib waren in der Stadt Salzburg tätig, um nur einige der namhaften Künstler zu erwähnen.
Im Benediktiner-Erzstift St. Peter entwickelte sich ein hochstehende Buchmalerei. In der Spätgotik traten im Bereich des Kunstgewerbes Seidensticker und Goldschmiede mit beachtenswerten liturgischen Produkten in Erscheinung. Unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau versammelten sich italienische Baukünstler und Stukkateure in der Stadt Salzburg. Dem von Wolf Dietrich gerufenen Baumeister Vincenzo Scamozzi folgte unter seinem Nachfolger Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems der Baumeister Santino Solari.
Im 17. Jahrhundert entwickelten sich Hafnerkunst und mit der Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg hatte Salzburg seine eine Porzelanproduktion, wenn auch nur kurz.
1851 gründete sich der Salzburger Kunstverein. Am 18. Juni 1869 trafen sich unter seiner Federführung 15 honorige Salzburger Bürger im Gasthof „Zur Krone“ (Roittner-Haus), um die Internationale Stiftung Mozarteum ins Leben zu rufen und mit der Jedermann-Aufführung 1920 begannen die Salzburger Festspiele.
Archäologie
Mit der archäologischen Grabung in Loig nahe dem heutigen Flughafen Salzburg, der einen römischen Gutshof zu Tage förderte, begann am 9. August 1815 die Archäologie in Salzburg. Josef Rosenegger, Besitzer des Gutes Bürglstein fand beim Bürglstein zunächst tatsächlich Altertümer, bis sie ihm ausgingen und er mit Fälschungen weiterhin Geld machte, unter anderem mit König Ludwig I. von Bayern.
Literatur
Musik
Theater
Museen und Galerien
Das Wappen des Landes Salzburg
Begriffe in der Kunst
Hinweis: Die Erklärungen von Kunstbegriffen stammen entweder von Autoren im Salzburgwiki oder sind mit Quellen belegt. Es müssen also nicht alle Definitionen allgemein gültig sein. Die Einteilung bei Bildern beispielsweise kann jeder Salzburgwiki-Fotograf selbst vornehmen.
Was ist eine Plastik?
Eine Erklärung von Mag. Thomas Schmiedbauer (keine Quellenangaben)
- Plastik ist ein dreidimensionales, körperhaftes Werk eines Bildhauers, das durch eine formgebende Technik gestaltet wird. Eine Plastik entsteht durch Antragen von Material (Modellieren, ..) und einen Aufbau von innen nach außen
- Skulptur ist ein dreidimensionales, körperhaftes Werk eines Bildhauers, das durch eine formgebende Technik herausgearbeitet wird. Eine Skulptur entsteht durch Abschlagen und Wegschneiden von Stein oder Holz und den Abbau von außen nach innen.
- Diese technisch genaue Differenzierung hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchgesetzt
- Für alle künstlerischen Bildwerke wird zusammenfassend der Ausdruck Plastik bevorzugt.
Was ist eine Skulptur?
Der Begriff Skulptur ist heute gleichbedeutend mit Plastik oder Bildhauerei verwendet.
Der Begriff Skulptur, im Lateinischen sculpere, bedeutet schnitzen. Skulpturen wurden vielfach zu Luxusgütern aus Marmor und Bronze. Skulpturen sind im engsten Sinne ihrer Herstellungsprozesse nur dann Skulpturen, wenn sie aus einem festen Material geschnitzt, herausgeschnitten oder aus Stein gehauen werden. Man nennt die Technik zur Schaffung einer Skulptur abtragendes Verfahren.
Bei einer Plastik wird Material hinzugefügt.[1]
Bilder
- Kunst in Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quelle
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
Fußnote
- ↑ Quelle www.stadt-wien.at