Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg
Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg (* 28. August 1754 in München; † 7. November 1814 in Salzburg) war in Ermangelung eines Erzbischofes Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg.
Leben
Graf Zeil-Trauchburg studierte in Salzburg. Nach Abschluss ging er 1768 als Domherr nach Köln, Deutschland, später weiter nach Konstanz, ebenfalls Deutschland, bevor er 1776 nach Salzburg zurück kehrt. 1781 wurde Domdechant von Chiemsee. Am 1. April 1797 wurde er zum Bischof von Chiemsee ernannt, seine Bischofsweihe folgte im Alter von 24 Jahren und wurde am 7. April 1797 vom Salzburger Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo zum letzten Bischof von Chiemsee in Bayern geweiht. Nach seinem Rücktritt als letzter Bischof vom Chiemsee am 11. August 1808 und dem Tode Colloredos 1812 wurde er am 20. Mai 1812 zum Administrator für Salzburg bestellt.
Zu seinen Besitzungen gehörte auch das Schloss Prielau in Zell am See im Pinzgau.
Quellen
- Catholic Hierarchy [1]
- Wikipedia Deutschland Sigmund Christoph von Zeil und Trauchburg